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FV433 Abbot SPG

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{{#if: FV4 Abbot SPG im Royal Artillery Museum (etwa 2006)

FV4 Abbot SPG im Royal Artillery Museum (etwa 2006) Vorlage:Infobox AFV/Wartung/Bild ohne Beschreibung

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Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 4 an Bord (Kommandant, Fahrer, Funker, Richtschütze) + 2 Ladeschützen im Begleitfahrzeug
Länge 5,84 m
Breite 2,64 m
Höhe 2,48 m
Masse 16,5 Tonnen
Stückpreis {{{Kosten}}}
{{#if: |Bewaffnung|Panzerung und Bewaffnung}}
Panzerung
Hauptbewaffnung 105-mm-Kanone L13A1
Sekundärbewaffnung 7,62-mm-Fla-MG Bren, sechs Nebelwurfbecher
Schutzsysteme
Panzerung
Abstandsaktive Systeme {{{Abstandsaktive Systeme}}}
Minenschutzstärke {{{Minenschutz}}}
Beweglichkeit
Antrieb 6-Zylinder-Dieselmotor K60 Mk 4G Rolls-Royce
240 PS (179 kW) bei 3750/min

{{#if: Drehstabfeder |

Federung Drehstabfeder }}
Geschwindigkeit 47 km/h
Leistung/Gewicht 14,5 PS/Tonne

{{#if: 390 km |

Reichweite 390 km }}

Der FV433 Abbot SPG (deutsch: Abt) ist eine britische 105 mm-Selbstfahrlafette. Sie wurde 1965 bei den Streitkräften eingeführt und ihre Ausmusterung begann in den 1980er-Jahren.

Geschichte

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges prüften die britischen Streitkräfte einen künftigen Bedarf für gepanzerte und schnellbewegliche Selbstfahrlafetten und Artillerie. Aus den Erfahrungen mit dem schweren Panzerjäger Archer und der 25-pdr-Selbstfahrlafette Sexton entschied man sich zur Weiterentwicklung der eigenen gepanzerten Artillerie. Verwendet wurde dafür die Wanne des Schützenpanzers FV 432. Die Briten nutzten 87,6-mm- und 140-mm-Kanonen. Mit der Standardisierung der NATO-Kaliber auf 105 mm bzw. 155 mm wurden diese Experimente hinfällig. Man entschied sich für das Kaliber 105 mm, das bereits für die leichte L5 Pack Howitzer in Verwendung bei den britischen Streitkräften war und entwickelte ein neues Geschütz unter der Bezeichnung 105 mm L13A1. Die Waffe wurde in einem großen, um 360° horizontal schwenkbaren Turm auf eine FV-432-Wanne gesetzt. Das Geschütz war ausdrücklich auch zum Direktbeschuss ausgelegt, die Waffe konnte vertikal von −5° auf bis zu +70° gerichtet werden. Die Panzerung war mit 6 bis 12 mm schwach ausgelegt, ein Überdrucksystem sollte die Besatzung vor Kampfstoffen schützen.<ref name="Jobson" />

Das Fahrzeug galt als robust und zuverlässig.

Abbots verblieben bis in die 1980er-Jahre im Dienst der britischen Armee und wurden schrittweise durch die 155 mm M109 Paladin ersetzt. Indien hatte noch länger kampfwertgesteigerte Abbots im Dienst. Diese waren mit verbesserten Nachtsichtgeräten ausgestattet.

Organisation und Einsatz

Organisation

Die britische Armee verwendete die Abbot auch in der Divisions- und Korpsartillerie. In der Britischen Rheinarmee (BAOR) ersetzte sie ab 1966 die 155-mm-M44-Panzerhaubitze aus amerikanischer Produktion.<ref name="Jobson" /> Sie wurde mit den großkalibrigeren M109- und M110-Waffensystemen kombiniert. So verfügte etwa eine der Divisionen der BAOR auf deutschem Boden im Kalten Krieg in den 1970er-Jahren über zwei Artillerieregimenter: Eines mit 24 Abbots und ein weiteres mit zwölf M109- und vier M110-Haubitzen.<ref name="watson,rinaldi">Graham Watson, Richard A. Rinaldi: The British Army in Germany. An Organizational History 1947–2004. Tiger Lily Publications Llc., 2005, ISBN 978-0-9720296-9-8, S. 75.</ref>

Einsatz und Munition

Eine Abbot-Selbstfahrlafette führte 40 105-mm Granaten mit, davon waren meist sechs HESH-Panzerabwehrgeschosse, mit denen im Notfall zur Selbstverteidigung Ziele im Direktbeschuss bekämpft werden konnten. Für kurze Zeit konnte eine eingespielte Mannschaft bis zu 12 Granaten pro Minute verschießen.<ref name="Jobson">Philip Jobson: Royal Artillery Glossary of Terms and Abbreviations: Historical and Modern. History Press, 2008, ISBN 978-0-7509-8007-4.</ref> Die maximale Reichweite lag, abhängig von verwendeter Munition, bei bis zu 15.200 Metern mit Standardgeschossen der Mk1-Serie und 17.500 Metern mit verbesserten Mk2-Granaten.<ref>The National Guardsman. National Guard Association of the United States, 1972, Seite 8.</ref> Der Grund für die unterschiedlichen Reichweiten lag in der verwendeten Treibladung: Die moderneren Mk2-Granaten konnten mit einer stärkeren Treibladung verschossen werden.<ref name="Jobson" />

Datei:Flickr - davehighbury - Royal Artillery Museum Woolwich London 199.jpg
Von links: HESH-, L43-Leucht-, L37-Markierungs-, L31-Spreng- und L36-Rauchgranate.

Mk1:

Mk2:

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Christopher F. Foss: Panzer und andere Kampffahrzeuge von 1916 bis heute, Buch&Zeit Verlagsges. mbH, Köln 1978, S. 54
  • Ian Hogg: Artillerie des 20. Jahrhunderts. Gondrom Verlag, Bindlach 2001, ISBN 3-8112-1878-6.

Weblinks

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