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Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente

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Datei:Glacial iceberg in Argentina.jpg
Wasser ist eine Verbindung aus dem häufigsten Element im Universum (Wasserstoff) und dem häufigsten Element auf der Erde (Sauerstoff)

Die Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente gibt die relative Häufigkeit der einzelnen chemischen Elemente in verschiedenen Systemen – wie dem gesamten Universum, der Erde oder dem menschlichen Körper – an. Die Häufigkeit der Elemente unterscheidet sich je nach betrachtetem System stark voneinander.

Wird das gesamte Universum betrachtet, ist Wasserstoff das mit Abstand häufigste Element mit etwa 90 %. Danach folgt Helium mit etwa 10 %, das teilweise schon durch die primordiale Nukleosynthese entstanden ist, aber auch im Zuge des Wasserstoffbrennens in Sternen entsteht. Alle weiteren Elemente zusammen machen nur einen sehr kleinen Teil der im Universum vorhandenen Materie aus. Die Häufigkeiten folgen dabei großteils den Reaktionszyklen der stellaren Nukleosynthese. So sind die nicht direkt in Sternen gebildeten Elemente Lithium, Bor und Beryllium selten, die darauf folgenden wie Kohlenstoff und Sauerstoff häufig. Ein häufiges schweres Element ist Eisen, das den Endpunkt der stellaren Nukleosynthese darstellt. Alle schwereren Elemente können nur durch andere astrophysikalische Ereignisse wie Novae oder Supernovae gebildet werden und sind dementsprechend seltener. Charakteristisch ist auch die unterschiedliche Häufigkeit von Elementen mit gerader und ungerader Ordnungszahl, die ebenfalls mit der Nukleosynthese über Heliumkerne zusammenhängt (Harkin-Regel).

Auf der Erde unterscheidet sich die Elementhäufigkeit von der im Weltraum. So sind die im Universum dominierenden leichtesten Elemente Wasserstoff und Helium selten, da sie sich gasförmig gravitativ nur in viel größeren Himmelskörpern – den Sternen wie der Sonne und Gasplaneten wie etwa Jupiter, zusammenballen. Stattdessen sind die häufigsten Elemente Sauerstoff, Eisen und Silicium. Es gibt auf der Erde große Unterschiede in der Verteilung. So findet sich ein Großteil des Eisens im Erdkern, während Sauerstoff und Silicium vorwiegend in der Erdkruste zu finden sind. Betrachtet man andere Systeme auf der Erde, etwa die Meere oder biologische Systeme, liegen wiederum geänderte Häufigkeiten der Elemente vor.

Die ersten systematischen Untersuchungen zur Elementhäufigkeit stammen von Victor Moritz Goldschmidt, nach ihm heißt die grafische Darstellung der Elementhäufigkeiten Goldschmidt-Diagramm.

Legende

Element Name des Elementes
Symbol Elementsymbol des jeweiligen Elementes
Ordnungszahl Ordnungszahl des jeweiligen Elementes
Atommasse Atommasse des jeweiligen Elementes in der Einheit u
Häufigkeit Häufigkeit des Elementes im betrachteten System in den angegebenen Einheiten (ppmw (ppm weight) bezieht sich jeweils auf ein Massenverhältnis)
Bemerkungen Hinweise zur Elementhäufigkeit, etwa zur Verteilung oder Entstehung
essentiell? Ist das Element essentiell für den menschlichen Organismus?

Häufigkeiten im Sonnensystem

{{#if: {{#iferror:{{#ifexpr:{{#switch: | R+ = abs | R- = -abs | Z = trunc | Z+ | N = abs trunc

| Z- = -abs trunc}}(2000) = (2000) {{#if: | round ({{{3}}}) }} | 1 }} }}|

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}}Elemente-Häufigkeit im Sonnensystem
|}}

|

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Datei:Elementhäufigkeit - Kosmos.png
Elemente-Häufigkeit im Sonnensystem

Diese Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente im Sonnensystem beruht aus zwei Datensätzen. Zum einen der Häufigkeit der Elemente in der Photosphäre der Sonne, zum anderen aus der Zusammensetzung von CI-Chondriten.<ref name="Lodders" details="S. 1">K. Lodders, M. Bergemann & H. Palme: Solar System Elemental Abundances from the Solar Photosphere and CI-Chondrites. In: Space Science Reviews. Band 221, 2025, Artikel 23, {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}.</ref> Diese besitzen von allen Meteoriten die Elementhäufigkeiten, die am nächsten der durchschnittlichen Zusammensetzung des Sonnensystems entsprechen.<ref name="Lodders" details="S. 23"/> Ausgenommen sind die stark flüchtigen Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und die Edelgase, deren Gehalt in Chrondriten deutlich geringer ist. Bei diesen sind daher, abgesehen von den Edelgasen, die Daten der Photosphäre angegeben.<ref name="Lodders" details="S. 3"/> Die Häufigkeit von Helium wird aus Daten der Helioseismologie berechnet, die von Neon aus dem Verhältnis von Neon und Sauerstoff, wobei ein Verhältnis von Ne/O von 0,244±0,05 angenommen wurde.<ref name="Lodders" details="S. 20"/> Die Daten von Argon, Krypton und Xenon wurden mit Hilfe der Systematik der Nukleosynthese und der Interpolation von Häufigkeits-Kurven berechnet.<ref name="Lodders" details="S. 3"/>

Während die Werte der meisten Elemente in CI-Chondriten mit relativ geringen Messunsicherheiten von 3 bis 10 %<ref name="Lodders" details="S. 3"/> bekannt sind, sind die Messunsicherheiten für Messungen der Absorptionsspektren der Sonne und daraus bestimmten Häufigkeiten in der Sonnenatmosphäre mit 10 bis 20 % deutlich größer.<ref name="Lodders" details="S. 2"/> Es wird daher nur bei Natrium, Magnesium, Aluminium, Silicium, Calcium, Mangan, Eisen und Nickel, deren Photosphäre-Werte am genauesten bekannt sind, eine Kombination der beiden Datensätze angegeben, bei allen weiteren nur die Daten aus den CI-Chrondriten.<ref name="Lodders" details="S. 45"/>

Element Symbol Ordnungs­zahl Atom­masse (u) Häufigkeit<ref name="Lodders" details="S. 47-50"/> Bemerkungen
normiert auf
Silicium=106
Rang
Wasserstoff H 01 1,008 Vorlage:ZahlExpZelle 01. häufigstes Element, kein zusammengesetzter Atomkern (außer beim schweren Wasserstoff (Deuterium) und überschweren Wasserstoff (Tritium))
Helium He 02 4,003 Vorlage:ZahlExpZelle 02. zweithäufigstes Element, entstand teilweise durch primordiale Nukleosynthese sowie durch Wasserstoffbrennen
Lithium Li 03 6,941 56,1 30. entstand in Spuren bei der primordialen Nukleosynthese
Beryllium Be 04 9,012 0,657 55.
Bor B 05 10,811 18,1 34.
Kohlenstoff C 06 12,011 Vorlage:ZahlExpZelle 04. entsteht durch den Drei-Alpha-Prozess
Stickstoff N 07 14,007 Vorlage:ZahlExpZelle 06.
Sauerstoff O 08 15,999 Vorlage:ZahlExpZelle 03. entsteht durch Weiterreaktion des Drei-Alpha-Prozesses
Fluor F 09 18,998 1278 23.
Neon Ne 10 20,180 Vorlage:ZahlExpZelle 05. entsteht durch Kohlenstoffbrennen
Natrium Na 11 22,990 55.853 14.
Magnesium Mg 12 24,305 Vorlage:ZahlExpZelle 07. entsteht durch Kohlenstoff- und Neonbrennen
Aluminium Al 13 26,982 81.102 12.
Silicium Si 14 28,086 Vorlage:ZahlExpZelle 08. entsteht durch Sauerstoffbrennen
Phosphor P 15 30,974 8395 18. entsteht durch Sauerstoffbrennen
Schwefel S 16 32,065 424.747 10. entsteht durch Sauerstoffbrennen
Chlor Cl 17 35,453 5315 19.
Argon Ar 18 39,948 88.752 11.
Kalium K 19 39,098 3659 20.
Calcium Ca 20 40,078 60.382 13.
Scandium Sc 21 44,956 33,7 32.
Titan Ti 22 47,867 2428 21.
Vanadium V 23 50,942 274 26.
Chrom Cr 24 51,996 13.227 16.
Mangan Mn 25 54,938 9272 17.
Eisen Fe 26 55,845 Vorlage:ZahlExpZelle 09. entsteht durch Siliciumbrennen, Endpunkt der Kernfusion in massereichen Sternen
Cobalt Co 27 58,933 2292 22.
Nickel Ni 28 58,693 50.026 15.
Kupfer Cu 29 63,546 551 25.
Zink Zn 30 65,409 1248 24.
Gallium Ga 31 69,723 36 31.
Germanium Ge 32 72,640 121 27.
Arsen As 33 74,922 6,15 38.
Selen Se 34 78,960 71,5 28.
Brom Br 35 79,904 12,4 35.
Krypton Kr 36 83,798 57,3 29.
Rubidium Rb 37 85,468 6,96 37.
Strontium Sr 38 87,620 24,1 33.
Yttrium Y 39 88,906 4,49 42.
Zirconium Zr 40 91,224 10,5 36.
Niob Nb 41 92,906 0,77 53.
Molybdän Mo 42 95,940 2,60 45.
Technetium Tc 43 98,906 84. kein stabiles Isotop; HWZ des längstlebigen Isotops 4 Mio. Jahre
Ruthenium Ru 44 101,070 1,77 46.
Rhodium Rh 45 102,906 0,341 63.
Palladium Pd 46 106,420 1,39 49.
Silber Ag 47 107,868 0,503 57.
Cadmium Cd 48 112,411 1,59 48.
Indium In 49 114,818 0,179 70.
Zinn Sn 50 118,710 3,69 43. hat mit 10 stabilen Isotopen die meisten stabilen Isotope
Antimon Sb 51 121,760 0,339 64.
Tellur Te 52 127,600 4,74 40.
Iod I 53 126,904 1,60 47.
Xenon Xe 54 131,293 5,60 39.
Caesium Cs 55 132,905 0,367 61.
Barium Ba 56 137,327 4,61 41.
Lanthan La 57 138,906 0,469 58.
Cer Ce 58 140,116 1,187 51.
Praseodym Pr 59 140,908 0,179 71.
Neodym Nd 60 144,240 0,879 52.
Promethium Pm 61 146,915 85 kein stabiles Isotop; HWZ des längstlebigen Isotops 20 Jahre
Samarium Sm 62 150,360 0,273 65.
Europium Eu 63 151,964 0,104 75.
Gadolinium Gd 64 157,250 0,352 62.
Terbium Tb 65 158,925 0,0637 77.
Dysprosium Dy 66 162,500 0,420 59.
Holmium Ho 67 164,930 0,0906 76.
Erbium Er 68 167,259 0,263 66.
Thulium Tm 69 168,934 0,0410 79.
Ytterbium Yb 70 173,040 0,259 67.
Lutetium Lu 71 174,967 0,0386 80.
Hafnium Hf 72 178,490 0,157 72.
Tantal Ta 73 180,948 0,0217 82. seltenstes stabiles Element
Wolfram W 74 186,840 0,144 73.
Rhenium Re 75 186,207 0,0563 78. zu 37 % 185Re (stabil), zu 63 % 187Re (HWZ 40 Mrd. Jahre)
Osmium Os 76 190,230 0,679 54.
Iridium Ir 77 192,217 0,624 56.
Platin Pt 78 195,078 1,218 50.
Gold Au 79 196,967 0,201 68.
Quecksilber Hg 80 200,590 0,384 60.
Thallium Tl 81 204,383 0,181 69.
Blei Pb 82 207,200 3,32 44. stabiles Element mit der höchsten Ordnungszahl, Endpunkt mehrerer Zerfallsreihen
Bismut Bi 83 208,980 0,142 74. instabil, auf Grund langer Halbwertszeit noch nicht zerfallen
Thorium Th 90 232,038 0,0344 81.
Uran U 92 238,029 0,00894 83.

Häufigkeiten auf der Erde

Datei:Elementhäufigkeit-Erdkruste.svg
Häufigkeiten der Elemente in der kontinentalen Erdkruste

Massenanteile der Elemente …

Element Symbol Ordnungs­zahl Häufigkeit [ppmw] Bemerkungen
f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}.</ref> Erdhülle<ref name="Harry H. Binder">Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente. S. Hirzel Verlag 1999, ISBN 3-7776-0736-3.</ref> Kontinen-
tale Erd-
kruste<ref name="CRC">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 85. Auflage. CRC Press, Boca Raton, Florida, 2005. Section 14, Geophysics, Astronomy, and Acoustics; Abundance of Elements in the Earth’s Crust and in the Sea.</ref>
Erd
kern<ref name="Fischer-McDonough"/>
Ozeane
[mg/l]<ref name="CRC" />
Wasserstoff H 01 260 8800 1400 600 Vorlage:ZahlExpZelle überwiegend in Wasser enthalten: Grund-, Oberflächenwasser, Eis, Troposphäre
Helium He 02 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle entsteht in der Erde durch α-Zerfall, in Erdgas enthalten, entweicht laufend ins All
Lithium Li 03 1,1 60 20 0 0,18 Vorkommen in Mineralen wie Amblygonit und in Salzseen
Beryllium Be 04 0,041 5,3 2,8 0 Vorlage:ZahlExpZelle selten, Minerale sind bsp. Beryll und Bertrandit
Bor B 05 0,26 16 10 0 4,4 Vorkommen in Borat-Mineralen wie Borax und Kernit
Kohlenstoff C 06 730 870 200 2000 28 selten auch elementar als Diamant und Graphit, vor allem in Carbonat-Mineralen, auch in Biosphäre, Erdöl- und Kohlelagern
Stickstoff N 07 25 3000 19 75 0,5 überwiegend als N2 in der Atmosphäre enthalten, selten gebunden in Mineralen wie Nitronatrit
Sauerstoff O 08 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle elementar als O2 in der Atmosphäre, große Zahl von oxidischen und silicatischen Mineralen
Fluor F 09 17 280 590 0 1,3 häufigste Minerale sind Fluorit und Fluorapatit
Neon Ne 10 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle seltener Bestandteil der Erdatmosphäre
Natrium Na 11 1800 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0 Vorlage:ZahlExpZelle häufiger Bestandteil des Meerwassers, viele Minerale wie Halit
Magnesium Mg 12 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0 Vorlage:ZahlExpZelle vor allem in Carbonaten wie Dolomit und Silicaten wie Olivin zu finden, häufigerer Bestandteil des Meerwassers
Aluminium Al 13 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0 Vorlage:ZahlExpZelle häufig, weit verbreitet in Oxiden, Hydroxiden und Alumosilicaten wie Feldspat
Silicium Si 14 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 2,2 zweithäufigster Bestandteil der Erdkruste, große Zahl von Silicat-Mineralen
Phosphor P 15 1470 900 1100 4350 0,06 in Phosphaten, vor allem Apatit gebunden
Schwefel S 16 Vorlage:ZahlExpZelle 480 350 Vorlage:ZahlExpZelle 910 auch elementar, dazu eine Vielzahl Sulfid- und Sulfat-Mineralen
Chlor Cl 17 11 1900 150 0 Vorlage:ZahlExpZelle als Chlorid, große Halit-Vorkommen, häufiger Bestandteil des Meerwassers
Argon Ar 18 3,6 3,5 0,45 häufigstes Edelgas auf der Erde, Bestandteil der Atmosphäre; Entsteht durch Betazerfall von Kalium-40
Kalium K 19 176 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0 400 wichtige Kalisalze sind Sylvin und Carnallit
Calcium Ca 20 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0 410 häufig, als Carbonat (Calcit), Silicat, Sulfat (Gips), Phosphat (Apatit) und Fluorid (Fluorit) zu finden
Scandium Sc 21 10,7 5,1 22 0 Vorlage:ZahlExpZelle selten, ein Scandium-Mineral ist Thortveitit
Titan Ti 22 830 4100 5700 0 Vorlage:ZahlExpZelle häufig, vor allem als Rutil und Ilmenit zu finden
Vanadium V 23 99 410 120 135 Vorlage:ZahlExpZelle seltene Minerale sind u. a. Vanadinit und Patrónit, vor allem als Beimischung in anderen Erzen
Chrom Cr 24 4500 190 100 8400 Vorlage:ZahlExpZelle häufigstes Mineral ist Chromit, Einzelfunde gediegenen Chroms sind bekannt
Mangan Mn 25 1350 850 950 2000 Vorlage:ZahlExpZelle häufig in Oxiden wie Braunsteinen, Manganknollen in der Tiefsee
Eisen Fe 26 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle der Erdkern besteht großteils aus Eisen, in der Erdkruste v. a. oxidische und sulfidische Minerale, selten auch gediegen
Cobalt Co 27 900 37 25 2550 Vorlage:ZahlExpZelle gediegen in Meteoriten und Erdkern, gebunden vor allem in Sulfid- und Arsenidmineralen wie Smaltit oder Cobaltit
Nickel Ni 28 Vorlage:ZahlExpZelle 150 84 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle gediegen in Meteoriten und Erdkern, gebunden vor allem in Sulfid- und Arsenidmineralen wie Millerit oder Nickelin
Kupfer Cu 29 98 100 60 240 Vorlage:ZahlExpZelle auch gediegen, sulfidische und oxidische Minerale wie Chalkopyrit und Cuprit
Zink Zn 30 80 120 70 135 Vorlage:ZahlExpZelle Vorkommen vor allem als Sphalerit, Wurtzit und Smithsonit
Gallium Ga 31 6,0 14 19 10 Vorlage:ZahlExpZelle selten, vergesellschaftet mit Zink, Aluminium oder Germanium
Germanium Ge 32 15 5,6 1,5 45 Vorlage:ZahlExpZelle selten, vor allem in sulfidischen Mineralen
Arsen As 33 1,6 5,5 1,8 4,8 Vorlage:ZahlExpZelle selten gediegen, gebunden in Arseniden, Arsenchalcogeniden wie Realgar und Arsenaten
Selen Se 34 4,5 0,8 0,05 14 Vorlage:ZahlExpZelle Selenide kommen selten in sulfidischen Erzen vor
Brom Br 35 0,035 6,0 2,4 0 67,1 als Bromid meist zusammen mit Chlorid, auch im Meerwasser und Salzseen enthalten
Krypton Kr 36 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle seltener Bestandteil der Atmosphäre
Rubidium Rb 37 0,405 29 90 0 0,12 in geringen Mengen in anderen Alkalimetallerzen enthalten
Strontium Sr 38 14,4 142 370 0 7,9 als Sulfat (Coelestin) und Carbonat (Strontianit) zu finden
Yttrium Y 39 2,77 26 33 0 Vorlage:ZahlExpZelle vergesellschaftet mit den schwereren Lanthanoiden bspw. in Gadolinit
Zirconium Zr 40 6,96 210 170 0 Vorlage:ZahlExpZelle häufigstes Mineral ist Zirkon, seltener Baddeleyit
Niob Nb 41 0,515 19 20 0 Vorlage:ZahlExpZelle vergesellschaftet mit Tantal vor allem in Mineralen der Columbit- und Tapiolit-Reihe
Molybdän Mo 42 1,80 14 1,2 5,5 0,01 häufigstes Vorkommen als Molybdänit, seltener als Wulfenit oder Powellit
Technetium Tc 43 Vorlage:ZahlExpZelle äußerst selten als kurzlebiges Spaltprodukt von Uran
Ruthenium Ru 44 1,27 0,02 Vorlage:ZahlExpZelle 3,91 Vorlage:ZahlExpZelle selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Rhodium Rh 45 0,246 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0,756 selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Palladium Pd 46 0,95 0,011 0,015 2,9 gediegen, in Sulfiden gebunden, mit den anderen Platinmetallen
Silber Ag 47 0,15 0,12 0,075 0,45 Vorlage:ZahlExpZelle gediegen, in sulfidischen Erzen wie Argentit, selten auch als Halogenid (Chlorargyrit)
Cadmium Cd 48 0,13 0,3 0,15 0,32 Vorlage:ZahlExpZelle vergesellschaftet mit Zinkerzen als Greenockit und Otavit
Indium In 49 0,011 0,1 0,25 0,011 0,02 selten, vergesellschaftet mit Zink
Zinn Sn 50 0,41 35 2,3 1,0 Vorlage:ZahlExpZelle selten gediegen, häufigstes Mineral ist Kassiterit
Antimon Sb 51 0,10 0,65 0,2 0,31 Vorlage:ZahlExpZelle selten gediegen, gebunden in Antimoniden und Antimonchalcogeniden wie Stibnit
Tellur Te 52 0,580 0,01 Vorlage:ZahlExpZelle 1,80 selten, auch elementar, sonst als Tellurid
Iod I 53 0,07 0,06 0,45 0,2 0,06 als Iodid und Iodat, u. a. als Lautarit in Chilesalpeter
Xenon Xe 54 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle seltener Bestandteil der Atmosphäre
Caesium Cs 55 0,014 6,5 3,0 0 Vorlage:ZahlExpZelle in geringen Mengen in anderen Alkalimetallerzen enthalten
Barium Ba 56 4,41 260 430 0 0,013 häufigstes Mineral ist das Sulfat Baryt, auch als Carbonat (Witherit)
Lanthan La 57 0,450 17 39 0 Vorlage:ZahlExpZelle mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Cer Ce 58 1,16 43 66 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Praseodym Pr 59 0,175 5,2 9,2 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Neodym Nd 60 0,871 22 42 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Promethium Pm 61 Vorlage:ZahlExpZelle äußerst selten als kurzlebiges Spaltprodukt
Samarium Sm 62 0,282 6,0 7,5 0 Vorlage:ZahlExpZelle mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Europium Eu 63 0,106 0,099 2,0 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Gadolinium Gd 64 0,384 5,9 6,2 0 Vorlage:ZahlExpZelle mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Terbium Tb 65 0,070 0,85 1,2 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Dysprosium Dy 66 0,465 4,3 5,2 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Holmium Ho 67 0,104 1,1 1,3 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Erbium Er 68 0,303 2,3 3,5 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Thulium Tm 69 0,048 0,19 0,52 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Ytterbium Yb 70 0,308 2,5 3,2 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Lutetium Lu 71 0,046 0,7 0,8 0 Vorlage:ZahlExpZelle
Hafnium Hf 72 0,195 4,2 3,0 0 Vorlage:ZahlExpZelle praktisch nur als Bestandteil von Zirconium-Mineralen zu finden, einzige bekannte Ausnahme ist das Hafniumsilikat Hafnon
Tantal Ta 73 0,027 8,0 2,0 0 Vorlage:ZahlExpZelle vergesellschaftet mit Niob vor allem in Mineralen der Columbit- und Tapiolit-Reihe
Wolfram W 74 0,190 64 1,3 0,55 Vorlage:ZahlExpZelle überwiegend als Wolframat oder Oxid, bsp. als Wolframit oder Scheelit
Rhenium Re 75 0,0753 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0,231 Vorlage:ZahlExpZelle selten, vorwiegend in Molybdän-Erzen
Osmium Os 76 0,908 0,01 Vorlage:ZahlExpZelle 2,79 selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Iridium Ir 77 0,855 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 2,63 selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Platin Pt 78 1,74 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 5,36 häufigstes Platinmetall, vergesellschaftet mit den anderen Platinmetallen
Gold Au 79 0,198 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle 0,607 Vorlage:ZahlExpZelle überwiegend gediegen, selten auch als Tellurid
Quecksilber Hg 80 0,023 0,4 0,085 0,050 Vorlage:ZahlExpZelle vorwiegend als Sulfid in Zinnober, seltener auch gediegen in Form von Tröpfchen
Thallium Tl 81 0,020 0,29 0,85 0,054 Vorlage:ZahlExpZelle in Mineralen wie Avicennit, vergesellschaftet mit Blei, Rubidium, Zink oder Eisen
Blei Pb 82 0,620 18 14 1,60 Vorlage:ZahlExpZelle selten gediegen, häufigstes Mineral ist Galenit
Bismut Bi 83 0,055 0,2 Vorlage:ZahlExpZelle 0,09 Vorlage:ZahlExpZelle elementar, in Oxiden wie Bismit und Sulfiden wie Bismutin
Polonium Po 84 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle sehr seltenes Zwischenprodukt mehrerer Zerfallsreihen
Astat At 85 Vorlage:ZahlExpZelle
Radon Rn 86 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle
Francium Fr 87 Vorlage:ZahlExpZelle
Radium Ra 88 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle
Actinium Ac 89 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle
Thorium Th 90 0,055 11 9,6 0 Vorlage:ZahlExpZelle radioaktiv, vergesellschaftet mit den Lanthanoiden, vor allem in Monazit
Protactinium Pa 91 Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle Vorlage:ZahlExpZelle sehr seltenes Zwischenprodukt beim Zerfall von Uran
Uran U 92 0,015 3,2 2,7 0 Vorlage:ZahlExpZelle radioaktiv, wichtigstes Mineral ist Uraninit
Neptunium Np 93 Vorlage:ZahlExpZelle entsteht durch Neutroneneinfang oder (n,2n) Reaktionen in Uranerzen
Plutonium Pu 94 Vorlage:ZahlExpZelle geringe Mengen des langlebigsten Isotops 244Pu finden sich in manchen Uranerzen; 239Pu entsteht durch Neutroneneinfang aus 238U

Zusammensetzung des menschlichen Körpers (70 kg)

Element Symbol Ordnungs­zahl Masse
in g<ref name="Kaim">Wolfgang Kaim, Brigitte Schwederski: Bioanorganische Chemie. 4. Auflage. Teubner, 2005, ISBN 3-519-33505-0.</ref>
(Rang)
Masse
in %
Stoff­menge
in mol
essenziell ? Bemerkungen
Sauerstoff O 8 43000 (1.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja vor allem als Wasser gebunden. Bestandteil fast aller organischer Verbindungen
Kohlenstoff C 6 16000 (2.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja Grundlage aller organischen Verbindungen
Wasserstoff H 1 7000 (3.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja häufigstes Element, vor allem als Wasser gebunden. Bestandteil vieler organischer Verbindungen
Stickstoff N 7 1800 (4.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil vieler organischer Verbindungen, u. a. aller Proteine
Calcium Ca 20 1200 (5.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja Knochenaufbau und Modifikation der Synapsenaktivität
Phosphor P 15 780 (6.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja als Phosphat; Bestandteil der DNA, Energiestoffwechsel, als Knochenbildner Hydroxylapatit
Schwefel S 16 140 (7.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja in den Aminosäuren Cystein und Methionin enthalten
Kalium K 19 125 (8.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja wichtig für das Membranpotential inner- und außerhalb der Zellen
Natrium Na 11 100 (9.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja wichtig für das Membranpotential inner- und außerhalb der Zellen und Impulsübertragung in Nervenfasern
Chlor Cl 17 95 (10.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja als Chlorid Bestandteil der Magensäure und Regulation des Wasserhaushalts
Magnesium Mg 12 25 (11.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil verschiedener Enzyme
Fluor F 9 5 (12.) Vorlage:ZahlZelle Vorlage:ZahlExpZelle nicht eindeutig als Fluorapatit im Zahnschmelz und in Knochen enthalten
Eisen Fe 26 4 (13.) Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil vieler Enzyme und des Hämoglobins
Zink Zn 30 2,3 (14.) Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil vieler Enzyme
Silicium Si 14 1 (15.) Vorlage:ZahlExpZelle ja in Spuren als Silicat in Knochen
Titan Ti 22 0,70 (16.) Vorlage:ZahlExpZelle nein keine bekannte biologische Funktion
Rubidium Rb 37 0,68 (17.) Vorlage:ZahlExpZelle nicht eindeutig wegen Ähnlichkeit zu Kalium im Körper enthalten
Strontium Sr 38 0,32 (18.) Vorlage:ZahlExpZelle nein wegen Ähnlichkeit zu Calcium im Körper enthalten
Brom Br 35 0,26 (19.) Vorlage:ZahlExpZelle nein Bromid wegen Ähnlichkeit zu Chlorid im Körper enthalten
Blei Pb 82 0,12 (20.) Vorlage:ZahlExpZelle nicht eindeutig giftig, kann in Knochen bei Verdrängung von Calcium gespeichert werden
Kupfer Cu 29 0,07 (21.) Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil verschiedener Enzyme, v. a. Oxidasen, Ähnlichkeit zu Eisen
Aluminium Al 13 0,06 (22.) Vorlage:ZahlExpZelle nein keine bekannte biologische Funktion
Cer Ce 58 0,04 (23.) Vorlage:ZahlExpZelle nein keine bekannte biologische Funktion
Zinn Sn 50 0,03 (24.) Vorlage:ZahlExpZelle nicht eindeutig keine genaue Funktion bekannt
Barium Ba 56 0,02 (25.) Vorlage:ZahlExpZelle nein wegen Ähnlichkeit zu Calcium im Körper enthalten
Cadmium Cd 48 0,02 (26.) Vorlage:ZahlExpZelle nicht eindeutig kann teilweise Zink verdrängen
Bor B 5 0,018 (27.) Vorlage:ZahlExpZelle nicht eindeutig essentielles Element für manche Pflanzen
Nickel Ni 28 0,015 (28.) Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil von Enzymen
Iod I 53 0,015 (29.) Vorlage:ZahlExpZelle ja in Schilddrüsenhormonen enthalten
Selen Se 34 0,014 (30.) Vorlage:ZahlExpZelle ja in der Aminosäure Selenocystein enthalten
Mangan Mn 25 0,012 (31.) Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil verschiedener Enzyme, in Pflanzen wichtig für die Photosynthese
Arsen As 33 0,007 (32.) Vorlage:ZahlExpZelle nicht eindeutig biologische Bedeutung geringer Arsenmengen unbekannt, in höheren Dosen toxisch
Lithium Li 3 0,007 (33.) Vorlage:ZahlExpZelle nein wegen Ähnlichkeit zu Natrium im Körper enthalten
Molybdän Mo 42 0,005 (34.) Vorlage:ZahlExpZelle ja Bestandteil von Enzymen wie der Xanthinoxidase
Chrom Cr 24 0,002 (35.) Vorlage:ZahlExpZelle ja als dreiwertiges Chrom möglicherweise am Fettstoffwechsel beteiligt
Cobalt Co 27 0,002 (36.) Vorlage:ZahlExpZelle ja im Vitamin B12 enthalten

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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