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Frauendorf an der Schmida

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Frauendorf an der Schmida (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Frauendorf
Frauendorf an der Schmida (Österreich)
Frauendorf an der Schmida (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Sitzendorf an der Schmida
Koordinaten 48° 34′ 36″ N, 15° 56′ 2″ OKoordinaten: 48° 34′ 36″ N, 15° 56′ 2″ O
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Höhe 233 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03858
Katastralgemeindenummer 09073
Bild
Pfarrhof
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Frauendorf an der Schmida ist eine Ortschaft und als Frauendorf eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>). Bis Ende 1970 war Frauendorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Geografie

Das Dorf beiderseits der Schmida liegt am Ostrand des Schmiedatales und wird von der Landesstraße L49 erschlossen, von der hier die L1217 und die L1220 abzweigen. Zur Ortschaft gehört auch die Tabormühle. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Urkundlich erstmals genannt wurde der Ort im Stiftungsbrief des Stifts Göttweig vom 9. September 1083. Mit „Frowindorf dezimationem et mansum I“ erhielt das Stift in Frauendorf den Zehent sowie eine Manse. Der Ortsname selbst könnte auf ein ehemaliges Frauenkloster hinweisen, das in einer Sage vorkommt. Dieses Kloster ist aber historisch nicht fassbar.

Die teils mit 24 und teils mit 30 Joch bestifteten Landbauern zogen auf ihren Gründen Weizen, Roggen und Hafer. Weiters betrieben sie Weinbau und verkauften den Wein bis nach Krems und Wien, schrieb Schweickhardt und wähnte im 19. Jahrhundert auch mehrere Handwerker unter den Bewohnern.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 105 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Sitzendorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Vorlage:Hinweisbaustein

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Frauendorf ein Bäcker, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Müller, zwei Schmiede, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, ein Tischler, ein Wagner, eine Weinhändlerin, ein Weinsensal und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 243</ref>

Am 1. Jänner 1972 vereinigten sich die damaligen Gemeinden Braunsdorf, Frauendorf, Goggendorf, Niederschleinz und Sitzendorf an der Schmida zur heutigen Gemeinde Sitzendorf an der Schmida.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Kirche In Frauendorf An Der Schmida (114909577).jpeg
Die Frauendorfer Pfarrkirche

Weblinks

Commons: Frauendorf an der Schmida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Sitzendorf an der Schmida