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Erwin l’Ami

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Datei:Lami erwin 20081119 olympiade dresden.jpg
Erwin l’Ami bei der 38. Schacholympiade
in Dresden 2008
Verband NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande
Titel Internationaler Meister (2003)
Großmeister (2005)
Aktuelle Elo‑Zahl 2592 (Mai 2026)
Beste Elo‑Zahl 2651 (Mai 2014)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Erwin l’Ami (* 5. April 1985 in Woerden) ist ein niederländischer Schachspieler. Seit 2005 trägt er den Titel Großmeister. 2022 gewann er die niederländische Schachmeisterschaft.

Leben

Erwin l’Ami hat mit fünf das Schachspiel von seinem Vater gelernt.<ref>Biography of Erwin L’Ami (Aufgerufen am 3. August 2016).</ref> Er ist verheiratet mit der Rumänin Alina l’Ami (geborene Moţoc), die den Titel eines Internationalen Meisters trägt.

Erfolge

l’Ami siegte oder belegte vordere Plätze in mehreren Turnieren: 1. Platz bei dem Turnier Gausdal Classic (2004), 2. Platz bei dem Turnier Stepanakert B (2005), 1.–7. Platz beim Open in Cappelle-la-Grande (2008) und 1. Platz bei der Offenen Niederländischen Meisterschaft in Dieren (2009)<ref>ChessBase Megabase 2010</ref>. 2009 und 2010 war er Sekundant bei Weltmeisterschaftskämpfen für Wesselin Topalow. Später arbeitete er als Sekundant für Anish Giri.<ref>"Die unglaubliche Tiefe des Spiels fasziniert mich immer wieder" - Ein Interview mit Erwin l'Ami, Chessbase, 12. Juni 2017</ref>

2003 wurde l’Ami zum Internationalen Meister ernannt, die Normen erreichte er im Juli 2001 bei der offenen niederländischen Meisterschaft in Dieren, im Januar 2003 beim Corus-Turnier in Wijk aan Zee und bei der niederländischen Einzelmeisterschaft 2003 in Leeuwarden.<ref>IM-Antrag bei der FIDE (englisch)</ref> Seit 2005 trägt er den Großmeister-Titel, die erforderlichen Normen erfüllte er bei zwei Turnieren in Amsterdam im Juli 2004 und Juli 2005 sowie beim Gausdal Classics im September 2004.<ref>GM-Antrag bei der FIDE (englisch)</ref>

Im Dezember 2022 gewann er die niederländische Einzelmeisterschaft.

Nationalmannschaft

Für die niederländische Nationalmannschaft spielte er in den Jahren 2006, 2008, 2010 und 2014 bei der Schacholympiade<ref>Erwin l’Amis Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)</ref>, bei der Mannschaftsweltmeisterschaft 2013<ref>Erwin l’Amis Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref> und bei den Mannschaftseuropameisterschaften 2007, 2009 und 2013<ref>Erwin l’Amis Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref>.

Vereine

Datei:Erwin L'Ami 26-4-26.jpg
Erwin L'Ami in der Bundesliga-Endrunde am 26. April 2026 für die SG Solingen

In der niederländischen Meesterklasse spielte er in der Saison 1999/2000 für Utrecht, in der Saison 2000/01 und erneut in der Saison 2019/20 für Schaakstad Apeldoorn, von 2003 bis 2011 für die Hilversums Schaakgenootschap, mit der er 2008, 2009, 2010 und 2011 niederländischer Mannschaftsmeister wurde, und von 2012 bis 2019 für En Passant Bunschoten-Spakenburg, mit dem er 2013, 2014 und 2016 Meister wurde. In der deutschen Schachbundesliga spielte l’Ami von 2004 bis 2008 für die Sportfreunde Katernberg, seit der Schachbundesliga 2008/09 spielt er für die Schachgesellschaft Solingen, mit der er 2016 deutscher Mannschaftsmeister wurde. In der belgischen Interclubs spielte er in der Saison 2003/04 für SK Moretus Hoboken, in der Saison 2004/05 für Boey Temse, in der Saison 2005/06 für Koninklijke Brugse Schaakkring und in der Saison 2007/08 für den KSK Rochade Eupen-Kelmis.

Veröffentlichungen

  • The modern Two Knights (DVD, 2015, ISBN 978-3-86681-471-4).
  • A Gambit Guide through the Open Game (DVD, 2016, Vol.1 ISBN 978-3-86681-514-8, Vol. 2 (ISBN 978-3-86681-515-5).
  • The Dutch Stonewall - A fighting repertoire against 1. d4 (DVD, 2017, ISBN 978-3-86681-586-5).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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