Frauendorf an der Schmida
| Frauendorf an der Schmida (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Frauendorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |||||
| Pol. Gemeinde | Sitzendorf an der Schmida | |||||
| Koordinaten | 48° 34′ 36″ N, 15° 56′ 2″ O
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| Höhe | 233 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03858 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 09073 | |||||
| Bild Pfarrhof | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Frauendorf an der Schmida ist eine Ortschaft und als Frauendorf eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>). Bis Ende 1970 war Frauendorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Geografie
Das Dorf beiderseits der Schmida liegt am Ostrand des Schmiedatales und wird von der Landesstraße L49 erschlossen, von der hier die L1217 und die L1220 abzweigen. Zur Ortschaft gehört auch die Tabormühle. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Urkundlich erstmals genannt wurde der Ort im Stiftungsbrief des Stifts Göttweig vom 9. September 1083. Mit „Frowindorf dezimationem et mansum I“ erhielt das Stift in Frauendorf den Zehent sowie eine Manse. Der Ortsname selbst könnte auf ein ehemaliges Frauenkloster hinweisen, das in einer Sage vorkommt. Dieses Kloster ist aber historisch nicht fassbar.
Die teils mit 24 und teils mit 30 Joch bestifteten Landbauern zogen auf ihren Gründen Weizen, Roggen und Hafer. Weiters betrieben sie Weinbau und verkauften den Wein bis nach Krems und Wien, schrieb Schweickhardt und wähnte im 19. Jahrhundert auch mehrere Handwerker unter den Bewohnern.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 105 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Sitzendorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Frauendorf ein Bäcker, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Müller, zwei Schmiede, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, ein Tischler, ein Wagner, eine Weinhändlerin, ein Weinsensal und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 243</ref>
Am 1. Jänner 1972 vereinigten sich die damaligen Gemeinden Braunsdorf, Frauendorf, Goggendorf, Niederschleinz und Sitzendorf an der Schmida zur heutigen Gemeinde Sitzendorf an der Schmida.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Sehenswürdigkeiten
Weblinks
- Frauendorf auf sitzendorf.at
- Private Website über Frauendorf an der Schmida
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
- Peter Aichinger-Rosenberger: Daheim in Sitzendorf: Heimatbuch der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida, Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida, 2006
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Sitzendorf an der Schmida
