Zum Inhalt springen

Eparchie Mukatschewo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.
Datei:Map of Greek Catholic Eparchy of Mukachevo.svg
Karte Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.
Basisdaten
Kirche eigenen Rechts Ruthenische griechisch-katholische Kirche
Staat Ukraine
Kirchenprovinz immediat
Diözesanbischof Teodor Mazapula IVE
Weihbischof Nil Jurij Luschtschak OFM
Gründung Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden.
Fläche Vorlage:FormatNumDef km²
Pfarreien Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Einwohner Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Katholiken Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Anteil Vorlage:FormatNumDef %
Diözesanpriester Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Ordenspriester Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Katholiken je Priester Vorlage:FormatNumDef
Ständige Diakone Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Ordensbrüder Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Ordensschwestern Vorlage:FormatNumDef (2021 / AP 2022)
Ritus Byzantinischer Ritus
Liturgiesprache Ukrainisch
Kathedrale Kreuzerhöhungskathedrale
Anschrift vul. Zakarpatska 18
88017 Užhorod
Ukraina
Website Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.
Datei:Cathedral of the Exaltation of the Holy Cross Uzhhorod 2009.jpg
Kreuzerhöhungskathedrale in Uschhorod

Die Eparchie Mukatschewo (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.;

  1. WEITERLEITUNG Vorlage:ukS-Cyrl

Die ukrainische Sprache wird in kyrillischer Schrift geschrieben und so auch in der deutschsprachigen Wikipedia dargestellt.

Romanisierung, also lateinische Umschrift, kommt nur sehr selten vor, insbesondere kaum im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Vorlage.

In den Artikeln soll deshalb die Form {{ukS}} für kyrillische Schrift benutzt werden und die Weiterleitung nicht aufgelöst werden.

Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.) ist eine in der Ukraine gelegene Eparchie der ruthenischen griechisch-katholischen Kirche mit Sitz in Uschhorod.

Vorläufer der Eparchie Mukatschewo war das 1689 errichtete Apostolische Vikariat Mukatschewo. Hintergrund war die Kirchenunion von Uschhorod im Jahr 1646, mit der sich eine Anzahl orthodoxer, slawischsprachiger Gemeinden in der Ostkarpaten-Region (damaliges Oberungarn) der Autorität des Papstes und der römisch-katholischen Kirche unterstellten, dabei aber die byzantinische Liturgie und die Riten der Ostkirche beibehielten.

Auf Bitten der Kaiserin (und ungarischen Königin) Maria Theresia erhob Papst Clemens XIV. das Apostolische Vikariat am 19. September 1771 zu einer eigenen Eparchie, die als Suffragandiözese dem Erzbistum Esztergom unterstellt wurde.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Greek Catholik Eparchy of Mukachevo, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2017-01-05; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Eparchie Mukatschewo gab am 22. September 1818 den westlichen Teil ihres Territoriums (der im Wesentlichen in der heutigen Slowakei lag) zur Errichtung der Eparchie Prešov ab. Weitere Gebiete wurden im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgetrennt, um die Eparchien der rumänischen und ungarischen griechisch-katholischen Kirche zu bilden.

Viele Gläubige emigrierten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort wurde 1924 ein Apostolisches Exarchat für die „ruthenischen“ Katholiken des byzantinischen Ritus gebildet, dessen erster Bischof aus der Eparchie Mukatschewo kam. Aus diesem Exarchat ging später die ruthenische Erzeparchie Pittsburgh hervor.

Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte das Gebiet der Eparchie politisch zum Königreich Ungarn, dann nach dem Vertrag von Trianon 1920 als „Karpatenrussland“ zur Ersten Tschechoslowakischen Republik. Kirchenrechtlich unterstand es aber noch bis 1937 dem Erzbistum Esztergom. Dann wurde es exemt, das heißt es untersteht direkt dem Papst. Infolge des Zweiten Weltkriegs kam das Gebiet zur Sowjetunion. Diese unterdrückte die griechisch-katholischen Kirchen und zwang sie zur Vereinigung mit der Russisch-orthodoxen Kirche.

Der Bischof der Eparchie Mukatschewo ist zugleich rituelles Oberhaupt der ruthenischen griechisch-katholischen Kirche, die eine Kirche eigenen Rechts innerhalb der katholischen Kirche ist. Er hat jedoch nicht die Stellung eines Metropoliten. Das Gebiet der Eparchie entspricht dem der politischen Oblast Transkarpatien im äußersten Westen der Ukraine (in der nebenstehenden Karte blau dargestellt). Dort bekannten sich 2021 rund 26 Prozent der Bevölkerung zur griechisch-katholischen Kirche, welche nach der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche die zweitgrößte Religionsgemeinschaft der Region bildet.

Ordinarien

Apostolische Vikare von Mukatschewo

Bischöfe von Mukatschewo

Siehe auch

Weblinks

Commons: Eparchie Mukatschewo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Literatur

  • Dobos, András: Prassi e teologia circa l’eucaristia nella storica eparchia di Mukacevo. Dall’unione di Uzhorod (1646) fino alla meta del XX secolo (Studies in Eastern Christian Liturgies 3), Aschendorff, Münster 2021, ISBN 978-3-402-21770-2
  • Ukraine: Komplexe Situation der Eparchie von Mukatschewo

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 37′ 23,5″ N, 22° 18′ 7,7″ O

 {{#coordinates:48,623195|22,30215|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.
   |region=UA-21
   |type=landmark
  }}