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Ernst Hinsken

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Datei:Ernst Hinsken 2012.jpg
Ernst Hinsken (2012)

Ernst Hinsken (* 5. Februar 1943 in Plattling; † 30. August 2020 in Regensburg) war ein deutscher Politiker der CSU. Er war von 2005 bis 2009 Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus und von Januar bis Oktober 1998 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Hinsken eine Lehre zum Bäcker, die er mit der Gesellen- und 1964 mit der Meisterprüfung beendete. Nach der anschließenden Konditorlehre war er zunächst in mehreren Betrieben tätig und übernahm dann den elterlichen Bäckereibetrieb.

Ernst Hinsken war katholisch, verheiratet und Vater von zwei Kindern<ref>Blogmagazin Redaktion: MdB: Ernst Hinsken. In: das BlogMagazin. 7. September 2009, abgerufen am 20. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und lebte in Haibach.<ref>Hannes Lehner: Nachruf |Große Trauer um den Bayerwald-Turbo Ernst Hinsken. www.idowa.plus, 31. August 2020, abgerufen am 31. August 2020.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Biografie.] CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. März 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Partei

Seit 1967 war er Mitglied der CSU. Ernst Hinsken war Kreisvorsitzender der Jungen Union Straubing-Bogen. In der CSU war er seit 1972 Mitglied im Bezirksvorstand Niederbayern, seit 1997 als stellvertretender Bezirksvorsitzender. Seit 1985 war er CSU-Kreisvorsitzender Straubing-Bogen und seit 1995 gehörte er dem CSU-Landesvorstand an. Von 1992 bis 2000 war er Landesvorsitzender der Mittelstands-Union in der CSU und von 1993 bis 2001 Stellvertretender Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU.

Abgeordneter

Von 1980 bis 2013 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.<ref name=":0">Langjähriger CSU-Abgeordneter Ernst Hinsken mit 77 Jahren gestorben. In: Focus. 31. August 2020, abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref> Am 9. November 1989, dem Tag des Falls der Berliner Mauer, stimmte er kurz vor Schluss der Sitzung des Deutschen Bundestages zusammen mit Franz Sauter (CDU) und Hermann Josef Unland (CDU) spontan die deutsche Nationalhymne an, woraufhin sich nahezu der gesamte Bundestag erhob und die Nationalhymne sang. 1990 bis 1997 war er wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.<ref name=":1">Volker Müller: Deutscher Bundestag - Ernst Hinsken neuer Ausschussvorsitzender. Abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref> Von November 1998 bis Dezember 2005 war er Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus<ref>Trauer um Ernst Hinsken. In: drv.de. 1. September 2020, abgerufen am 20. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und gehörte von 2002 bis 2005 auch dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an.<ref name=":1" /> Seit 2003 war er Vorsitzender der Deutsch-Ägyptischen Parlamentariergruppe.

Ernst Hinsken war seit 1983 stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Straubing in den Bundestag eingezogen. Bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 erhielt er mit 74,6 % bzw. 68,0 %<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der beste Abgeordnete der Welt.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. März 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> der Erststimmen jeweils den höchsten Stimmanteil aller Wahlkreisbewerber in Deutschland. Bei der Bundestagswahl 2009 erhielt Ernst Hinsken 55,4 % der Erststimmen.<ref name=":1" /> Bei der Bundestagswahl 2013 trat er nicht mehr an.

Für mediale Berichterstattung sorgte sein Versuch im Jahr 2002, dem Bundeskanzler Gerhard Schröder eine rote Laterne im Bundestag zu überreichen. Er wollte damit die wirtschaftliche Lage Deutschlands als Schlusslicht Europas verdeutlichen.<ref name=":0" /> Der Ältestenrat sprach ihm hierfür eine Missbilligung aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Was haben Sie da gedacht, Herr Hinsken?] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. März 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eklat im Bundestag: Symbolische rote Laterne sorgt für Empörung.] ShortNews, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. März 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.shortnews.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Öffentliche Ämter

Von 1998 bis 2005 war er Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus,<ref name=":0" /> sowie von April 2011 bis 2013 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages.<ref>Der Landkreis Straubing-Bogen trauert um Ernst Hinsken. Abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref><ref>"Kleine Betriebe müssen entlastet werden". In: dhz.net. 14. März 2012, abgerufen am 20. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Vom 15. Januar bis zum 26. Oktober 1998 gehörte er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der von Bundeskanzler Helmut Kohl geführten Bundesregierung an.<ref name=":0" /><ref>Ernst Hinsken zum „Botschafter des deutschen Mittelstandes“ ernannt – UMU. Abgerufen am 20. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auszeichnungen und Ehrungen

Unter anderem erhielt Hinsken nachfolgende Auszeichnungen und Ehrungen:<ref>Ernst Hinsken. In: landkreis-straubing-bogen.de. 31. August 2020, abgerufen am 2. September 2020.</ref><ref>Patrizia Burgmayer: Es war nie eine One-Man-Show: Ernst Hinsken erhielt in seinem Leben zahlreiche Auszeichnungen. In: idowa.de. 31. August 2020, abgerufen am 2. September 2020.</ref>

Kabinette

Weblinks

Commons: Ernst Hinsken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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