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Fagraskógarfjall

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Fagraskógarfjall
Fagraskógarfjall
Fagraskógarfjall
Höhe 640 m
Lage Island
Koordinaten 64° 47′ 0″ N, 22° 10′ 0″ WKoordinaten: 64° 47′ 0″ N, 22° 10′ 0″ W
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Gestein Basalt
Alter des Gesteins Tertiär
Besonderheiten Sagenort Grettisbæli
Fagraskógarfjall mit Grettisbæli (re.), Blick ins Hnappadalur
Fagraskógarfjall mit Grettisbæli (re.), Blick ins Hnappadalur

Der Fagraskógarfjall ist ein Berg im Westen von Island, auf dem Gemeindegebiet von Borgarbyggð.

Name

Der Name des Berges bedeutet auf Deutsch Schöner-Wald-Berg.<ref>H. U. Schmid: Wörterbuch Isländisch-Deutsch. Hamburg (Buske) 2001, S. 64 u. 222</ref> Die Gegend ist heutzutage kaum mehr bewaldet. Der Name deutet daher wie viele andere auf die zahlreicheren Wälder Islands zur Zeit der Besiedelung im 9. und 10. Jahrhundert hin.

Lage

Der Berg liegt am Eingang zum Hnappadalur, einer heutzutage vom Zentralvulkan der Ljósufjöll beherrschten Gegend. Wenn man von Borgarnes auf der Nationalstraße 54 auf die Halbinsel Snæfellsnes hinausfährt, hält man streckenweise direkt auf den Berg zu.

Geologie

Fagraskógarfjall besteht aus tertiären Basaltlagen.<ref name="Íslandshandbókin">Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 2. bindi. Hg. T. Einarsson, H. Magnússon. Reykjavík (Örn og Örlygur) 1989, S. 160.</ref>

Grettisbæli

Am südöstlichen Ende des Fagraskógarfjall ragt ein kleinerer Berg aus ihm heraus. Dieser ist aus ganz anderem Gestein, nämlich aus Palagonit, aufgebaut und wird Grettisbæli genannt.

Einer der wichtigsten Sagahelden Islands, Grettir Ásmundarsson, zugleich ein Geächteter, soll dort der Saga nach einige Zeit in einem – wegen besserer Deckung – grauen Zelt genächtigt und von dort aus die Höfe der Umgebung unsicher gemacht haben.<ref name="Íslandshandbókin"/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />