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EMS-Preis

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Der EMS-Preis (EMS Prize) der European Mathematical Society (EMS) wird alle vier Jahre auf dem Europäischen Mathematikerkongress (ECM) an junge Mathematiker verliehen. Der Preis kann gewissermaßen als „kleine Fields-Medaille“<ref name="uni-bonn">Mathematikerin der Universität Bonn wird die „kleine Fields-Medaille“ verliehen</ref><ref name="ga.de">Renommierter EMS-Preis: Bonner Mathematikerin erhält „kleine Fields-Medaille“</ref> verstanden werden – unter den Preisträgern bis 2021 erhielten elf außerdem die Fields-Medaille.

Allgemeines

Der EMS-Preis wird als renommierte<ref name="ga.de" /><ref>Preise in der Mathematik, Website der Deutschen Mathematikervereinigung, abgerufen am 13. August 2024.</ref> bzw. prestigeträchtige<ref>Two young Polish mathematicians win prestigious European prize</ref> Auszeichnung angesehen und neben 4 weiteren Preisen von der European Mathematical Society (EMS) verliehen.<ref name="euromathsoc1" /> Der EMS-Preis umfasst ein Zertifikat sowie ein Preisgeld von 5.000 Euro.<ref name="euromathsoc2" /> Erstmals wurde der Preis auf dem Kongress 1992 in Paris verliehen.<ref name="euromathsoc2">Fourteen prizes awarded to European mathematicians at the 9th ECM</ref>

Vergabekriterien

Die Altersgrenze liegt bei (Zeitpunkt der Nominierung) 35 Jahren, wobei es Ausnahmen für Mutterschaft oder Krankheit gibt, die eine Anhebung auf bis zu 38 Jahre erlauben.<ref name="ga.de"/> Mögliche Preisträger benötigen europäische Staatsangehörigkeit oder müssen in Europa forschen, wobei Europa als „die Gesamtheit aller Länder oder Landesteile, die geographisch innerhalb Europas liegen oder in denen eine Mitgliedsgesellschaft der EMS ansässig ist“ definiert wurde.<ref name="ga.de"/><ref name="euromathsoc1">Prizes awarded by the European Mathematical Society</ref>

Preisträger

2024 – Sevilla:

2020/21 – Portorož:

2016 – Berlin:

2012 – Krakau:

2008 – Amsterdam:

2004 – Stockholm:

2000 – Barcelona:

1996 – Budapest:

1992 – Paris:

Weblinks

Einzelnachweise

<references />