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Friedrich Gottlob Nagelmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Friedrich Gottlob Nagelmann ist ein fiktiver deutscher Verfassungsjurist, der in rechtswissenschaftlichen Publikationen Erwähnung findet und Gegenstand satirischer Abhandlungen ist.

Geschichte

Datei:Nagelmann-Allee Baden-Baden.jpg
Straßenschild auf dem Hof des Gerichtsgebäudes in Baden-Baden

Der Erfinder der Nagelmann-Figur ist unbekannt; es scheint aber eine Verbindung zu anderen akademisch-politischen Witzfiguren wie dem fiktiven Bundestagsabgeordneten Jakob Maria Mierscheid, dem fiktiven Psychologen Ernst August Dölle und dem ebenso frei erfundenen Diplomaten Edmund Friedemann Dräcker zu bestehen.

Die umfassendste Quelle über Nagelmanns Leben ist die von einem Kollegium wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht erstellte Gedächtnisschrift für Nagelmann mit dem Titel Das wahre Verfassungsrecht. Zwischen Lust und Leistung, in der unter anderem Roman Herzog, Ernst Benda und Kay Nehm sowie weitere prominente Juristinnen und Juristen zu Wort kommen. Die Figur hat auch Eingang in einige seriöse Enzyklopädien gefunden, so enthält Meyers Aktuelles Personenlexikon eine „Biographie“ Nagelmanns.

Nagelmann ist auch – in einer Nebenhandlung – Figur in dem Kriminalroman Leichen im Keller des Bundesverfassungsgerichts (1996) von Hendrik Hiwi.

Privates

Nach dem in der Publikation Das wahre Verfassungsrecht. Zwischen Lust und Leistung abgedruckten Lebenslauf wurde Nagelmann am 3. September 1880 als Sohn des Forstrats Wenzel Wilhelm Nagelmann und Sophie Charlotte Nagelmann, geb. Kleinschmidt in Insterburg geboren. Am 31. August 1915 heiratete er Ännchen von Brockelsdorff, die 1927 verstarb. 1937 heiratete Nagelmann Käthe von Erckenschwick, geb. Cabriolo-Caspari, die 1958 verstarb. In den Jahren 1938 und 1939 wurde Nagelmann jeweils Vater von Zwillingen: Mechtild und Siegrun sowie Imke und Ilse.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Seine Tochter Mechtild Nagelmann-Schattenhof sowie sein Enkelsohn Thomas Schattenhof sind ebenfalls fiktive Verfassungsjuristen. Sein Enkelsohn Thomas Schattenhof ist mit der Tochter des fiktiven Bundestagsabgeordneten Jakob Maria Mierscheid, Michaela Mierscheid-Schattenhof (geb. Mierscheid) - einer Kunsthistorikerin - verheiratet.

Literatur

  • Hella Dubrowsky: Rendezvous der Schatten. Gryphon-Verlag 2004, ISBN 3-935192-83-5.
  • Dieter C. Umbach, Richard Urban, Roland Fritz, Horst-Eberhard Böttcher, Joachim von Bargen: Das wahre Verfassungsrecht. Zwischen Lust und Leistung. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1984, ISBN 3-7890-1064-2. (Mit einem Vorwort von Wolfgang Zeidler, einem Zwischenwort von Roman Herzog und einem Nachwort von Ernst Benda.)
  • Hendrik Hiwi (Pseudonym): Leichen im Keller des Bundesverfassungsgerichts. Kriminalroman. Für Prof. Dr. Johann Friedrich Henschel, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, zum Abschied aus dem Amt von seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern 1995. Nomos-Verlag, Baden-Baden 1996, ISBN 978-3-7890-4299-7.
  • Konstanze Görres-Ohde, Monika Nöhre, Anne-José Paulsen: Die OLG-Präsidentin: Gedenkschrift für Henriette Heinbostel. 2. Auflage. Berliner Wissenschaftsverlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8305-1772-6.
  • Bodo Pieroth: Friedrich Gottlob Nagelmann: Und auch sonst von mäßigem Verstande: Recht, Wissenschaft und Juristen im Spiegel der Satire. In: JuristenZeitung, Bd. 80 (2025), Nr. 19, S. 877–878. (Online auf mohrsiebeck.com, abgerufen am 16. Februar 2026; Bezahlschranke)

Weblinks

Einzelnachweise

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