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Europäische Linke

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Vorlage:Infobox Politische Partei

Die Partei der Europäischen Linken, in der Regel als Europäische Linke (EL) abgekürzt,<ref>Full text of the Statute. european-left.org</ref> ist eine europäische politische Partei, die am 8. Mai 2004 in Rom als Zusammenschluss von 15 europäischen Mitgliedsparteien aus dem linken und kommunistischen Spektrum gegründet wurde. Der EL gehören heute 23 Parteien an. Mitglieder im deutschsprachigen Raum sind die deutsche Partei Die Linke, die Kommunistische Partei Österreichs, die Partei der Arbeit der Schweiz und die luxemburgische déi Lénk.

Im Europäischen Parlament gehören die Abgeordneten der EL-Mitgliedsparteien der Fraktion Die Linke im Europäischen Parlament – GUE/NGL (Die Linke) an. Seit der Europawahl 2024 ist die GUE/NGL mit {{#property:P1410|from=Q753711}} Abgeordneten die zweitkleinste Fraktion im Europäischen Parlament (Stand: 25. März 2026<ref>Sitzverteilung auf der Website des Europäischen Parlaments</ref>). Der Fraktion gehören auch die Mitglieder der konkurrierenden Allianz der Europäischen Linken sowie unabhängige Mitglieder an. Die EL ist nicht auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union beschränkt, sondern hat auch Mitglieder z. B. in der Schweiz, der Türkei und in Moldawien.

Präsident der EL ist seit dem 11. Dezember 2022 Walter Baier von der Kommunistischen Partei Österreichs.

Mitglieder

Der EL beitreten können Parteien und Einzelpersonen. Letzteres war zunächst umstritten. Mittlerweile wurde dieser Streit behoben. Die EL-Mitglieder, die keiner der Mitgliedsparteien angehören, zahlen einen erhöhten EL-Beitrag von mindestens 24 Euro jährlich. Ein europäischer Zusammenschluss der Einzelmitglieder strebt an, den Status der Parteienpartei zu überwinden, und versteht sich als Netzwerk, welches daran arbeitet, den Fokus und die Aktivitäten der Partei und deren Mitgliedsparteien stärker auf die europäische Ebene auszurichten.

Mitgliedsparteien

Stand: 13. Februar 2025

Land Partei Europa-
parlamentarier
Nationale
Parlamentarier
Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Belgien Partei der Arbeit Belgiens<templatestyles src="FN/styles.css" /> *)
2/22
15/150
Communistes de Wallonie-Bruxelles
BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien Balgarskata Lewiza
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Die Linke
3/96
64/630
EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland Eestimaa Ühendatud Vasakpartei
Finnland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Finnland Suomen kommunistinen puolue
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Parti communiste français -
9/577
Gauche républicaine et socialiste
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland Syriza
4/21
47/300
Néa Aristerá
11/300
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Partito della Rifondazione Comunista
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien Radnička Fronta
1/151
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg Déi Lénk
2/60
Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau Partidul Comuniștilor din Republica Moldova nicht in der EU
10/101
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich Kommunistische Partei Österreichs
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien Partidul Socialist Român
Schweiz Schweiz Partei der Arbeit der Schweiz nicht in der EU
0/200
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien Levica
5/90
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Izquierda Unida
5/350
Partido Comunista de España
4/350
<templatestyles src="FN/styles.css" /> *
Esquerra Unida i Alternativa
1/350
<templatestyles src="FN/styles.css" /> *
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Levice
TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei Sol Parti nicht in der EU
UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn Magyarországi Munkáspárt 2006
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich Left Unity nicht in der EU

<templatestyles src="FN/styles.css" />

*) 
Beitritt beantragt<ref>european-left.org</ref>

Parteien mit Beobachterstatus

Stand: 7. November 2024

Land Partei Europa-
parlamentarier
Nationale
Parlamentarier
Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Belgien Mouvement Demain
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Sinistra Italiana
2/76
4/400
SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei Komunistická strana Slovenska
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Sortu
1/54
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Komunistická strana Čech a Moravy
1/21
0/200
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich Transform nicht in der EU
Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern Anorthotiko Komma Ergazomenou Laou
1/6
15/56
NordzypernDatei:Flag of the Turkish Republic of Northern Cyprus.svg Türkische Republik Nordzypern Birleşik Kıbrıs Partisi nicht in der EU
Yeni Kıbrıs Partisi

Partnerparteien und -bewegungen

Stand: 24. August 2024

Land Partei Europa-
parlamentarier
Nationale
Parlamentarier
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Marxistische Linke
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Ensemble!
République et socialisme
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich Der Wandel
LINKS<ref>Paul Stern: LINKS - Auf zu neuen Ufern. In: SOAL. 13. Dezember 2023, abgerufen am 27. Januar 2025.</ref>
SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien Solidarnost nicht in der EU
UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn Táncsics – Radikális Balpárt
Igen Szolidaritás Magyarországért Mozgalom
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Schottland Democratic Left Scotland<ref>Our Parties</ref> nicht in der EU
Socialists for Independence

Einzelmitglieder

Neben Parteien lässt die EL auch die individuelle Mitgliedschaft von Personen zu.<ref>european-left.org</ref> Im Frühjahr 2020 hatte die EL 410 individuelle Mitglieder.<ref>Number of individual members. (PDF) EU, 2020, abgerufen am 24. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

10. Legislaturperiode
Land Name Partei Amt
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Sebastian Everding Partei Mensch Umwelt Tierschutz MdEP
IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland Lynn Boylan Sinn Féin MdEP
Kathleen Funchion MdEP
Luke Flanagan MdEP
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Estrella Galán Movimiento Sumar MdEP

Ehemalige Mitgliedsparteien

Stand: 2. September 2024

Land Partei
BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus Belarussische vereinigte Linkspartei „Gerechte Welt“ Am 30. Juni 2023 erklärte das Justizministerium von Belarus, dass die Partei nicht mehr registriert sei.<ref>ПАРТИЯ «СПРАВЕДЛИВЫЙ МИР» ОБЖАЛУЕТ РЕШЕНИЕ МИНЮСТА ОБ ОТКАЗЕ В ПЕРЕРЕГИСТРАЦИИ</ref>
Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Belgien Kommunistische Partij Parteiarbeit eingestellt 2009, ab Dezember 2013 nicht mehr als Mitglied aufgeführt
Parti Communiste Austritt auf dem Parteikongress am 30. Juli 2018 beschlossen; wird von der EL noch als Mitglied geführt.
DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark Enhedslisten – de rød-grønne
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Deutsche Kommunistische Partei beendete am 27. Februar 2016 den Beobachterstatus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ELP-Beobachterstatus beendet – Bericht vom 3. Tag des XXI. Parteitag der DKP. (Memento vom 28. Juni 2020 im Internet Archive) Newswebsite der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP); abgerufen am 27. Februar 2016.</ref>
Finnland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Finnland Vasemmistoliitto Im Jahr 2024 von der EL-Website gestrichen
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Gauche unitaire fusionierte im Herbst 2015 mit der PCF
Parti de Gauche ausgetreten am 1. Juli 2018<ref>Alte Kamellen, neue Bündnisse: Mélenchons Parti de Gauche verlässt Europäische Linkspartei</ref>
La France insoumise
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland Ananeotiki Kommounistiki ke Ikologiki Aristera fusionierte im Jahr 2013 zur Syriza<ref>Ananeotiki Kommounistiki ke Ikologiki Aristera</ref>
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Partito dei Comunisti Italiani im Dezember 2014 in Partito Comunista d’Italia umbenannt
L’Altra Europa con Tsipras löste sich vor der EU-Wahl 2019 auf, ersetzt durch La Sinistra (kein Mitglied der EL)<ref>ilpost.it</ref>
Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Polen Młodzi Socjaliści löste sich 2015 auf, damit erlosch der Beobachterstatus
Portugal Portugal Bloco de Esquerda Der Austritt wurde am 22. Juni 2024 beschlossen.<ref>Balanço das eleições europeias e caminhos para uma esquerda forte, bloco.org, 22. Juni 2024</ref>
San MarinoDatei:Flag of San Marino.svg San Marino Rifondazione Comunista Sammarinese ging 2012 in der Sinistra Unita auf, wurde bis 2018 noch als Mitglied geführt; Sinistra Unita ging 2017 in der Sinistra Socialista Democratica auf.
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien Stranka za ekosocializem in trajnostni razvoj Slovenije (TRS)
Iniciativa za demokratični socializem (IDS)
gingen 2017 in Levica auf
UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn Ungarische Kommunistische Arbeiterpartei Austritt 1. Mai 2009

Geschichte

Die Initiative zur Gründung der EL ging in erster Linie von Parteien aus, die in der GUE/NGL im EU-Parlament und im Rahmen des Neuen Europäischen Linken Forums (NELF) zusammenarbeiteten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eine unabdingbare und radikale Entscheidung – Vom Gründungkongress der gemeinsamen Partei „Europäische Linke“ am 8. und 9. Mai in Rom. f (Memento vom 15. Februar 2015 im Internet Archive) In: Disput, Mitgliederzeitschrift, Mai 2004</ref> Nach zwei Jahren Vorbereitung fand der Gründungskongress am 8. und 9. Mai 2004 in Rom statt. Die Gründung einer europäischen Partei wurde dabei in linken politischen Kreisen kontrovers diskutiert. Ebenso waren die Arten der Mitgliedschaft in der EL umstritten. Die französische PCF plädierte für eine rein korporative Mitgliedschaft, während die deutsche PDS die Mitgliedschaft von Einzelpersonen befürwortete. In der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens (KSČM) war der Beitritt zur EL stark umstritten, da sie auch die tschechische Mitgliedschaft in der EU weitgehend ablehnt. Die KSČM nahm schließlich am Gründungskongress teil, trat der EL aber nicht bei, da sie sich mit der Verurteilung des Stalinismus im Gründungsdokument nicht einverstanden erklärte.

Beim ersten regulären Parteikongress am 8. Oktober 2005 wurde in der Athen-Deklaration der Europäischen Linken die programmatischen Grundlagen festgelegt. Die Ungarische Kommunistische Arbeiterpartei trat mit Wirkung zum 1. Mai 2009 aus der EL aus, wie die KSČM hatte sie die Verurteilung des realen Sozialismus kritisiert. Auf der Tagung der EL in Luxemburg vom 24. bis 27. September 2010 wurde die Bulgarische Linke als Mitglied aufgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DKP-Internetseite (Memento vom 21. Dezember 2015 im Internet Archive), abgerufen am 5. Januar 2011.</ref>

Kandidat der EL bei der Europawahl 2014 für das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission war Alexis Tsipras von der griechischen Partei Syriza.<ref>Euronews. Abgerufen am 15. Dezember 2013.</ref> Die Parteien der EL mussten leichte Mandatsverluste hinnehmen.

Bei der Europawahl 2019 waren Nico Cué und Violeta Tomić Spitzenkandidaten der EL.<ref>Hard left picks candidates for Commission president. 30. Januar 2019, abgerufen am 30. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Wahl 2019 trat erstmals das linke Wahlbündnis Now the People an, dem EL-Mitglieds- und Beobachterparteien wie der portugiesische BE und die französische LFI angehörten. Insgesamt verlor die GUE/NGL-Fraktion elf Mandate.

Bei der Europawahl 2024 trat der österreichische EL-Vorsitzende Walter Baier als Spitzenkandidat der EL auf.<ref>Europäische Linke wählt Österreicher Baier zum Spitzenkandidaten. 25. Februar 2024, abgerufen am 30. Oktober 2024.</ref> Auf die EL entfielen etwa 3,5 % der Stimmen.<ref>European Parliament Election 2024. In: Europe Elects. Abgerufen am 30. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach der Wahl formierten sich aus dem Wahlbündnis Now the People die europäische Partei Allianz der Europäischen Linken (AEL), die entsprechenden nationalen Parteien traten vorher aus der EL aus bzw. beendeten ihren Beobachterstatus.<ref>New European Left Alliance eyes expansion into centre-east. 9. September 2024, abgerufen am 28. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Gegensatz zur EL erlaubt die AEL nur die Mitgliedschaft von Parteien, die in einem Parlament vertreten sind. Die deutsche Die Linke verblieb in der EL, obwohl sie 2024 am Wahlbündnis Now the People beteiligt war.

Vorsitzende

Zeitraum Land Partei
2004–2007 Fausto Bertinotti ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien PRC
2007–2010 Lothar Bisky DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Die Linke
2010–2016 Pierre Laurent FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich PCF
2016–2019 Gregor Gysi DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Die Linke
2019–2022 Heinz Bierbaum DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Die Linke
seit 2022 Walter Baier OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich KPÖ

EL-Mitglieder in europäischen Institutionen

Überblick

Organisation Institution Sitze
Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union Europäisches Parlament
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<abbr style="background-color:light-dark(rgb(234 236 240 / .8),rgb(39 41 45 / .8));color:inherit;" title="Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator < %">Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“
Europäische Kommission
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<abbr style="background-color:light-dark(rgb(234 236 240 / .8),rgb(39 41 45 / .8));color:inherit;" title="Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ %">Vorlage:MdEK-Zahl/Vorlage:MdEK-Zahl
Europäischer Rat
(Staats- und Regierungschefs)
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Europäischer Rat

Die EL stellte von Januar 2015 bis Juli 2019 mit Alexis Tsipras von der griechischen Partei Syriza ein Mitglied des Europäischen Rates.

Finanzierung

Als registrierte europäische politische Partei hat die Partei Anspruch auf öffentliche europäische Finanzmittel, die sie seit 2004 kontinuierlich erhält.<ref>Funding from the European Parliament to European political parties per party and per year. (PDF) In: Europäisches Parlament. Abgerufen am 9. Juli 2025.</ref>

Nachstehend ist die Entwicklung der europäischen öffentlichen Mittel dargestellt, die die Partei erhalten hat.

{{#chart:Evolution_of_public_funding_of_European_political_parties.Line.chart |arg:where=party |arg:eq=EL |arg:cols=year,maximum_allocated,amount_received }}

In Übereinstimmung mit der Verordnung über europäische politische Parteien und europäische politische Stiftungen sammelt die Partei auch private Mittel, um ihre Aktivitäten mitzufinanzieren. Ab 2025 müssen europäische Parteien mindestens 10 % ihrer erstattungsfähigen Ausgaben aus privaten Quellen aufbringen, während der Rest aus europäischen öffentlichen Mitteln gedeckt werden kann.<ref>Für die Zwecke der europäischen Parteienfinanzierung beziehen sich „Beiträge“ auf finanzielle oder Sachleistungen von Parteimitgliedern, während „Spenden“ dasselbe bezeichnen, jedoch von Nichtmitgliedern geleistet werden.</ref>

Nachstehend ist die Entwicklung der von der Partei erhaltenen Beiträge und Spenden dargestellt.<ref>Audit reports and donations. In: Europäisches Parlament. Abgerufen am 19. Februar 2024.</ref><ref>EPFO - Understanding party funding. In: European Party Funding Observatory. Abgerufen am 16. Februar 2024.</ref>

{{#chart:Contributions raised by European political parties.Line.chart |arg:cols=year,EL }}

{{#chart:Donations raised by European political parties.Line.chart |arg:cols=year,EL }}

Literatur

  • Birgit Daiber, Cornelia Hildebrandt (Hrsg.): Von Revolution bis Koalition – Linke Parteien in Europa (= Texte. Band 52). Karl-Dietz Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-320-02240-2 (rosalux.de [PDF; 1,3 MB]).
  • Birgit Daiber, Cornelia Hildebrandt (Hrsg.): Von Revolution bis Koalition – Linke Parteien in Europa. Fünfundzwanzig Länderberichte. RLS Papers, Berlin 2010 (rosalux.de [PDF; 5,0 MB] Materialien zur europapolitischen Bildung als Ergänzung zum Texte-Band 52).
  • Cornelia Hildebrandt: Linksparteien als Subjekte der Transformation. In: Lasst uns über Alternativen reden: Beiträge zur kritischen Transformationsforschung 3 Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Herausgeber: Michael Brie/Mario Candeias, VSA: Verlag Hamburg 2016, S. 190–220
  • Cornelia Hildebrandt: Zur parteipolitischen Linken in Europa. In: Europa – What’s left? Die Europäische Union zwischen Zerfall, Autoritarismus und demokratischer Erneuerung. Westfälisches Dampfboot, Münster, S. 220–250
  • Cornelia Hildebrandt, Uwe Sattler (Hrsg.): Vorwärts ohne Gleichschritt. Zwanzig Jahre Europäische Linke. VSA: Verlag, Hamburg 2023, ISBN 978-3-96488-206-6.
  • Jürgen P. Lang: Die Partei der Europäischen Linken – Anatomie eines gescheiterten Projekts. In: Jahrbuch Extremismus & Demokratie 29 (2017). Text online

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Die Linke (Deutschland) · KPÖ (Österreich) · Partei der Arbeit der Schweiz (Schweiz) · Communistes de Wallonie-Bruxelles (Belgien) · Balgarskata Lewiza (Bulgarien) · Eestimaa Ühendatud Vasakpartei (Estland) · Suomen Kommunistinen Puolue (Finnland) · Parti communiste français (Frankreich) · Gauche républicaine et socialiste (Frankreich) · SYRIZA (Griechenland) · Partito della Rifondazione Comunista (Italien) · Radnička Fronta (Kroatien) · Déi Lénk (Luxemburg) · Partidul Comuniștilor din Republica Moldova (Moldau) · Partidul Socialist Român (Rumänien) · Levica (Slowenien) · Izquierda Unida (Spanien) · Esquerra Unida i Alternativa (Spanien) · Partido Comunista de España (Spanien) · Levice (Tschechien) · Sol Parti (Türkei) · Magyarországi Munkáspárt 2006 (Ungarn) · Left Unity (Vereinigtes Königreich)

Parteien mit Beobachterstatus

Mouvement Demain (Belgien) · Sinistra Italiana (Italien) · Komunistická strana Slovenska (Slowakei) · Sortu (Spanien) · Komunistická strana Čech a Moravy (Tschechien) · Yeni Kıbrıs Partisi (Türkische Republik Nordzypern) · Birleşik Kıbrıs Partisi (Türkische Republik Nordzypern) · Anorthotiko Komma Ergazomenou Laou (Zypern)

Partnerparteien und -bewegungen

Marxistische Linke (Deutschland) · Wandel (Österreich) · LINKS (Österreich) · Ensemble! (Frankreich) · République et socialisme (Frankreich) · Solidarnost (Serbien) · Igen Szolidaritás Magyarországért Mozgalom (Ungarn) · Táncsics – Radikális Balpárt (Ungarn) · Democratic Left Scotland (Vereinigtes Königreich) · Socialists for Independence (Vereinigtes Königreich)

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Registrierte Parteien

Allianz der Europäischen Linken (AEL) • Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) • Europa der Souveränen Nationen (ESN) • Europäische Christliche Politische Partei (ECPP) • Europäische Demokratische Partei (EDP) • Europäische Freie Allianz (EFA) • Europäische Grüne Partei (EGP) • Europäische Konservative und Reformer (EKR) • Europäische Volkspartei (EVP) • Partei der Europäischen Linken (EL) • Patriots.eu (P.EU) • Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)

Nicht registrierte
im Europaparlament

Animal Politics EU (APEU) • Europäische Kommunistische Aktion (EKA) • Europäische Piratenpartei (PPEU) • Volt Europa (Volt)

Weitere
Transnationale Parteien

Allianz für Frieden und Freiheit (APF) • Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25) • Europa – Demokratie – Esperanto (EDE) • Europäische Föderalistische Partei (EFP)

Ehemalige Parteien
Vorlage:Klappleiste/Ende