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Fronsburger Bründl

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Datei:GuentherZ 2010-10-02 0159 Fronsburger Bruendl Kapelle.jpg
Bründlkapelle, Mariensäule und Quelle
Datei:GuentherZ 2010-10-02 0173 Fronsburger Bruendl Kapelle Grotte.jpg
Lourdes-Grotte beim Fronsburger Bründl

Das Fronsburger Bründl ist eine Wallfahrtsstätte mit einer Marienkapelle und einer Quelle bei Fronsburg in Niederösterreich. Sowohl die Bründlkapelle als auch die davor stehende Säule mit einer Maria-Immaculata-Darstellung stehen unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Geschichte

Als heilsames Bründl wurde die außerhalb des Ortes Fronsburg gelegene Quelle 1727 urkundlich genannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 28. Mai 2012 im Internet Archive)</ref> Eine hier errichtete Wallfahrtskapelle verfiel allerdings später. Wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung rückte die Quelle durch den Rentmeister von Fronsburg, dessen Sehkraft durch das Wasser erhalten blieb.

Die gegenwärtige Kapelle wurde 1878 errichtet und geweiht. Seelsorglich betreut wird sie vom Stift Geras.

Beschreibung

Vor der im Tal Fugnitz gelegenen Kapelle steht eine Säule mit einer Mariendarstellung. Unterhalb dieser Mariensäule befindet sich ein Wasserauslauf. Eine Geländestufe tiefer befindet sich eine Lourdesgrotte, die ebenfalls von Quellwasser durchflossen wird.

Bei der Bründlkapelle handelt es sich um ein quadratisches Bauwerk mit abgerundeten Ecken und einem steilen Pyramidendach. An der Ostseite befindet sich unter einem Dreiecksgiebel ein Rechteckportal. Der Innenraum ist mit Lisenen gegliedert. Die hier ausgestellte und von Edmund Zotter geschnitzte Stalingradmadonna wurde vom Ortsverband Fronsburg des Österreichischen Kameradschaftsbundes anlässlich der 1988 erfolgten Renovierung der Bründlkapelle gestiftet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fotos-geschichten.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebottm</ref>

Die vor der Kapelle aufgestellte toskanische Säule mit einer Darstellung der Maria Immaculata stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Literatur

  • Gustav Gugitz: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde, Band 2, Niederösterreich und Burgenland, Verlag Brüder Hollinek, Wien 1955.
  • Siegrid Hirsch, Wolf Ruzicka: Heilige Quellen Niederösterreich & Burgenland, Freya-Verlag, ISBN 3-901279-99-7.
  • DEHIO Niederösterreich – nördlich der Donau. 1990, ISBN 3-7031-0652-2.

Weblinks

Commons: Fronsburger Bründl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references /> Koordinaten: 48° 48′ 34″ N, 15° 48′ 30″ O

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