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Elektronisches Dokument

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein elektronisches Dokument (oder elektronische Publikation) ist im Büro, in der Verwaltung und in der Informationstechnik ein Schriftstück in elektronischer Form, das mit der Unterschrift des Ausstellers und einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist.

Allgemeines

Ein Dokument ist eine strukturierte Menge von Text, die als Einheit erstellt, kommuniziert und bearbeitet wird.<ref>Lutz J. Heinrich/Armin Heinzl/Friedrich Roithmayr, Wirtschaftsinformatik-Lexikon, 2004, S. 201</ref> Das elektronische Dokument spielt in der heutigen Datenverarbeitung eine bedeutende Rolle. Es bildet im Büro und insbesondere in der öffentlichen Verwaltung eine wichtige Grundlage für die anfallenden Informationen und Daten.<ref>Roland Gabriel, Dokumentenverarbeitung, in: Miklos G. Zilahi-Szabo (Hrsg.), Kleines Lexikon der Informatik, 1995, S. 168</ref>

Zur Darstellung elektronischer Dokumente (auf dem Bildschirm) im Internet wird vor allem die Auszeichnungssprache HTML verwendet.<ref>Detlef Jürgen Brauner/Robert Raible-Besten/Martin M. Weigert, Multimedia-Lexikon, 1998, S. 106</ref> Durch die weltweite Vernetzung über das Internet sind heute elektronische Dokumente innerhalb kürzester Zeit überall abrufbar.<ref>Christine Thielen/Elisabeth Breidt/Helmut Feldweg, COMPASS: Ein intelligentes Wörterbuchsystem für das Lesen fremdsprachiger Texte, in: Angelika Storrer/Bettina Harriehausen (Hrsg.), Hypermedia für Lexikon und Grammatik, 1998, S. 173</ref>

Inhalt

Es kann verschiedene Informationsarten enthalten wie digitale Daten, Texte, Graphiken, Bilder und Sprache. Enthält ein Dokument mehrere Informationsarten, wird es als Verbunddokument oder Mischdokument ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) bezeichnet.<ref>Roland Gabriel, Dokumentenverarbeitung, in: Miklos G. Zilahi-Szabo (Hrsg.), Kleines Lexikon der Informatik, 1995, S. 168</ref> Im Alltag können Aktenvermerke, Belege (wie Rechnungen), Berichte (Geschäftsberichte), Briefe (Geschäftsbriefe), Formulare (Bestellungen), Notizen oder Vordrucke (Überweisungsträger) als elektronische Dokumente erstellt werden.

Rechtsfragen

Soll die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch die elektronische Form ersetzt werden, so muss der Aussteller der Erklärung dieser seinen Namen hinzufügen und das elektronische Dokument mit seiner qualifizierten elektronischen Signatur versehen ({{#switch: juris

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}}{{#if: 2||[Paragraf fehlt]}}{{#if: sigg||[Gesetz fehlt]}} Nr. 3 Signaturgesetz.

Ein elektronisches Dokument ist keine Urkunde, weil es in materialisierter Form nicht vom Aussteller unterzeichnet ist.<ref>Eugen Ehmann (Hrsg.), Lexikon für das IT-Recht 2019, 2019, S. 195</ref> Damit ist ein elektronisches Dokument im Zivilprozess ein Objekt des Augenscheins ({{#switch: juris

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Technische Aspekte

Technisch stehen für elektronische Dokumente elektronische, magnetische und optische Speichermedien zur Verfügung, für ihr Wiederauffinden ist ein Dateiname erforderlich.<ref>Rüdiger Pieper, Lexikon Management, 1992, S. 89</ref> Auch in Papierform vorliegende Dokumente können durch Scannen in elektronische Dokumente umgewandelt werden.<ref>Rüdiger Pieper, Lexikon Management, 1992, S. 326</ref> Elektronische Dokumente sind durch besondere Methoden gegen Fälschung und Veränderung geschützte Dateien, deren Beweiskraft in einem Rechtsgeschäft der einer schriftlichen Bekundung, eines Rechtsmittels oder einer Urkunde gleichkommt.

Das Dokumentenmanagementsystem (DMS) hat die „Aufgabe, elektronische Dokumente zu archivieren, abgelegte Dokumente anhand von Suchkriterien u. a. wiederherzustellen und zentral verwaltete Dokumente in einer verteilten heterogenen Umgebung den Anwendern zugänglich zu machen“.<ref>Michael Ketting/Hans-Dieter Zollondz/Raimund Pfundtner (Hrsg.), Lexikon Qualitätsmanagement, 2001, S. 181</ref>

Ziel des elektronischen Dokuments ist es, den Arbeitsablauf innerhalb des Büros auf einem Computer abzubilden.<ref>Roland Gabriel, Dokumentenverarbeitung, in: Miklos G. Zilahi-Szabo (Hrsg.), Kleines Lexikon der Informatik, 1995, S. 168</ref>

Siehe auch

Weblinks

  • Justizkommunikationsgesetz ({{#invoke:Vorlage:BGBl|getbgbl|2005 I S. 837|text={{{text}}}}}) (PDF; 205 kB)

Einzelnachweise

<references />

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