Ernst-Georg Hüper
Ernst-Georg Hüper genannt Egon Hüper<ref name="Unser Ronnenberg 2021">o. V.: Region Hannover ohne Ronnenberg?!, Artikel in der Zeitschrift Unser Ronnenberg der SPD-Ronnenberg, Ausgabe Sommer 2021, S. 4; PDF-Dokument</ref> (* 20. Mai 1926 in Empelde; † 24. Januar 1993 ebenda) war ein deutscher Journalist, Kommunalpolitiker und niedersächsischer Landtagsabgeordneter<ref>o. V.: Hüper, Ernst-Georg in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 19. Juli 2006, zuletzt abgerufen am 15. November 2021</ref> der SPD.
Leben und Beruf
Nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule absolvierte Hüper eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Anschließend leistete er Wehrdienst und nahm als Offizier am Zweiten Weltkrieg teil. Nach dem Kriegsende arbeitete er zunächst als Verlagsangestellter und war danach als Redakteur bei der Hannoverschen Presse tätig. In den 1970er und 1980er Jahren fungierte er als Hauptgeschäftsführer der Niedersächsischen Bädergesellschaft mbH (NBG). Darüber hinaus war er Geschäftsführer der Nordsee-Spielbanken Norderney/Borkum sowie Geschäftsführer der Nordseeklinik Norderney.
Partei
Hüper trat im Jahr 1948 in die SPD ein. Er war langjähriger Vorsitzender der Jungsozialisten sowie Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes, des Bezirksbeirates sowie des Landesausschusses.
Ab den späten 1950er Jahren wirkte Hüper vielfach gemeinsam mit dem späteren Ronnenberger Bürgermeister Paul Wenig in der Kommunalpolitik.<ref name="HAZ 02.08.15">Carsten Fricke, Kerstin Siegmund: Nachrichten / Empelde / Paul Wenig bleibt ein Vorbild; <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel ( vom 15. November 2021 im Internet Archive) auf der Website der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 2. August 2015</ref>
Abgeordneter
Hüper war seit 1956 Ratsmitglied der Stadt Ronnenberg und war zeitweise Bürgermeister. Er wurde im Jahr 1961 in den Kreistag des Kreises Hannover gewählt. Dem Niedersächsischen Landtag gehörte er in der fünften bis achten Legislaturperiode von 1963 bis 1978 an. Er war vom 18. Juni 1970 bis zum 20. Juni 1978 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.
Öffentliche Ämter
Hüper war zeitweise Bürgermeister der Stadt Ronnenberg.
Ehrungen
- Großes Verdienstkreuz zum Niedersächsischen Verdienstorden, 1978
- Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- Ernst-Georg-Hüper-Straße in Ronnenberg
Literatur
- Ernst-Georg Hüper in: Internationales Biographisches Archiv 28/1976 vom 28. Juni 1976, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 177.
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hüper, Ernst-Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Hüper, Egon (Spitzname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 20. Mai 1926 |
| GEBURTSORT | Empelde |
| STERBEDATUM | 24. Januar 1993 |
| STERBEORT | Empelde |
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- Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)
- Bürgermeister (Ronnenberg)
- Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens
- Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
- SPD-Mitglied
- Person (Norderney)
- Deutscher
- Geboren 1926
- Gestorben 1993
- Mann