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For the Love of God

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For the Love of God
Damien Hirst, 2007
White Cube Gallery, London

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(bitte Urheberrechte beachten)

For the Love of God (Um Himmels willen) ist eine Skulptur des Künstlers Damien Hirst aus dem Jahr 2007. Sie besteht aus dem Platinabguss eines menschlichen Schädels, der mit 8.601 lupenreinen Diamanten, darunter ein birnenförmiger rosa Diamant auf der Stirn, besetzt ist. Mit Herstellungskosten von £ 14 Millionen wurde die Arbeit in der Londoner Galerie White Cube im Rahmen der Ausstellung Beyond belief zum ursprünglichen Preis von £50 Millionen gezeigt. Das wäre der höchste Preis, der je für eine Einzelarbeit eines lebenden Künstlers gezahlt worden wäre.<ref name="BBC">BBC News article, abgerufen am 1. Juni 2007.</ref> 2022 wurde bekannt, dass das Kunstwerk immer noch im Besitz von Hirst, seiner Galerie White Cube und ungenannter Investoren ist.<ref>Turns Out the Diamond Skull That Damien Hirst and White Cube Said They Sold for $100 Million in 2007 Still Belongs to Them. In: artnet.com. 26. Januar 2022, abgerufen am 28. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entstehung

Der menschliche Schädel, auf dem diese Arbeit basiert, gekauft in einem Laden in Islington, gehörte vermutlich einem Europäer, der zwischen 1720 und 1810 lebte.<ref name="BBC"/> Der Titel des Kunstwerks wurde angeblich von Hirsts Mutter inspiriert, die ihn gefragt haben soll: „Um Himmels willen, was wirst du als nächstes machen?“<ref name="NYT">The Iceman Cometh. In: NYT. 3. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Oktober 2012; abgerufen am 13. Januar 2011.</ref>

Datei:Máscara de Xiuhtecuhtli Cultura Azteza-Mixteca Ars Summum.JPG
Eine Aztekenmaske im British Museum

Hirst gab an, die Idee zu dieser Arbeit stamme von einem Azteken-Schädel aus Türkis im Britischen Museum.<ref name="BBC" />

Der Künstler John LeKay, der in den frühen 1990er Jahren zu Hirsts Freunden zählte, hatte 1993 einen Schädel mit Kristallen besetzt. LeKay sagte: „Als ich hörte, dass er das machte, fühlte sich das an wie ein Schlag in die Magengrube. Als ich das Bild online sah, spürte ich ein Stück von mir in der Arbeit. Ich war ein bisschen schockiert.“<ref>Alberge, Dalya. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"My old friend Damien stole my skull idea", (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Mai 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/entertainment.timesonline.co.uk The Times, 27. Juni 2007. Abgerufen am 15. September 2007.</ref><ref name=preece/>

Künstlerische Reaktionen

Im Dezember 2008 drohte Hirst, den Künstler Cartrain wegen Urheberrechtsverletzung zu verklagen. Cartrain hatte Fotos von For the Love of God in Collagen verwendet und diese online verkauft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hirst demands share of artist's £65 copies (Memento vom 9. September 2011 im Internet Archive)</ref><ref name=preece>Preece, Robert. (Juni 2009). 'Reality check: When appropriation becomes copyright infringement'. Sculpture magazine/AD&P. Abgerufen am 19. Juni 2009.</ref>

Der polnische Künstler Peter Fuss schuf 2007 For the Laugh of God, eine ähnliche Arbeit aus Glas und Plastik, darunter 9.870 Diamant-Imitate.<ref name="Peter Fuss"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Peter Fuss homepage (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/peterfuss.com, abgerufen am 23. März 2008.</ref><ref name="Modelator art blog">Modelator Art Blog, abgerufen am 23. März 2008.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks