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Zahlschein

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Datei:Zahlschein und Einzahler-Quittung (befüllt, Durchschlag) — Norddeutsche Landesbank Girozentrale, 1991 — scan by Mattes 2024.jpg
Zahlschein und Einzahler-Quittung – Norddeutsche Landesbank Girozentrale (1991)

Der Zahlschein, Erlagschein oder Einzahlungsschein ist im Bankwesen ein Vordruck für den halbbaren Zahlungsverkehr, der zur Bareinzahlung auf ein fremdes oder auf das eigene Zahlungskonto verwendet wird.

Allgemeines

Bei der halbbaren Zahlung benötigt nur ein Beteiligter ein Girokonto. Der Zahlungsstrom besteht bei der Bareinzahlung oder Barauszahlung aus Bargeld, dazwischen wird Buchgeld transferiert.<ref>Reinhold Adrian, Thomas Heidorn (Hrsg.): Der Bankbetrieb: Lehrbuch und Aufgaben. 2000, S. 115 (google.de).</ref> Entweder zahlt der Zahlungspflichtige bar auf ein Konto des Zahlungsempfängers (Bareinzahlung) ein oder das Konto des Zahlungspflichtigen wird belastet und der Zahlungsempfänger erhält eine Barauszahlung. Halbbar ist außerdem die Barabhebung vom eigenen Girokonto.<ref>Thomas Hartmann-Wendels, Andreas Pfingsten, Martin Weber: Bankbetriebslehre. 2000, S. 267 (google.de).</ref>

International

Deutschland

In Deutschland ist im Zuge der digitalen Transformation ist u. a. Paysafecash entstanden. Es wird Online hierbei ein Code generiert, welcher ausgedruckt oder in gespeicherter Form als Zahl- oder Bezugsschein dient. Verbreitete Zahlstellen sind etwa Kassensysteme von Supermärkten und Fahrkartenautomaten. So kann z. B. auch die Auszahlung von Hartz-IV-Geldern im Supermarkt vorgenommen werden.<ref>Anne-Katrin Hochstrat: Hartz-IV-Empfänger erhalten ihr Geld jetzt auch im Supermarkt. In: hessenschau.de. 12. Januar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2019; abgerufen am 21. Februar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hessenschau.de</ref> Die maschinenlesbaren Teile des Zahlscheins werden mit der Schrift OCR-B bedruckt. Der Begriff des Zahlscheins ist im dortigen Bankwesen auf den Inlandszahlungsverkehr beschränkt.

Österreich

In Österreich wird der Zahlschein oder Überweisungsträger als „Erlagschein“ (vor allem im Postbankverkehr)<ref>Ulrich Ammon, Hans Bickel, Jakob Ebner u. a.: Variantenwörterbuch des Deutschen: Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. de Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-016574-0, S. 221.</ref> oder „Posterlagschein“ bezeichnet,<ref>Der heutigen Auflage liegen Posterlagscheine zur Erneuerung des Bezugsrechts für das 2. Quartal 1929 bei. In: Innsbrucker Nachrichten, 6. März 1929, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> auch wenn die Umstellung auf die SEPA-Zahlungsanweisung endgültig per 1. Februar 2014 erfolgte.<ref>Die Zahlungsanweisung. In: help.gv.at</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die neue Zahlungsanweisung (Memento vom 21. Oktober 2014 im Internet Archive) In: austrianpaymentscouncil.at</ref>

Schweiz

In der Schweiz hieß der Zahlschein bei der Post Einzahlungsschein bzw. Einzahlungsschein mit Referenznummer ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Seit dem 30. Juni 2020 und bis am 30. September 2022 ersetzte die QR-Rechnung schrittweise die verschiedenen bisher benutzten Einzahlungsscheine.<ref>Swiss Payment Standards 2019: Schweizer Implementation Guidelines QR-Rechnung. (PDF) In: paymentstandards.ch. SIX, S. 9, abgerufen am 19. April 2022.</ref>

SEPA-Raum

Im Europäischen Zahlungsraum (SEPA) ersetzt für Zahlungen in Euro die neue SEPA-Zahlungsanweisung als Zahlungsbeleg die bisherigen Zahlscheine, Erlagscheine, Überweisungen und in EU-Staaten die EU-Überweisungen (andere Staaten: Auslandsüberweisungen). Sie wurde im Rahmen des SEPA-Projektes im Januar 2008 eingeführt und gleicht weitgehend dem bisherigen Zahlungsbeleg; anstatt Kontonummer und Bankleitzahl des Empfängers werden Internationale Bankkontonummer (IBAN) und Bank Identifikations-Code (BIC/SWIFT-Code) eingetragen.

Angelsächsischer Raum

Auch im englischsprachigen Raum erfüllt der Zahlschein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) die Funktion der halbbaren Zahlung.

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary: Zahlschein – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />