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Forchheimer-Gleichung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Forchheimer-Gleichung (nach Philipp Forchheimer) beschreibt den Druckverlust in einer Strömung (meist in porösen Medien). Die Gleichung erweitert das Darcy-Gesetz, das nur Druckverluste aus der dynamischen Viskosität berücksichtigt, um einen Term für die Druckverluste aus Turbulenz:

<math>- \frac{dp}{dx} = \frac{\eta}{K} u + \frac{\rho}{k_2} u^2</math>

mit

  • dem Druckverlust <math>dp</math> über der Strecke <math>dx</math>
  • der dynamischen Viskosität <math>\eta</math> des strömenden Fluids
  • der Permeabilität <math>K</math> (Einheit m²) des porösen Mediums
  • der Strömungsgeschwindigkeit <math>u</math> des Fluids
  • der Dichte <math>\rho</math> des strömenden Fluids
  • dem nicht-darcyschen Permeabilitätskoeffizienten <math>k_2</math> (Einheit m) des porösen Mediums.

Die beiden Koeffizienten <math>K</math> und <math>k_2</math> werden meistens experimentell ermittelt und sind nur von der Geometrie des porösen Mediums abhängig, nicht aber vom strömenden Fluid.

Für <math>k_2 \to \infty</math> geht die Forchheimer-Gleichung in das Darcy-Gesetz über.

Siehe auch

Weblinks