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Emi Koussi

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Vorlage:Infobox Berg

Emi Koussi (auch bekannt als Emi Koussou<ref>Hellmich 1972, S. 10</ref>) ist ein hoher pyroklastischer Schildvulkan<ref name="gvp">Vorlage:GVP</ref> am südöstlichen Ende des Tibesti-Gebirges in der mittleren Sahara in der nördlichen Provinz Tibesti des nördlichen Tschad. Mit einer Höhe von 3445 Metern ist er der höchste Berg der Sahara. Er erhebt sich 3 Kilometer über die Sandsteinebene um den Vulkan herum, hat einen Durchmesser von 60–70 Kilometern und erreicht ein Volumen von 2500 Kubikkilometern.

Zwei überlappende Calderen bilden die Spitze des Vulkans, die äußere ist etwa 15 mal 11 Kilometer breit. Innerhalb dieser Caldera, und zwar auf der Südostseite, liegt eine kleinere Caldera, bekannt als Era Kohor; diese ist 2 Kilometer breit und 350 Meter tief. In den Calderen und auf den Flanken des Schildes gibt es mehrere Aschenkegel, Lavaströme, Maare und Quellkuppen. Era Kohor enthält Ablagerungen von Trona, und Emi Koussi ist als Analogon des Marsvulkans Elysium Mons erforscht worden. Emi Koussi war vor über einer Million Jahren aktiv, aber einige Ausbrüche könnten rezenter sein, so sind sowohl Fumarolen als auch Thermalquellen vorhanden.

Geographie und Geomorphologie

Emi Koussi liegt im Tschad und ist Teil des Tibesti-Gebirges<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 261</ref>, dessen höchster Gipfel<ref>Malin 1977. S. 908</ref> und damit auch der der ganzen Sahara;<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 88</ref> viele Gipfel im Tibesti sind höher als 2000 Meter.<ref>Malin 1977. S. 908</ref> Der Vulkanismus des Tibesti ist kaum erforscht, denn die Region ist abgelegen und aus politischen Gründen ist der Zugang schwierig.<ref>Permenter und Oppenheimer 2007. S. 609</ref> Nach Berichten lebten die Tubu in seiner Gipfelcaldera<ref name="Peel1942">Vorlage:Cite journal</ref> und in künstlichen Höhlen.<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 103</ref> In der Tedaga-Sprache bedeutet Emi „Berge“, „Massiv“.<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 88</ref>

Der Emi Koussi erreicht auf seiner südlichen Seite eine Höhe von 3445 Metern, er erhebt sich drei Kilometer über das Umland.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> Einige Astronauten bezeichnen Emi Koussi als die von der Umlaufbahn auffälligste Struktur der Erde.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> Angeblich kann man von den nördlichen Gipfeln des Emi Koussi das gesamte Tibesti sehen.<ref>Tilho 1920. S. 172</ref>

Er ist ein Schildvulkan mit einem Durchmesser von 60–70 Kilometern<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> und einem angenommenen Volumen von 2500 Kubikkilometern.<ref>Hellmich 1972. S. 21</ref> Die Spitze des Emi Koussi wird durch zwei überlappende Calderen gebildet, die zusammen<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263</ref> eine Vorlage:Nowrap breite<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> elliptische Caldera bilden, welche sich in Nordwest-Südost-Richtung erstreckt.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263</ref> Die nördliche Caldera bildete sich zuerst, dann kam die südliche Caldera, welche um 50 Meter unter der nördlichen Caldera eingetieft ist. 400–300 Meter hohe Felswände bilden den inneren Rand der südlichen Caldera,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> deren Boden auf einer Höhe von 2970 Metern liegt.<ref name="Zimmermann1919">Vorlage:Cite journal</ref> Vor der Bildung der Calderen könnte der Vulkan eine Höhe von 4000 Metern erreicht haben. Ein Talabfluss schneidet sich durch den Rand der Caldera, die Porte de Modiounga.<ref>Hellmich 1972. S. 172</ref>

Innerhalb dieser paarigen Caldera liegt die Era Kohor-Caldera,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263</ref> die 300 Meter tief und 2 Kilometer weit ist und wie ein riesiges Loch aussieht.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> Diese Caldera ist auch als Natronloch<ref>Tilho 1920. S. 172</ref> oder Trou au Natron bekannt.<ref>Gèze et al. 1959. S. 137</ref> Lavaströme aus Trachyt sind in seinen Wänden aufgeschlossen,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> und Natriumcarbonat hat sich auf dessen Grund niedergeschlagen,<ref>Malin 1977. S. 909</ref> welcher auf 2670 Metern Höhe liegt<ref name="Zimmermann1919" /> und einen Salzsee enthält.<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 103</ref> Der Grund von Era Kohor ist deshalb rein weiß.<ref>Hellmich 1972. S. 172</ref> Drei Maare und einige Schlackenkegel kommen innerhalb des Calderenkomplexes ebenfalls vor,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> begleitet von Lavaströmen und Quellkuppen.<ref name="gvp"/> Auswurf einer explosiven Eruption füllt die Calderen.<ref>Gèze et al. 1959. S. 139</ref>

Der Kohor-Bims und zwei Ignimbrite bedecken die Flanken des Emi Koussi,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263</ref> die zum Gipfel hin steiler werden.<ref>Permenter und Oppenheimer 2007. S. 621</ref> Schlackenkegel auf den Hängen werden von Lavaströmen begleitet.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263</ref> Im oberen Bereich des Vulkans ist die Lava durch Spalten zerfurcht, die als „Lappiaz“ bekannt sind.<ref>Poli 1974. S. 225</ref> Im Terrain rund um den Vulkan ist Sandstein aufgeschlossen.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263</ref> Nördlich des Emi Koussi liegen weitere Vulkane wie Tarso Ahon und Tarso Emi Chi,<ref>Permenter und Oppenheimer 2007. S. 616</ref> ersterer ist durch einen schmalen Bergrücken mit Emi Koussi verbunden.<ref>Gèze et al. 1959. S. 137</ref>

Geologie

Tektonische Ereignisse fanden in dem Tibesti-Gebirge bereits zwischen dem Karbon und der Kreide statt,<ref>Malin 1977. S. 908</ref> das heißt zwischen Vorlage:Nowrap und 66 Millionen Jahren.<ref name="ICC2018">Vorlage:Cite web</ref> In der Frühphase des Tibesti-Vulkanismus bildete Alkalibasalt weite Plateaus. Später bildeten sich Zentralvulkane auf diesen Plateaus.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> Der Vulkanismus im Tibesti wurde mit einem Mantle plume erklärt wie in anderen afrikanischen Vulkanen auch,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 288</ref> aber kürzlich (2015) wurde vorgeschlagen, dass die Auswirkungen der Kollision zwischen Europa und Afrika für den Tibesti-Vulkanismus verantwortlich sein könnten.<ref>Deniel et al. 2015. S. 3</ref>

Die ältesten Gesteine unterhalb des Tibesti sind präkambrische Diorite, Glimmerschiefer und Granite,<ref>Permenter und Oppenheimer 2007. S. 616</ref> die wahrscheinlich aus dem Neoproterozoikum stammen und in zwei Einheiten eingeteilt werden.<ref>Deniel et al. 2015. S. 3</ref> Die vulkanischen Gesteine ruhen auf einem gehobenen Sockel aus kretazischem<ref>Malin 1977. S. 908</ref> und paläozoischem Sandstein.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> Letztere sind am südwestlichen Fuß des Emi Koussi aufgeschlossen, während nördlich des Vulkans Vulkangestein dominiert und das Tibestimassiv im Osten und Südosten des Emi Koussi.<ref>Permenter und Oppenheimer 2007. S. 616</ref> Ältere Vulkangesteine erscheinen in Tälern.<ref>Gèze et al. 1959. S. 138</ref>

Der Emi Koussi hat Phonolith, Trachyandesit und Trachyt gefördert,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> aber auch mafische Gesteine wie Basanit und Tephrit. Die geförderten Gesteine definieren basische Vulkanitfamilien. Die Chemie der Einsprenglinge und deren Zusammensetzung variiert zwischen den verschiedenen Gesteinen; unter den Mineralen sind Alkalifeldspat, Amphibol, Biotit, Klinopyroxen, Olivin, Oxide und Plagioklas. Alkalifeldspat, Apatit, Klinopyroxen, Olivin, Magnetit, Glimmer, Nephelin, Oxide, Plagioklas, Quarz, Sodalith, Titanit und Zirkon bilden auch die Grundmasse von Mikrolithen in geförderten Gesteinen.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004, S. 268–269</ref> An der Bildung des Magmas war vor allem Fraktionierte Kristallisation beteiligt.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 288</ref> Steine von Emi Koussi wurden durch regionale Gesellschaften des Neolithikum als Rohmaterial verwendet.<ref name="Smith2001">Vorlage:Cite book</ref>

Im frühen Holozän<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 159</ref> wurde der Era Kohor von einem kreisrunden, tiefen See gefüllt.<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 119</ref> Diatomeenablagerungen wurden 125 Meter über dem Grund des Era Kohor gefunden<ref name="Hoelzmann2016" /> sowie in Senken ohne Ausfluss anderswo in der Caldera,<ref>Hellmich 1972. S. 56</ref> sie erreichen Dicken von 4–5 Meter.<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 119</ref> Weiter unten am Berg erscheinen ab 2800 Meter Höhe Erosionsrinnen und werden bergab ab 2000 bis 2500 Metern Höhe tiefe Schluchten.<ref>Hellmich 1972. S. 21</ref> Das Wadi Elleboe hat auf dem Emi Koussi seinen Ursprung,<ref>Tilho 1920. S. 171</ref> und einige episodische Bäche auf der Westflanke führen in den Enneri Miski, der südwärts abfließt und südlich der Berge verschwindet.<ref>Dumont 1987. S. 135</ref> Kleine Seen finden sich rund um Emi Koussi.<ref>Dumont 1987. S. 141</ref>

Chronologie der Aktivität

Der Emi Koussi brach zwischen 2,4 und 1,3 Millionen Jahren aus;<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 266</ref> er gilt als pliozänen- bis quartären Alters.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 268</ref> Der Vulkan bildete sich vorab im Miozän<ref>Hellmich 1972. S. 21</ref><ref>Bruneau de Miré und Quézel 1959. S. 135</ref> in einem Zeitrahmen von ungefähr einer Million Jahren.<ref>Deniel et al. 2015. S. 17</ref> Radiometrische Datierung hat Alter von 2,42 ± 0,03 – 2,33 ± 0,09 Millionen Jahren für das älteste Stadium des Emi Koussi ergeben. Das dritte Stadium hat Alter von 1,4 ± 0,3 – 1,32 ± 0,2 Millionen Jahren ergeben;<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref><ref>Deniel et al. 2015. S. 18</ref> zuvor wurde der Era Kohor als holozäner Vulkan aufgefasst.<ref>Malin 1977. S. 909</ref>

Im ersten Stadium brachen Trachyt und Trachyandesit in der Form von Ignimbriten und basaltischen Lapilli aus dem Emi Koussi aus. Darauf folgten im zweiten Stadium trachytische, graue oder grüne Ignimbrite, Quellkuppen aus Trachyt oder Phonolith sowie zusätzlich Lavaströme aus Basalt.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> Die Ignimbrite des zweiten Stadiums finden sich in der nördlichen Caldera und auf der Südflanke des Vulkans.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> Im dritten Stadium wurde vorab Phonolith gefördert, in der Form von Brekzien, Tuffen und Ignimbrit einschließlich des Kohor-Ignimbrits.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> Die verschiedenen Ignimbrite enthalten Fiammen und sehen oft wie Lavaströme aus.<ref>Deniel et al. 2015. S. 8</ref> Während jeden Stadiums fand die Bildung einer Caldera statt,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> und alle drei Stadien waren von basaltischem Vulkanismus begleitet.<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 264</ref> Phreatische Explosionen des Era Kohor haben in der Gipfelcaldera große Gesteinsbrocken hinterlassen,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> darunter auch prächtig gefärbte Syenit-Blöcke.<ref>Hellmich 1972. S. 22</ref>

Quartärer Vulkanismus hat auf den Hängen des Emi Koussi Kegel gebildet,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 263</ref> und innerhalb der Gipfelcaldera stellen die drei Maare den jüngsten Vulkanismus dar,<ref>Gourgaud und Vincent, 2004. S. 267</ref> während lange Lavaströme als die gesamthaft jüngsten vulkanischen Produkte des Emi Koussi aufgefasst werden.<ref name="Oppenheimer1997">Vorlage:Cite journal</ref> Die jüngsten Vulkangebilde sind wenig erodiert.<ref>Hellmich 1972. S. 22</ref> Im frühen Pleistozän kam es auf den Flanken des Emi Koussi zu Erosion,<ref>Malin 1977. S. 908</ref> und im Era Kohor haben sich bis in jüngster Zeit Karbonate abgelagert.<ref>Permenter und Oppenheimer 2007. S. 619</ref><ref>Gèze et al. 1959. S. 165</ref>

Auf dem südlichen Fuß des Vulkans gibt es fumarolische Erscheinungen<ref>Malin 1977. S. 908</ref> wie bei Yi Yerra in 850 Meter Höhe auf der Südseite.<ref>Gèze et al. 1959. S. 139</ref> Bei Yi Yerra strömt 37 °C warmes Wasser aus Thermalquellen.<ref>Dumont 1987. S. 134</ref> Der Emi Koussi gilt als Vulkan holozänen Alters.<ref>Permenter und Oppenheimer 2007. S. 619</ref> In seiner Caldera sind Diatomeen-Ablagerungen aus dem Holozän von Lavaströmen überflossen worden;<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 103</ref> die Radiokarbonmethode hat Alter von 14.790 ± 400 bis 12.400 ± 400 Jahre für die Diatomeen-Ablagerungen ermittelt, welche von Lavaströmen begraben oder beeinflusst wurden.<ref name="Hellmich1972" />

Klima und Vegetation

Im Tibesti-Gebirge herrscht ein Bergwüstenklima. Nahe dem Emi Koussi gibt es keine Wetterstationen und Stationen in niedrigeren Höhenlagen unterschätzen höchstwahrscheinlich den Niederschlag in größerer Höhe,<ref>Dumont 1987. S. 135</ref> aber vom Bewölkungsgrad ist ein Jahresniederschlag von 80–120 Millimeter pro Jahr für den Emi Koussi abgeleitet worden;<ref>Messerli 1973. S. 146</ref> in der Vergangenheit war er noch höher als heute.<ref>Messerli und Winiger 1992. S. 327</ref> Das Klima ist sowohl vom Norden als auch vom Süden her beeinflusst und unterscheidet sich von dem der Wüsten um Emi Koussi.<ref name="Hellmich1972">Vorlage:Cite journal</ref> Es gibt keinen Hinweis für Nivation auf dem Emi Koussi<ref>Messerli 1973. S. 141</ref> und die Anwesenheit von periglazialen Landformen sind fragwürdig,<ref name="Hellmich1972" /> aber im Pleistozän fanden periglaziale Aktivitäten wahrscheinlich statt; sie könnten bis heute andauern.<ref>Dumont 1987. S. 134</ref> Selbst im Pleistozän war an keiner Stelle des Berges die Temperatur ganzjährig unter dem Gefrierpunkt.<ref>Messerli und Winiger 1992. S. 317</ref>

Mehrere Arten von Diatomeen sind in den Sedimenten des Era Kohor-Sees identifiziert worden, einschließlich Cocconeis placentula, Cyclotella cyclopuncta, Cyclotella ocellata, Cymbella cistula, Cymbella leptoceros, Cymbella muelleri, Epithemia adnata, Fragilaria construens, Fragilaria pinnata, Gomphonema affine, Gomphonema parvulum, Navicula oblonga und Rhopalodia gibba.<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 137</ref> Im Vergleich zu anderen Seen der Sahara ist die Diatomeen-Fauna ungewöhnlich, wahrscheinlich ist das der höheren Lage des Emi-Koussi-Sees geschuldet.<ref>Pachur und Altmann 2006. S. 120</ref> Um den See wuchsen Rohrkolben und Tausendblatt.<ref name="Hoelzmann2016">Vorlage:Cite web</ref>

Im Allgemeinen kommt Vegetation im Tibesti in fünf verschiedenen Höhengürteln vor.<ref>Lézine et al. 2011. S. 1353</ref> Auf dem Emi Koussi kommt Erica arborea in bis zu 2900 Metern Höhe vor,<ref>Messerli 1973. S. 142</ref> war in der Vergangenheit wahrscheinlich aber noch weiter verbreitet.<ref>Lézine et al. 2011. S. 1354</ref> In der Gipfelregion herrscht Bergvegetation vor,<ref name="Romo2011">Vorlage:Cite journal</ref> einschließlich Artemisia-Meerträubel-Steppen,<ref>Poli 1974. S. 226</ref> welche einen Großteil des Bodens der Caldera bedecken<ref>Hellmich 1972. S. 22</ref> und wahrscheinlich als Weide verwendet wurden.<ref>Hellmich 1972. S. 172</ref> Auf den Lavaströmen in großer Höhenlage liegen besondere Umweltbedingungen vor, welche die Entwicklung einer besonderen Vegetation ermöglichen.<ref>Poli 1974. S. 225</ref><ref>Bruneau de Miré und Quézel 1959. S. 136</ref> Diese Vegetation schließt Dichrocephala, Eragrostis, Erodium, Helichrysum sowie Bärlappe, Farne und Moose ein.<ref>Poli 1974. S. 226</ref> Oldenlandia und Selaginella-Arten wachsen bei Fumarolen.<ref name="Schnell2014">Vorlage:Cite journal</ref>

Die Hainsimse Luzula tibestica ist auf dem Emi Koussi endemisch.<ref name="Romo2011" /> Der Farn Asplenium quezelii wurde auf dem Emi Koussi entdeckt, und zuerst wurde angenommen, er sei dort endemisch,<ref>Viane 1987. S. 143</ref> bevor sich herausstellte, dass er mit Asplenium daghestanicum, einer zuvor als in Dagestan, also über 3800 Kilometer vom Emi Koussi weit entfernt, beschränkt aufgefassten Art identisch ist.<ref>Viane 1987. S. 147</ref>

Galerie

Siehe auch

Belege

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Quellen

Weblinks

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