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Erhard W. Fischer

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Erhard Wolfgang Fischer (* 16. Februar 1929 in Wiederau; † 13. März 2011) war ein deutscher Physiker.

Erhard Fischer war Schüler des Königin-Carola-Gymnasiums in Leipzig.<ref>Friedrich-Nietzsche-Oberschule: Lehrer- und Schüler-Verzeichnis 1939/40, Leipzig 1940, S. 10</ref> Er studierte Physik und wurde 1957 an der TH Stuttgart promoviert.<ref>Titel der Dissertation: Elektronenmikroskopische Untersuchungen zur Stabilität von Suspensionen in makromolekularen Lösungen. </ref> 1962 habilitierte er sich an der Universität Mainz.<ref>über Schmelz- und Rekristallisationsvorgänge bei Polyäthylen-Einkristallen.</ref> Nach zahlreichen Auslandsaufenthalten, vor allem in den USA, war er von 1966 bis 1987 Professor für Physikalische Chemie an der Universität Mainz.

Er war einer der Gründungsdirektoren des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz. Von 1983 bis zu seiner Emeritierung 1997 war er Direktor der Abteilung Physik der Polymere.<ref>idw-online.de: Trauer um Professor Erhard W. Fischer</ref>

Fischer hat maßgebliche Grundlagenforschung im Feld der Kunststoffe betrieben. Er wurde zahlreich geehrt, wie durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, die American Physical Society und die Japanese Society of Polymer Science. Er erhielt eine Ehrendoktorwürde der Universität San Sebastian.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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