Elsoff (Bad Berleburg)
Elsoff Stadt Bad Berleburg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(538)&title=Elsoff 51° 1′ N, 8° 31′ O
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| Höhe: | 383 (320–460) m | |||||
| Fläche: | 16,39 km² | |||||
| Einwohner: | 538 (30. Apr. 2024)<ref name="Einwohner2021">Einwohnerzahlen Stadt Bad Berleburg. (PDF; 413 KB) Bad Berleburg, abgerufen am 26. Juni 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 57319 | |||||
| Vorwahl: | 02755 | |||||
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Elsoff (mundartlich Aelsoff) ist ein Stadtteil von Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Geografie
Lage
Der Ort liegt im östlichen Teil des Wittgensteiner Landes. Durch den Ort fließt der gleichnamige Bach Elsoff.
Nachbarorte
- Alertshausen
- Beddelhausen
- Schwarzenau
- Hatzfeld
- Dodenau
- Christianseck (War bis zur Gebietsreform 1975 In NRW teil von Elsoff)
Geschichte
Die erste Besiedelung erfolgte im 8. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1059.<ref>Günther Wrede: Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein. Elwert, Marburg 1927, S. 146–148.</ref> Im Jahr 1194 wurde Elsoff mit den Dörfern Alertshausen, Beddelhausen und Schwarzenau die Vogteirechte zugesprochen. Der Ort brannte im Jahr 1442 bis auf wenige Gebäude nieder. Ab Beginn des 16. Jahrhunderts kam es zu Streitigkeiten zwischen den Grafen von Wittgenstein und dem landgräflich-hessischen Amt Battenberg. Diese gipfelten 1725 in einem Aufstand, der als „Elsoffer Bauernkrieg“ in die Geschichte einging.<ref>Fritz Krämer: Der Elsoffer Bauernkrieg. Ein Beitrag zur Geschichte der Dörfer Alertshausen, Beddelhausen und Elsoff (1721–1729). In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 1968, Heft 1, S. 45–56; Heft 2, S. 58–80; Heft 3, S. 145–163.</ref>
1918–1919 forderte die Spanische Grippe in Elsoff und dem Elsofftal zahlreiche Opfer. Das Elsofftal gehörte zu den am stärksten betroffenen Gebieten im Regierungsbezirk Arnsberg.<ref>Peter Schneider: „Ein unerwünschter spanischer Gast“ – Die Grippepandemie 1918/19 im Kreis Wittgenstein. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e. V. Jahrgang 108, 2020, S. 88–108.</ref>
Seit dem 1. Januar 1975 gehört Elsoff zu Bad Berleburg.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>
Einwohnerentwicklung
- 1961: 862 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
- 1970: 846 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
- 1974: 803 Einwohner<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 138.</ref>
- 2011: 687 Einwohner
- 2021: 619 Einwohner<ref name="Einwohner2021" />
Gebäude
Ein ortsbildprägendes Gebäude ist die Evangelische Kirche. Die Mühle Michel Elsoff wurde 1965 stillgelegt.
Persönlichkeiten
- Karl Henrich Groos (1771–1858), deutscher Verwaltungsbeamter
Literatur
- Günther Wrede: Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein. Elwert, Marburg 1927.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Alertshausen | Arfeld | Aue | Beddelhausen | Berghausen | Christianseck | Diedenshausen | Dotzlar | Elsoff | Girkhausen | Hemschlar | Raumland | Richstein | Rinthe | Sassenhausen | Schüllar | Schwarzenau | Stünzel | Weidenhausen | Wemlighausen | Wingeshausen | Wunderthausen