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Einschleifpaste

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Einschleifpaste oder spezieller Ventileinschleifpaste findet bei der Reparatur von Ventilen und anderen möglichst dichten Verschlüssen (Dampfdom-Deckel bei Dampflokomotiven<ref>Hütte – Des Ingenieurs Taschenbuch. Springer‑Verlag, Kapitel „Dampfkessel und Armaturen“, Abschnitt Dampfdomdeckel und Dichtflächenbearbeitung.</ref>, Ein- und Auslassventile bei Verbrennungsmotoren<ref>Bosch: Kraftfahrtechnisches Taschenbuch, Abschnitt Ventilsitzbearbeitung.</ref>) zum Einsatz. Die Paste besteht aus sehr feinem Sand und Fett. Zur Reparatur wird die Paste auf die Fläche zwischen Ventilteller und Ventilsitzring aufgetragen und danach das Ventil langsam hin und her gedreht<ref>Bosch: Kraftfahrtechnisches Taschenbuch, Abschnitt „Ventilsitzbearbeitung“.</ref>. Dadurch werden Ventilteller und Ventilsitzring einander angepasst<ref>John B. Heywood: Internal Combustion Engine Fundamentals. McGraw‑Hill, Kapitel „Valve Seat Reconditioning“.</ref>. Zum Drehen wird auf dem Ventil ein Saugnapf befestigt. An diesem ist entweder ein Stock oder ein spezieller Aufsatz für eine Bohrmaschine befestigt. Diese sollte auch in beide Richtungen drehen<ref>Bosch: Kraftfahrtechnisches Taschenbuch, Kapitel „Motoreninstandsetzung“, Unterabschnitt Ventileinschleifen und Hilfswerkzeuge.</ref>.

Einzelnachweise

<references />