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Friedrich Kuhn (Bobfahrer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Friedrich Kuhn Vorlage:SportPicto
Nation Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland
Geburtstag 24. Oktober 1919
Geburtsort KölnDeutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg Deutsches Reich
Beruf Fotograf
Sterbedatum 8. Januar 2005
Sterbeort MünchenDeutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland
Karriere
Disziplin Zweier- und Viererbob
Position Anschieber
Verein Bobclub München
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1952 Oslo Viererbob
 
Datei:Bundesarchiv Bild 183-18379-0006, Fritz Kuhn, Oswald Schelter (Friedrich Kuhn).jpg
Friedrich Kuhn bei den DDR-Wintersportmeisterschaften 1953

Friedrich „Fritz“ Kuhn (* 24. Oktober 1919 in Köln; † 8. Januar 2005 in München) war ein deutscher Bobfahrer und Fotograf. Er gewann 1952 im Viererbob die olympische Goldmedaille und war später langjähriger Fotograf der Bayerischen Staatskanzlei.

Werdegang

Fritz Kuhn startete für den Bobclub München. Für die Olympischen Spiele 1952 hatte sich Kuhn als Anschieber von Theodor Kitt qualifiziert. Die beiden belegten zusammen den elften Platz im Zweierbob.

Für den Wettbewerb im Viererbob hatten sich Anderl Ostler und Franz Kemser mit ihren Bobs qualifiziert. Bei den Trainingsläufen in Oslo lagen die beiden deutschen Bobs deutlich hinter den schwereren Teams aus den USA und aus der Schweiz zurück. Die deutsche Mannschaftsleitung meldete daraufhin den zweiten deutschen Bob ab und setzte die schwersten Leute in einen Bob.<ref>Volker Kluge, Seite 134, Anmerkung 40</ref> Der auf diese Art zusammengesetzte Bob mit Anderl Ostler, Friedrich Kuhn, Lorenz Nieberl und Franz Kemser siegte dann vor dem US-Bob von Stanley Benham und dem Schweizer Bob von Fritz Feierabend.

Nach den Olympischen Spielen 1952 wurden Gewichtslimits für Zweier- und Viererbobs eingeführt, die die Sportkarriere von Kuhn, der damals etwa 140 Kilogramm wog, beendete. Später arbeitete Kuhn von 1965 bis 2001 als Fotograf der Bayerischen Staatskanzlei.<ref name=":1" /> Zudem war er als Pressesprecher von Löwenbräu und danach 20 Jahre lang bis zum Jahr 2000 als Pressesprecher von Hofbräu München tätig.<ref name=":0">Schwergewicht auf Erfolgsspur. Nachruf. In: Ebersberger Zeitung. 12. Januar 2005, abgerufen am 26. Dezember 2022.</ref>

Fritz Kuhn heiratete am 24. Oktober 1979 seine Frau Valentina, die bayerische und deutsche Meisterin sowie Vize-Europameisterin im Curling wurde.<ref>Susanne Edelmann: Tante Ottilies Kegelbahn. In: Ebersberger Zeitung. 5. Mai 2013, abgerufen am 26. Dezember 2022.</ref> Das Ehepaar lebte zuletzt in Vaterstetten, wo Kuhn nach seinem Tod im Jahr 2005 begraben wurde.<ref name=":0" /> Seine Fotosammlung befindet sich im Besitz des Bayerischen Staatsarchivs.<ref name=":1">Bayerisches Hauptstaatsarchiv. In: Archive in Bayern. Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, abgerufen am 26. Dezember 2022.</ref>

Ehrungen

Literatur

  • Volker Kluge: Olympische Winterspiele, die Chronik. Berlin 1994, ISBN 3-328-00631-1

Filme

Weblinks

Commons: Friedrich Kuhn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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1924: Schweiz Scherrer, Neveu, A. Schläppi, H. Schläppi | 1928: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Fiske, Tucker, Mason, Gray, Parke | 1932: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Fiske, Eagan, Gray, O’Brien | 1936: Schweiz Musy, Gartmann, Bouvier, Beerli | 1948: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Tyler, Martin, Rimkus, D’Amico | 1952: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Ostler, Kuhn, Nieberl, Kemser | 1956: Schweiz Kapus, Diener, Alt, Angst | 1964: Kanada 1957Datei:Canadian Red Ensign (1957-1965).svg V. Emery, Kirby, Anakin, J. Emery | 1968: Vorlage:ITA-1946 Monti, De Paolis, Zandonella, Armano | 1972: Schweiz Wicki, Hubacher, Leutenegger, Camichel | 1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Nehmer, Babock, Germeshausen, Lehmann | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Nehmer, Musiol, Germeshausen, Gerhardt | 1984: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg W. Hoppe, Wetzig, Schauerhammer, Kirchner | 1988: Schweiz Fasser, Meier, Fässler, Stocker | 1992: OsterreichÖsterreich Appelt, Winkler, Haidacher, Schroll | 1994: DeutschlandDeutschland Czudaj, Brannasch, Hampel, Szelig | 1998: DeutschlandDeutschland Langen, Zimmermann, Jakobs, Hampel | 2002: DeutschlandDeutschland Lange, Kühn, Kuske, Embach | 2006: DeutschlandDeutschland Lange, Kuske, R. Hoppe, Putze | 2010: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Holcomb, Mesler, Tomasevicz, Olsen | 2014: Lettland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Melbārdis, Vilkaste, Dreiškens, Strenga | 2018: DeutschlandDeutschland Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis | 2022: DeutschlandDeutschland Friedrich, Margis, Bauer, Schüller | 2026: DeutschlandDeutschland Lochner, Fleischhauer, Margis, Wenzel

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