Fräulein Plastique
Fräulein Plastique (* 20. August 1986 in Bückeburg<ref name="sn-onl">Johannes Pietsch: Marlene Tilda Mikaelsdóttir: Geheimnisvolles Fräulein kommt aus Bückeburg. Schaumburger Nachrichten, 3. Januar 2013.</ref>, Niedersachsen) ist eine deutsche Musikerin und Sängerin in verschiedenen Musikprojekten sowie ein alternatives Model. Unter anderem war sie von 2005 bis 2013 als Sängerin festes Mitglied der Musikgruppe Welle: Erdball.
Person
Fräulein Plastique war bis 2013 als Plastique neben Fräulein Venus die weibliche Stimme der Band Welle: Erdball<ref>Internetpräsenz Welle: Erdball</ref>, der sie seit 2005, anstelle der Ende 2004 ausgeschiedenen Soraya, angehörte.<ref>laut.de-Biografie Welle: Erdball</ref> Erstmals wirkte sie beim Album Chaos Total (2006) mit. Sie ist seit 2005 Sängerin des Projekts Homo~Futura.<ref>Internetpräsenz von Homo Futura. Homo Futura, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Mai 2014; abgerufen am 21. April 2016.</ref> Im Musikvideo zur Single Links - Rechts (2011) spielte sie die Hauptrolle.<ref>Welle: Erdball-Ableger homo-futura debütiert Ende Mai. Sonic Seducer, 9. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. September 2011; abgerufen am 21. April 2016.</ref> Seit 2007 ist sie auch Mitglied und eine der Sängerinnen der Bandkooperation Funkhausgruppe.
2009 wurde vereinzelt Kritik an ihr laut, da sie das Lied Let the World with the Sun Go Down auf dem Album Germanium Metallicum für das oftmals als rechtsextrem eingeschätzte Musikprojekt Von Thronstahl von Josef Maria Klumb einsang.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Szene - Plastique und Von Thronstahl ( vom 7. Februar 2011 im Internet Archive)</ref> In einer Stellungnahme distanzierte sich Plastique von „jeglichem rechten Gedankengut und Rassenideologien“, sprach jedoch auch von einer Freundschaft zu Klumb und bezeichnete diesen als „Urgestein des Punkrock“.<ref>Plastique und Von Thronstahl. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2011; abgerufen am 5. März 2011.</ref>
2010 startete sie parallel zu ihren anderweitigen musikalischen Engagements ihr eigenes Projekt The Girl & the Robot gemeinsam mit dem Schweden „Deadbeat“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetpräsenz The Girl & The Robot ( vom 13. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref><ref>Uwe Marx: Rezension: „The Beauty Of Decay“. Sonic Seducer, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Februar 2014; abgerufen am 21. April 2016.</ref>
Die Single Borderline sang sie im Gegensatz zu den anderen englischsprachigen Songs des Albums auf Schwedisch.<ref>The Girl & The Robot - Borderline Video</ref> Im selben Jahr verlegte Fräulein Plastique ihren Wohnsitz 2010 ins schwedische Malmö, um einerseits die Distanz zu ihrem dort befindlichen Studio zu verringern und andererseits aufgrund ihres dort lebenden Lebensgefährten, den sie später heiratete.<ref>Interview with Fräulein Plastique at ElectriXmas 2010</ref> Im Juli 2013 gab sie ihren Abschied als Sängerin von Welle: Erdball bekannt.<ref>Joscha: Welle: Erdball verschieben Album und Tour auf 2014 +Video. Splitterkultur.de, 25. Juli 2013, abgerufen am 21. April 2016.</ref>
Am 14. Februar 2014 erschien das Album Feindbild der Band Nachtmahr, auf dem Fräulein Plastique gesanglich im Cover von I Hate Berlin mitwirkt.<ref>NACHTMAHR - I hate Berlin (feat. Frl. Plastique) SNIPPET auf soundcloud.com, abgerufen am 13. Februar 2014</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NACHTMAHR – Feindbild ( vom 23. Februar 2014 im Internet Archive), abgerufen am 13. Februar 2014</ref>
Identität
Fräulein Plastique versucht, ihre bürgerliche Identität und Herkunft zu verbergen. Sie nennt sich Antonia oder Marlene Tilda Mikaelsdóttir.<ref name="sn-onl" />
Diskografie
Alben
- 2006: Welle: Erdball – Chaos Total
- 2006: Welle: Erdball – Die Abenteuer von Commander Laserstrahl und seinem Bordcomputer (Hörspiel)
- 2010: Welle: Erdball – Operation: Zeitsturm
- 2010: The Girl & The Robot – The Beauty of Decay
- 2011: Homo~Futura – Der neue Mensch
- 2011: Die Funkhausgruppe – Monopoly
- 2011: Welle: Erdball – Der Kalte Krieg
- 2013: Welle: Erdball – 20 Jahre Welle: Erdball
Singles
- 2008: Welle: Erdball – Ich bin aus Plastik
- 2010: Welle: Erdball – Die Singles 1993–2010
- 2010: The Girl & The Robot – Whole / Flowers
- 2011: The Girl & The Robot – Silence / Borderline
- 2013: Welle: Erdball – Computerklang (Vollversion)
Filmografie
- 2008: Welle: Erdball – Operation: Zeitsturm (Spielfilm)
- 2009: Welle: Erdball – Operation: Atahualpa (Spielfilm)
- 2011: The Girl & The Robot – Borderline (Musikvideo)
- 2011: Homo~Futura – Links – Rechts (Musikvideo)
- 2012: Welle: Erdball – Deutsche Liebe (Musikvideo)
- 2013: Welle: Erdball – Computerklang (Musikvideo)
- 2013: Welle: Erdball – Die Liebe der 3. Art (Musikvideo)
Gastauftritte
- 2009: Von Thronstahl – Germanium Metallicum (Let the World with the Sun Go Down)
- 2010: Spiritual Front – Rotten Roma Casino (Cold Love (In A Cold Coffin))
- 2014: Nachtmahr – Feindbild (I Hate Berlin)
- 2014: Rotersand – Truth Is Fanatic Again (Social Distortion (Ron Spank Remix))
- 2014: Rotersand – Electric Elephant (Social Distortion (Frozen Plasma Remix))
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Plastique, Fräulein |
| ALTERNATIVNAMEN | Plastique; Plastique-Antonia |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Musikerin, Sängerin und Model |
| GEBURTSDATUM | 20. August 1986 |
| GEBURTSORT | Bückeburg, Niedersachsen, Bundesrepublik Deutschland |
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- Model
- Dark-Music-Musiker
- Deutscher
- Geboren 1986
- Frau