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Fylakio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Filakio)
Ortsgemeinschaft Fylakio
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Basisdaten
Staat GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region Ostmakedonien und Thrakien
Regionalbezirk Evros
Gemeinde Orestiada
Gemeindebezirk Kyprinos
Geographische Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(971) 41° 35′ N, 26° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(971) 41° 35′ N, 26° 19′ O
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Höhe ü. d. M. 60 m
(Durchschnitt)
Fläche 55,722 km²
Einwohner 971 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
LAU-Code-Nr. 03030304
Ortsgliederung 3

Fylakio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) [<templatestyles src="IPA/styles.css" />fiˈlakʲɔ] (n. sg.)) ist ein Dorf im Gemeindebezirk Kyprinos der Gemeinde Orestiada in der griechischen Region Ostmakedonien und Thrakien. Zusammen mit den Dörfern Keramos und Ammovouno bildet es die gleichnamige Ortsgemeinschaft Fylakio mit insgesamt 971 Einwohnern. Südlich des Dorfes befindet sich das Auffanglager Fylakio für Migranten.

Lage

Die Ortsgemeinschaft Fylakio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) liegt im Nordosten des Gemeindebezirks Kyprinos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Der Ardas bildet im Norden die natürliche Grenze zu den Ortsgemeinschaften Komara, Elia und Plati des Gemeindebezirks Trigono. Im Osten liegt die Ortsgemeinschaft Rizia des Gemeindebezirks Vyssa, im Süden Valtos, Chandras und Megali Doxipara des Gemeindebezirks Orestiada und im Südwesten und Westen liegen Zoni und Kyprinos. Das Dorf Keramos liegt 3,5 km östlich und Ammovouno 2,5 km westlich.

Geschichte

Während des zweiten Balkankriegs eroberten im März 1913 bulgarische Truppen weite Gebiete Thrakiens. Durch die im Friede von Bukarest festgelegte Grenze verblieb das Dorf aber im Osmanischen Reich. Im Abkommen von Sofia 1915 wurde zwischen dem Zarentum Bulgarien und dem Osmanischen Reich eine Grenzregulierung durchgeführt. Mit wenigen Ausnahmen und einem 2 km Puffer wurde die Mariza zum Grenzfluss, das Dorf wurde bulgarisch. Nach dem Griechisch-Türkischen Krieg erhielt Griechenland gemäß dem Vertrag von Lausanne von 1923 Westthrakien. Durch den zuvor vereinbarten Bevölkerungsaustausch ließen sich nach offiziellen griechischen Angaben 233 Flüchtlinge im Dorf nieder.

Das Dorf Fylakio wurde 1924 in die Landgemeinde Komara eingegliedert und 1931 der Landgemeinde Rizia zugeschlagen. Zusammen mit Keramos wurde Fylakio 1950 aus der Landgemeinde Rizia abgetrennt und erhielt selbst den Status einer Landgemeinde (Kinotita Fylakiou Κοινότητα Φυλακίου). Durch den Anschluss der Siedlung Ammovouno der Landgemeinde Kyprinos wurde das Gemeindegebiet 1983 erweitert. Mit der Gemeindereform 1997 wurden Kyprinos, Fylakio und Zoni zur Stadtgemeinde Kyprinos zusammengelegt.<ref>Κεντρική Ένωση ∆ήµων και Κοινοτήτων Ελλάδας, Ελληνική Εταιρία Τοπικής Ανάπτυξης και Αυτοδιοίκησης (Hrsg.): Λεξικόιοικητικών Μεταβολών των ∆ήµων και Κοινοτήτων (1912–2001). 2 (Τόμος Β, λ–ω). Athen 2002, ISBN 960-7509-47-1, S. 547.</ref> Seit der Verwaltungsreform 2010 hat Fylakio den Status einer Ortsgemeinschaft (Topiki Kinotita Τοπική Κοινότητα) im Gemeindebezirk Kyprinos der neuen Gemeinde Orestiada.

2007 wurde ein Auffanglager für Flüchtlinge eingerichtet.

Einwohnerentwicklung von Fylakio<ref>Einwohnerzahlen von Fylakio 1928–2011, Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek (griechisch)</ref>
1928 1940 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011
Fylakio 627 847 747 754 592 607 555 473 595
Keramos 410 530 345 408 397 290 263
Ammovouno 205 184 113
Gesamt 1157 1284 0937 1015 1157 0947 0971

Einzelnachweise

<references />