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Electrical Rule Check

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Der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (englisch, kurz ERC) ist in der Entwicklung elektrischer Schaltungen ein computergestützter Schritt der Verifikation. Er ist vom Design Rule Check (DRC) und der Physical Design Verification auf Layoutrealisations-Ebene zu unterscheiden und diesem zeitlich vorgelagert.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Der ERC prüft die Widerspruchsfreiheit der Schaltung auf symbolischer Ebene. Hierzu ist es nötig, dass Angaben zu allen Pins und Bauteilanschlüssen vorliegen.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Den Pins werden Klassen zugewiesen. Diese können sein: Push-Pull-Treiber oder Output, Open-Collector- oder Open-Drain-Ausgang, passiv, Input oder hochohmig, Tristate, Versorgungsnetzquelle, Versorgungsnetzlast, 0-V-Bezugsnetz.

Netze bestimmter Klassen dürfen nicht verbunden sein (Beispiel: Push-Pull-Treiber untereinander, Versorgungsnetzquellen untereinander oder die beiden vorgenannten untereinander) oder nicht nur Pins einer Klasse enthalten. Beispiel: Ein Netz, das nur Input-Pins oder nur Versorgungsnetzlasten enthält, wird nicht getrieben und ist somit wahrscheinlich ein Fehler.

Neben der Pin-Klassen-basierten Prüfung wird z. B. überprüft:<ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

  • dass alle Pins angeschlossen oder explizit als offen gekennzeichnet sind
  • dass Schaltungsblöcke mit zumindest zwei Versorgungsleitungsnetzen verbunden sind
  • ob sich in der EDA-Zeichnung Netze überlappen, ohne verbunden zu sein
  • ob alle Netze zumindest zwei Pins enthalten.

Für rein digitale Schaltungen gibt es spezialisierte Prüfungen, die Fan-Out, Level-Shifting und mehr berücksichtigen.<ref name=":0" />

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />