Frank-Martin Neupärtl
Frank-Martin Neupärtl (* 22. Januar 1961 in Treysa; † 1. Dezember 2014 in Borken (Hessen))<ref name="Rohde" /> war ein deutscher Kommunalpolitiker und von November 2002 bis zu seinem Tod Landrat des Schwalm-Eder-Kreises.
Leben
Neupärtl begann nach seinem Abitur an der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule in Homberg das Studium der Rechtswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Seit 1981 gehörte er der Turnerschaft Schaumburgia Marburg, einer schlagenden Korporation des Coburger Convents an.<ref>Fabian Illing (Hrsg.): Historisches Mitgliederverzeichnis 1879–2008. Altherren-Vereinigung Schaumburgia-Tuiskonia und Turnerschaft Schaumburgia, Marburg 2008, S. 13.</ref>
Nach dem 1. und 2. juristischen Staatsexamen wurde er im Jahr 1991 zum Richter am Amtsgericht Homberg (Efze) ernannt, an dem er bis 1998 tätig war. Im Jahr 1995 wurde er zum stellvertretenden Direktor am Amtsgericht ernannt. Er war zudem in den Jahren 2002 bis 2014 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Schwalm-Eder. Neupärtl war verheiratet mit der Rechtsanwältin Dagmar Neupärtl, mit der er eine gemeinsame Tochter hat.
Frank-Martin Neupärtl starb nach schwerer Krebserkrankung.<ref name="Rohde">Heinz Rohde: Landrat Frank-Martin Neupärtl erlag schwerem Krebsleiden. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 1. Dezember 2014, abgerufen am 7. Februar 2024.</ref>
Politik
Frank-Martin Neupärtl war Mitglied der SPD. Dort war er in den Jahren 2009 bis 2014 Vorsitzender des Unterbezirks Schwalm-Eder<ref>Neuer SPD-Chef Neupärtl bekam nur 66,1 Prozent der Stimmen. Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) vom 24. April 2010
Heinz Rohde: Franke löste Neupärtl als Vorsitzender des SPD-Unterbezirks ab. Hessische/Niedersächsische Allgemeine vom 5. April 2014</ref> sowie Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen in Hessen.<ref>Frank-Martin Neupärtl. In: www.spdschwalmeder.de. SPD-Unterbezirk Schwalm-Eder, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Februar 2024. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Im Jahr 1998 wurde er zum hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten des Schwalm-Eder-Kreises gewählt. Mit diesem Amtsbonus als Stellvertreter des Landrats ausgestattet kandidierte er um die Nachfolge des scheidenden Landrats Jürgen Hasheider. Am 17. März 2002 wurde Neupärtl im ersten Wahlgang mit 61,8 % der Stimmen gewählt.<ref>Landratswahl im Schwalm-Eder-Kreis. Ergebnisse der Landratswahl im Schwalm-Eder-Kreis am 17. März 2002 auf den Internetseiten des Hessischen Statistischen Landesamtes; abgerufen am 2. Dezember 2014.</ref> Sein Amt als Landrat trat er am 1. Dezember 2002 an.<ref>Frank-Martin Neupärtl SPD: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wahlaufruf zur Landratswahl 2014. ( vom 29. Mai 2014 im Internet Archive) Abgerufen am 2. Dezember 2014.</ref> Neupärtl wurde am 13. April 2008 mit 61,4 % der Stimmen und am 25. Mai 2014 mit 74,4 % der Stimmen (diesmal ohne Gegenkandidaten) im Amt bestätigt.<ref>Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen im Schwalm-Eder-Kreis.</ref> Seine dritte Amtszeit hätte am 30. November 2020 geendet.
Neupärtl war seit 2013 Vorsitzender der Bezirksversammlung Nord des Hessischen Landkreistages.<ref>Bezirksversammlungen. In: www.hlt.de. Hessischer Landkreistag, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Februar 2024. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Einzelnachweise
<references />
August Franke (1974–1984) | Jürgen Hasheider (1984–2002) | Frank-Martin Neupärtl (2002–2014) | Winfried Becker (seit 2015)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Neupärtl, Frank-Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD) |
| GEBURTSDATUM | 22. Januar 1961 |
| GEBURTSORT | Treysa |
| STERBEDATUM | 1. Dezember 2014 |
| STERBEORT | Borken (Hessen) |