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Friedrich Rapp

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{{#if: befasst sich mit dem Philosophen Friedrich Rapp. Zu anderen Personen siehe Fritz Rapp.

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}} Friedrich Rapp (* 31. Januar 1932 in Groß-Zimmern; † 15. September 2024 in Dortmund<ref>Traueranzeige in der FAZ vom 27. September 2024, abgerufen am 27. September 2024</ref>) war ein deutscher Philosoph und Hochschullehrer. Seine Schwerpunkte waren vor allem die Technikphilosophie, die Theorie des Fortschritts und die zeitgenössische Philosophie.

Leben

Rapp studierte zunächst Physik und Mathematik an der TH Darmstadt und schloss dieses Studium 1959 mit dem Staatsexamen ab. An der Universität Fribourg (Schweiz) studierte er anschließend Philosophie. Er promovierte dort im Rahmen dieses „philosophisch-physikalischen Sonderstudiums“ 1966/1967<ref>Curriculum Vita von Friedrich Rapp auf einer Internetseite der Uni Dortmund (abgerufen am 14. Dezember 2025)</ref><ref>Das Jahr der Promotion wird jedoch in einer biografischen Tabelle eines Buches von Rapp mit 1967 angegeben. Dieses Buch ist jedoch anscheinend nicht in öffentlichen Bibliotheken vorhanden. Es handelt sich bei dem Buch um: Friedrich Rapp (mit einem Nachtrag von Daniel Schubbe): Philosophie der Technik. Fernuniversität in Hagen.</ref><ref>Im Archiv der TU-Berlin findet sich im Bestand 109-1 Nr. 369 ein von Prof. Rapp selbst verfasster und unterschriebener tabellarischer und auf den 26. Oktober 1971 datierter Lebenslauf, in welchem für Datum der Promotion der 7.3.1967 angegeben ist.</ref> unter der Leitung von Prof. J. M. Bocheński.<ref>Friedrich Rapp: Gesetz und Determination in der Sowjetphilosophie. Reidel, Dordrecht Holland: 1968. S. v.</ref> Die Promotionsarbeit wurde 1968 unter dem Titel Gesetz und Determination in der Sowjetphilosophie veröffentlicht.<ref>Ervin Laszlo: Rezension von: Rapp, Friedrich: Gesetz und Determination in der Sowjetphilosophie. In: Studies in Comparative Communism; 2 (1969), Seite 185–187, hier: S. 185.</ref> Rapp war ab 1969 an der TU Berlin Assistent am Lehrstuhl für Philosophie bei Prof. Kurt Hübner.<ref>Vorlesungsverzeichnis und Programm der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg für 1968-1969, S. I 87.</ref> Als Hübner 1971 Berlin verließ, um an die Universität Kiel zu gehen, übernahm der erst 1971 habilitierte Hans Poser diese Stelle als ordentlicher Professor. Rapp wurde in der Folge erst Assistenzprofessor und dann ab 1976 Professor für Philosophie an der TU-Berlin.<ref>Friedrich Rapp (mit einem Nachtrag von Daniel Schubbe): Philosophie der Technik. Fernuniversität in Hagen. S. 5</ref> Rapp und Poser waren also für einige Jahre gemeinsam verantwortlich für die Lehre an der TU im Bereich Philosophie. 1985 nahm Rapp einen Ruf an die Technische Universität Dortmund an und war dort bis zur Emeritierung 1997 Lehrstuhlinhaber für Philosophie.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Gesetz und Determination in der Sowjetphilosophie. Dordrecht Reidel, 1968.
  • Analytische Technikphilosophie. Alber, Freiburg i.Br./München 1978, ISBN 3-495-47385-8. Englisch 1980, Spanisch 1981, Chinesisch 1986.
  • Fortschritt. Entwicklung und Sinngehalt einer philosophischen Idee. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992.
  • Die Dynamik der modernen Welt. Eine Einführung in die Technikphilosophie. Hamburg, Junius 1994.
  • Analysen zum Verständnis der modernen Welt. Wissenschaft – Metaphysik – Technik. Alber, Freiburg i.Br./München 2012, ISBN 978-3-495-48546-0.

Weblinks

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Einzelnachweise

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