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Fußball-Weltmeisterschaft 2018

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Fußball-WM 2018)
Fußball-Weltmeisterschaft 2018
2018 FIFA World Cup Russia
Datei:Logo Fußball-Weltmeisterschaft 2018.svg
Anzahl Nationen 32 (von 211 Bewerbern)
Weltmeister FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich (2. Titel)
Austragungsort Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland
Eröffnungsspiel 14. Juni 2018 (Moskau)
Endspiel 15. Juli 2018 (Moskau)
Spiele 64
Tore 169 (⌀: 2,64 pro Spiel)
Zuschauer 3.031.768 (⌀: 47.371 pro Spiel)
Torschützenkönig EnglandDatei:Flag of England.svg Harry Kane (6 Tore)
Bester Spieler KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Luka Modrić
Bester junger Spieler FrankreichDatei:Flag of France.svg Kylian Mbappé
Bester Torhüter Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Thibaut Courtois
Datei:Yellow card.svg Gelbe Karten 219 (⌀: 3,42 pro Spiel)
Datei:Yellow-red card.svg Gelb-Rote Karten (⌀: 0,03 pro Spiel)
Datei:Red card.svg Rote Karten (⌀: 0,03 pro Spiel)
Strafstöße 29 (⌀: 0,45 pro Spiel)
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WM 2022 →

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war die 21. Austragung des bedeutendsten Turniers für Männer-Fußball-Nationalmannschaften und fand vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018<ref>FIFA Exekutivkomitee: FIFA Fussball-WM Katar 2022 im November/Dezember. In: fifa.com. FIFA, 20. März 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. März 2015; abgerufen am 20. März 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref> in Russland statt. Als Generalprobe diente der FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland.

Weltmeister wurde zum zweiten Mal nach 1998 Frankreich, das im Endspiel Kroatien mit 4:2 besiegte. Mit dem Sieg der französischen Nationalmannschaft ging der WM-Titel zum vierten Mal in Folge an eine europäische Mannschaft. Für Kroatien bedeutete der zweite Platz das bisher beste Ergebnis bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Gastgeber Russland erreichte das Viertelfinale. Titelverteidiger Deutschland schied erstmals in der Geschichte des Turniers bereits in der Gruppenphase aus. Die Schweiz schied im Achtelfinale aus; Österreich und Liechtenstein waren bereits in der Qualifikation gescheitert.

Vergabe

Datei:Russia 2018 World Cup.jpeg
Die russische Delegation (von links nach rechts: Witali Mutko, Andrei Arschawin, Igor Schuwalow und Wjatscheslaw Koloskow) feiert den Zuschlag.
Datei:Russia 100 Rubles 2018 FIFA World Cup.jpg
Sonderausgabe der 100-Rubel-Banknote zur WM

Das Exekutivkomitee der FIFA<ref>FIFA.com: 2018 FIFA World Cup Russia™. In: FIFA.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juli 2010; abgerufen am 17. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fifa.com</ref> hatte am 19. Dezember 2008 während seiner Sitzung in Tokio beschlossen, die beiden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 gleichzeitig zu vergeben. Die Frist für die Mitgliedsverbände zur Bekundung ihres Interesses an der Ausrichtung endete am 2. Februar 2009. Für die beiden Turniere gingen elf Bewerbungen aus 13 Ländern ein. Dem 2007 modifizierten Rotationsverfahren entsprechend waren für das Turnier 2018 die Kontinentalverbände, in denen die beiden vorangehenden Weltmeisterschaften stattgefunden haben (Afrika mit Südafrika 2010 und Südamerika mit Brasilien 2014), von der Bewerbung ausgeschlossen. Bis zur Vergabe zogen sich alle nicht-europäischen Bewerber für die Weltmeisterschaft 2018 zurück und konzentrierten sich auf die Weltmeisterschaft 2022.

Den Gastgeber der WM 2018 gab die FIFA am 2. Dezember 2010 in Zürich bekannt. Russland setzte sich gegen die Gemeinschaftsbewerbungen von Portugal und Spanien, Belgiens und der Niederlande sowie die Bewerbung von England durch. Bei der Wahl war eine absolute Mehrheit von zwölf Stimmen erforderlich. Bis diese erreicht wurde, schied pro Runde der Bewerber mit den wenigsten Stimmen aus.<ref>Nur zwei Stimmen für England. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 2. Dezember 2010, abgerufen am 31. Juli 2013.</ref>

Anfang April 2020 brachten Enthüllungen im Rahmen eines New Yorker Gerichtsverfahren ans Licht, dass die Stimmen mehrerer FIFA-Funktionäre, darunter Jack Warner aus Trinidad und Tobago (für fünf Millionen US-Dollar) und Rafael Salguero aus Guatemala (für eine Million US-Dollar), gekauft wurden, um für Russland abzustimmen.<ref>Tariq Panja, Kevin Draper: U.S. Says FIFA Officials Were Bribed to Award World Cups to Russia and Qatar. In: The New York Times. 6. April 2020, abgerufen am 28. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bewerber 1. Runde 2. Runde Bemerkung
Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland 9 13
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal und Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien 7 7 Spanien war Ausrichter der WM 1982, Portugal der EM 2004.
Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Belgien und NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 4 2 Belgien war Gastgeber der EM 1972, beide richteten gemeinsam die EM 2000 aus.
EnglandDatei:Flag of England.svg England 2 England war Ausrichter der WM 1966 und der EM 1996.

Spielorte

Am 29. September 2012 wurden im Rahmen einer Fernsehshow mit dem FIFA-Präsidenten Sepp Blatter und dem russischen Sportminister Witali Mutko die elf Austragungsorte und zwölf WM-Stadien bekanntgegeben.<ref>FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in elf Spielorten. In: fifa.com. FIFA, 29. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Oktober 2014; abgerufen am 21. November 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref> Die auf der vorläufigen Liste vorhandenen Städte Jaroslawl und Krasnodar wurden gestrichen.<ref>Sport-Informations-Dienst: Fußball: Austragungsstädte der WM 2018 bekannt gegeben. In: zeit.de. Die Zeit, 29. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. November 2012; abgerufen am 31. Juli 2013.</ref> Mit Ausnahme von Jekaterinburg, das knapp 40 Kilometer östlich der imaginären Trennlinie zwischen Europa und Asien liegt, liegen alle Austragungsorte im europäischen Teil Russlands.

Das Olympiastadion Luschniki in Moskau war Austragungsort des Eröffnungsspiels und des Endspiels.<ref>WM-Finale 2018 im Luzhniki. In: stadionwelt.de. Stadionwelt, 28. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2013; abgerufen am 31. Juli 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadionwelt.de</ref> Für den Bau und die Renovierung der Stadien wurde ein Budget in Höhe von 3,82 Mrd. US-Dollar veranschlagt.<ref>2018 FIFA World Cup Bid Evaluation Report: Russia. (PDF; 2,8 MB) In: fifa.com. FIFA, 28. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Januar 2012; abgerufen am 3. Dezember 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref> Im Jahr 2010 bezifferte der damalige Ministerpräsident Wladimir Putin die geplanten Investitionen zur „Vorbereitung der Stadien und der umliegenden Infrastruktur“ auf 7,3 Mrd. Euro.<ref>WM-2018 wird ein teurer Spaß für Russland. In: aktuell.ru. Russland-Aktuell, 3. Dezember 2010, abgerufen am 22. November 2013.</ref> Wegen der angespannten Wirtschaftslage hat Russland Anfang 2015 Einsparungsmaßnahmen beim Stadionbau beschlossen. Dadurch wurde mit Zustimmung der FIFA in einigen Spielorten die Anzahl der fest installierten Sitzplätze von 45.000 auf 35.000 reduziert.<ref>Russland kürzt Haushalt für Fußball-WM. In: zeit.de. Die Zeit, 29. Januar 2015, abgerufen am 12. Februar 2015.</ref> Im Juni 2015 kürzte Russland erneut sein Budget.<ref>Russland kürzt Etat für WM 2018. In: spiegel.de. Spiegel Online, 22. Juni 2015, abgerufen am 22. Juni 2015.</ref>

Alle zwölf Stadien wurden für die Weltmeisterschaft entweder neu erstellt oder umgebaut. Ende April 2018 erhielt die Kosmos-Arena in Samara als letztes WM-Stadion die Betriebserlaubnis, damit waren alle Spielstätten einsatzbereit.<ref>Russia 2018: Green light, all stadiums ready! In: stadiumdb.com, 27. April 2018 (englisch).</ref>

Jekaterinburg Kaliningrad Kasan Nischni Nowgorod
Zentralstadion Kaliningrad-Stadion Kasan-Arena Stadion Nischni Nowgorod
Kapazität: 35.696
(Umbau)
Kapazität: 35.212
(Neubau)
Kapazität: 45.105
(Neubau)
Kapazität: 44.899
(Neubau)
Datei:E-burg asv2019-05 img22 Central Stadium.jpg Datei:Kaliningrad stadium - 2018-04-07.jpg Datei:Kazan Arena 08-2016.jpg Datei:Nizhny Novgorod Stadium asv2019-05.jpg
Moskau

Lage der Austragungsstädte

Moskau
Olympiastadion Luschniki Spartak-Stadion
Kapazität: 81.000
(Umbau)
Kapazität: 45.360
(Neubau)
Datei:Luzhniki Stadium1.jpg Datei:Spartak stadium (Otkrytiye Arena), 23 August 2014.JPG
Rostow am Don Samara
Rostow-Arena Kosmos-Arena
Kapazität: 45.000
(Neubau)
Kapazität: 44.918
(Neubau)
Datei:Rostov Arena (2).jpg Datei:Samara Arena.jpg
Saransk Sotschi Sankt Petersburg Wolgograd
Mordwinien-Arena Olympiastadion Sotschi Sankt-Petersburg-Stadion Wolgograd-Arena
Kapazität: 45.015
(Neubau)
Kapazität: 48.000
(Umbau)
Kapazität: 67.000
(Neubau)
Kapazität: 45.568
(Neubau)
Datei:Mordovia Arena stadium.jpg Datei:Sochi adler aerial view 2018 23.jpg Datei:RUS-2016-Aerial-SPB-Krestovsky Stadium 01.jpg Datei:Volgograd arena aerial view 1.jpg

Qualifikation

Überblick

Datei:2018 FIFA World Cup qualification map.png
  • Qualifiziert
  • Nicht qualifiziert
  • Nicht teilgenommen
  • Kein FIFA-Mitglied
  • Am Endrunden-Turnier der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 nahmen 32 Verbände teil. Gastgeber Russland war dabei automatisch qualifiziert, die restlichen 31 Startplätze wurden innerhalb der sechs Kontinentalverbände durch Qualifikationsturniere vergeben. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen erfolgte am 25. Juli 2015 in Sankt Petersburg.

    Die Plätze für die Endrunde wurden wie folgt vergeben:

    • UEFA (Europa): 14 Teilnehmer inklusive Gastgeber Russland
    • CONMEBOL (Südamerika): 5 Teilnehmer
    • CAF (Afrika): 5 Teilnehmer
    • AFC (Asien und Australien): 5 Teilnehmer
    • CONCACAF (Nordamerika, Mittelamerika und Karibik): 3 Teilnehmer
    • OFC (Ozeanien): 0 Teilnehmer

    Zwei der Teilnehmer wurden in interkontinentalen Play-offs zwischen Vertretern des AFC und des CONCACAF bzw. zwischen Vertretern des OFC und des CONMEBOL bestimmt.

    Endrundenteilnehmer

    Neben Gastgeberland Russland haben sich weitere 31 Nationalmannschaften für das Turnier qualifiziert. Die Mannschaften aus Island und Panama nahmen zum ersten Mal an der Endrunde einer Fußball-WM teil.

    14 UEFA (Europa), inklusive Gastgeber: Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Belgien Danemark[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Dänemark Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland EnglandDatei:Flag of England.svg England FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien
    05 CONMEBOL (Südamerika) ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Kolumbien PeruDatei:Flag of Peru.svg Peru UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Uruguay
    05 CAF (Afrika) AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Senegal TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunesien
    03 CONCACAF (Nord-, Mittelamerika und Karibik) Costa RicaDatei:Flag of Costa Rica.svg Costa Rica MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko PanamaDatei:Flag of Panama.svg Panama
    05 AFC (Asien) AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien IranDatei:Flag of Iran.svg Iran Japan[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Japan Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
    00 OFC (Ozeanien)

    Nicht qualifizieren konnten sich unter anderem der vierfache Weltmeister Italien, der letzte WM-Dritte Niederlande und der amtierende Copa-America-Sieger Chile.

    Turnierverlauf

    Datei:2018 world cup.png
    Gesicherte Platzierung der teilnehmenden Länder

    Die Weiterqualifikation der Endrundenteilnehmer während des Turnierverlaufs ist auf der Teilnehmerweltkarte farblich dargestellt und wird im Abschnitt Finalrunde detailliert, dem Verlauf des Aufeinandertreffens nach, gezeigt.

    Auslosung

    Die Auslosung der Gruppenphase der Endrunde fand am 1. Dezember 2017 in der großen Konzerthalle des Kremls in Moskau statt. Als Köpfe der acht Gruppen wurden der Gastgeber Russland und die sieben Führenden der FIFA-Weltrangliste vom 16. Oktober 2017 gesetzt. Sie bildeten Lostopf 1, die Töpfe 2 bis 4 wurden nicht wie bei der WM-Auslosung 2014 nach regionalen Kriterien besetzt, sondern ausschließlich gemäß ihrem Weltranglisten-Ranking am 16. Oktober 2017. Bei der Auslosung durfte kein Team aus derselben Konföderation derselben Gruppe zugelost werden. Eine Ausnahme gab es für den europäischen Fußballverband UEFA. So durften in der Gruppenphase maximal zwei europäische Teams je Gruppe aufeinandertreffen.<ref>WM-Auslosung: Das sind die Töpfe. In: Kicker.de. Abgerufen am 16. November 2017.</ref>

    Topf 1: Russland (65)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1, Deutschland (1), Brasilien (2), Portugal (3), Argentinien (4), Belgien (5), Polen (6), Frankreich (7)

    Topf 2: Spanien (8), Peru (10), Schweiz (11), England (12), Kolumbien (13), Mexiko (16), Uruguay (17), Kroatien (18)

    Topf 3: Dänemark (19), Island (21), Costa Rica (22), Schweden (25), Tunesien (28), Ägypten (30), Senegal (32), Iran (34)

    Topf 4: Serbien (38), Nigeria (41), Australien (43), Japan (44), Marokko (48), Panama (49), Südkorea (62), Saudi-Arabien (63)

    <templatestyles src="FN/styles.css" />

    1 
    Russland war als Gastgeber automatisch in Gruppe A gesetzt.

    Anmerkung: In Klammern ist der FIFA-Rang, den die jeweilige Nationalmannschaft am 16. Oktober 2017 hatte, angegeben.<ref>FIFA/Coca Cola World Ranking. In: fifa.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. November 2017.</ref>

    Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
    Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland (70) PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal (4) FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich (7) ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien (5)
    Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien (67) Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien (10) AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien (36) IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island (22)
    AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten (45) MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko (41) PeruDatei:Flag of Peru.svg Peru (11) KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien (20)
    UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Uruguay (14) IranDatei:Flag of Iran.svg Iran (37) Danemark[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Dänemark (12) NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria (48)
    Gruppe E Gruppe F Gruppe G Gruppe H
    BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien (2) Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland (1) Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Belgien (3) PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen (8)
    SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (6) MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko (15) PanamaDatei:Flag of Panama.svg Panama (55) SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Senegal (27)
    Costa RicaDatei:Flag of Costa Rica.svg Costa Rica (23) SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden (24) TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunesien (21) KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Kolumbien (16)
    SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien (34) Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea (57) EnglandDatei:Flag of England.svg England (12) Japan[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Japan (61)

    Informationen zu den einzelnen WM-Gruppen und Mannschaften bei Klick auf den jeweiligen Link.

    Anmerkung: Platzierung in der FIFA-Weltrangliste vor dem Turnier in Klammern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Männer-Weltrangliste vom 7. Juni 2018 (Memento vom 11. Mai 2015 im Internet Archive)</ref>

    Regelwerk und Modus

    In der Gruppenphase gab es acht Gruppen mit je vier Teilnehmern. Innerhalb der Gruppen spielte jede Mannschaft gegen jede. Der Sieger jeder Begegnung erhielt drei Punkte, der Verlierer keinen, bei einem Unentschieden erhielt jeder einen Punkt.

    Die Reihenfolge in jeder Gruppe wurde wie folgt bestimmt:<ref name="Fifa Reglement">Regulations FWC2018 Russia.indd – fifa-fussball-wm-russland-2018tm-reglement-2843522.pdf 32.5, auf resources.fifa.com, abgerufen am 18. Juni 2018</ref>

    a) Anzahl Punkte aus allen Gruppenspielen

    b) Tordifferenz aus allen Gruppenspielen

    c) Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore

    Wenn zwei oder mehr Teams aufgrund der drei erwähnten Kriterien gleich abschneiden, wurde ihre Platzierung gemäß folgenden Kriterien ermittelt:

    d) Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen

    e) Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen

    f) Anzahl der in den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen erzielten Tore

    g) Fairplay-Wertung, ermittelt anhand der Anzahl gelber und roter Karten in allen Gruppenspielen mit folgenden Abzügen:

    • gelbe Karte: minus 1 Punkt
    • gelb-rote Karte: minus 3 Punkte
    • rote Karte: minus 4 Punkte
    • gelbe und rote Karte: minus 5 Punkte

    Für einen Spieler war pro Spiel nur einer der obigen Abzüge möglich.

    h) Losentscheid durch die FIFA-Organisationskommission

    Im Laufe des Turniers präzisierte die FIFA auf Anfrage der Deutsche Presse-Agentur den Wortlaut<ref>Kriterien zur Ermittlung der Rangfolge der Mannschaften in den WM-Gruppen. In: de.fifa.com. FIFA, 27. Juni 2018, abgerufen am 27. Juni 2018.</ref> ihres Reglements bezüglich der Gruppenplatzierungen an einem Beispiel dahingehend, dass, wenn bei drei Teams im sogenannten Direktvergleich (Punkte d – f) ein Team klar positioniert werden konnte und die anderen beiden Teams immer noch gleichauf waren, direkt zur Fairplay-Wertung (Punkt g) übergegangen wird, anstatt iterativ erneut die Platzierungsregeln anzuwenden.<ref>Entscheidung durch Fairplay-Wertung oder Los für DFB-Team möglich. In: kicker.de. Kicker, 25. Juni 2018, abgerufen am 27. Juni 2018.</ref><ref>Los könnte entscheiden, ob Deutschland ins Achtelfinale kommt. In: spiegel.de. SpiegelOnline, 24. Juni 2018, abgerufen am 27. Juni 2018.</ref>

    Gruppenphase

    Sieger einer Begegnung sowie in den Gruppentabellen die Mannschaften, die das Achtelfinale erreicht haben, sind fett geschrieben.
    In der Tabelle sind die Plätze, die das Erreichen des Achtelfinales ermöglichen, grün hinterlegt.

    Gruppe A

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe A

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe B

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe B

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe C

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe C

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe D

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe D

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe E

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe E

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe F

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe F

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe G

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe G

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe H

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Gruppe H

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Finalrunde

    Überblick

    Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Finalrunde

    Achtelfinale

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Viertelfinale

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Halbfinale

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Spiel um Platz 3

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Finale

    Frankreich Kroatien Aufstellung
    FrankreichFrankreich
    Finale
    So., 15. Juli 2018 um 18:00 Uhr (17:00 Uhr MESZ) in Moskau (Olympiastadion Luschniki)
    Ergebnis: 4:2 (2:1)
    Zuschauer: 78.011
    Schiedsrichter: Néstor Pitana (ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
    Spielbericht
    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg
    Aufstellung Frankreich gegen Kroatien
    Aufstellung Frankreich gegen Kroatien
    Hugo Lloris (C)ein weißes C in blauem KreisBenjamin Pavard, Raphaël Varane, Samuel Umtiti, Lucas HernándezPaul Pogba, N’Golo Kanté (55. Steven Nzonzi) – Kylian Mbappé, Antoine Griezmann, Blaise Matuidi (73. Corentin Tolisso) – Olivier Giroud (81. Nabil Fekir)
    Cheftrainer: Didier Deschamps
    Danijel SubašićŠime Vrsaljko, Dejan Lovren, Domagoj Vida, Ivan Strinić (82. Marko Pjaca) – Ivan Rakitić, Marcelo BrozovićAnte Rebić (71. Andrej Kramarić), Luka Modrić (C)ein weißes C in blauem Kreis, Ivan PerišićMario Mandžukić
    Cheftrainer: Zlatko Dalić
    Eigentor 1:0 Mandžukić (18., Eigentor)

    Tor 2:1 Griezmann (38., Handelfmeter)
    Tor 3:1 Pogba (59.)
    Tor 4:1 Mbappé (65.)

    Tor 1:1 Perišić (28.)



    Tor 4:2 Mandžukić (69.)
    Gelbe Karten Kanté (27.), Hernández (41.) Gelbe Karten Vrsaljko (90.+2′)
    Spieler des Spiels: Antoine Griezmann (Frankreich)

    <templatestyles src="FN/styles.css" />

    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    Datei:France WC2018 final.jpg
    Die französische Nationalmannschaft vor dem Finalspiel gegen Kroatien

    Beste Torschützen

    Für die vollständige Torschützenliste siehe Fußball-Weltmeisterschaft 2018/Statistik#Torschützen.

    Die Reihenfolge der Einzelspieler richtet sich nach den Kriterien der FIFA für den „Goldenen Schuh“, nach denen zur Ermittlung des Torschützenkönigs bei gleicher Toranzahl die Zahl der Vorlagen und die Spielminuten ausschlaggebend sind. Bei der Weltmeisterschaft hatten folgende Torschützen mindestens drei Tore erzielt oder spielten für Deutschland oder die Schweiz:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Torschützenliste gemäß der FIFA (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Juni 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref>

    Datei:Harry Kane in Russia 2.jpg
    Gewinner des „Goldenen Schuhs“:
    Harry Kane
    Datei:FRA-ARG (10) (cropped).jpg
    Gewinner des „Silbernen Schuhs“:
    Antoine Griezmann
    Datei:Bel-Tun (7).jpg
    Gewinner des „Bronzenen Schuhs“:
    Romelu Lukaku
    Rang Spieler Tore Vorlagen Spielzeit
    01 EnglandDatei:Flag of England.svg Harry Kane
    „Goldener Schuh“
    6 0 573
    02 FrankreichDatei:Flag of France.svg Antoine Griezmann
    „Silberner Schuh“
    4 2 570
    03 Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Romelu Lukaku
    „Bronzener Schuh“
    4 1 476
    04 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Denis Tscheryschew 4 0 304
    05 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Cristiano Ronaldo 4 0 360
    06 FrankreichDatei:Flag of France.svg Kylian Mbappé 4 0 534
    07 Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Artjom Dsjuba 3 2 333
    08 Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Eden Hazard 3 2 518
    09 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Mario Mandžukić 3 1 608
    10 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Ivan Perišić 3 1 632
    11 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Yerry Mina 3 0 300
    12 Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Diego Costa 3 0 320
    13 UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Edinson Cavani 3 0 343
    35 Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Marco Reus 1 1 210
    46 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Xherdan Shaqiri 1 1 351
    61 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Josip Drmić 1 0 112
    74 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Steven Zuber 1 0 252
    80 Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Toni Kroos 1 0 270
    92 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Blerim Džemaili 1 0 326
    95 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Granit Xhaka 1 0 360

    Zu diesen Torschützen kommen 13 weitere mit je zwei Toren und 77 weitere mit je einem Tor sowie zwölf Eigentore.

    Auszeichnungen

    Datei:Luka Modrić receives the golden ball prize at the hands of Russian President Vladimir Putin.jpg
    Luka Modrić bei der Siegerehrung zum besten Spieler der WM 2018. Wladimir Putin überreicht ihm die Auszeichnung, den Goldenen Ball.
    Datei:Kylian Mbappé receives the best young player award at the 2018 Football World Cup Russia.jpg
    Kylian Mbappé bei der Siegerehrung zum besten Nachwuchsspieler der WM 2018. Emmanuel Macron überreicht ihm die Auszeichnung.

    Goldener Ball

    Luka Modrić wurde von der „technischen Studiengruppe“ der FIFA zum besten Spieler der WM-Endrunde gewählt und erhielt den Goldenen Ball, gefolgt von Eden Hazard (Silberner Ball) und Antoine Griezmann (Bronzener Ball).<ref>Goldener Ball. In: fifa.com. FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. Juli 2018.</ref>

    Goldener Handschuh

    Der belgische Torhüter Thibaut Courtois wurde von der FIFA zum besten Torhüter des Turniers gewählt.<ref>Goldener Handschuh. In: fifa.com. FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. Juli 2018.</ref>

    Fairplay-Trophäe

    Die spanische Mannschaft wurde von der FIFA mit der Fairplay-Trophäe ausgezeichnet.<ref>FIFA Fair Play Trophy. In: fifa.com. FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. Juli 2018.</ref>

    Bester junger Spieler

    Der französische Spieler Kylian Mbappé wurde von der FIFA zum besten Nachwuchsspieler des Turniers bestimmt.<ref>FIFA Young Player Award. In: fifa.com. FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. Juli 2018.</ref>

    Tor des Turniers

    Das Tor des Franzosen Benjamin Pavard im Achtelfinale gegen Argentinien wurde zum Tor des Turniers gewählt.<ref>Pavards Traumtor zu „Hyundai Tor des Turniers“ gewählt, Fifa.com, 25. Juli 2018, abgerufen am 25. Juli 2018</ref>

    Dream Team

    Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.In einer Internet-Abstimmung wurde auf der Website der FIFA das sogenannte „Dream Team“ ermittelt. Dabei erreichte Luka Modrić mit 50,5 % die meisten Stimmen.<ref>Fan Dream Team enthüllt und Gewinner stehen fest. In: fifa.com. FIFA, 23. Juli 2018, abgerufen am 10. März 2022.</ref>

    Torhüter Abwehrspieler Mittelfeldspieler Stürmer

    Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Thibaut Courtois

    FrankreichDatei:Flag of France.svg Raphaël Varane
    BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Thiago Silva
    UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Diego Godín
    BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Marcelo

    KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Luka Modrić
    BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Philippe Coutinho
    Belgien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Kevin De Bruyne

    FrankreichDatei:Flag of France.svg Kylian Mbappé
    EnglandDatei:Flag of England.svg Harry Kane
    PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Cristiano Ronaldo

    Video-Assistent

    Am 16. März 2018 wurde von der FIFA entschieden, dass bei der Weltmeisterschaft in Russland erstmals der Video-Assistent eingesetzt wird. Der Schiedsrichter kann somit bei strittigen Szenen – auf Tore, Elfmeter, Rote Karten und Spielerverwechslungen beschränkt – per Funk Rücksprache mit dem Video-Assistenten halten und sich gegebenenfalls auch Videoaufzeichnungen an einem Monitor am Spielfeldrand ansehen, bevor eine Entscheidung endgültig gefällt wird.<ref>IFAB nimmt Videobeweis in Fußballregeln auf. In: sportschau.de. 3. März 2018, abgerufen am 3. März 2018.</ref> Im April 2018 gab die FIFA bekannt, dass den Video-Assistenten alle verfügbaren Fernsehkameras und zwei zusätzliche Abseitskameras zur Verfügung stehen werden. Die Video-Assistenten sitzen bei allen WM-Spielen in einem Moskauer Studio (dem sog. „Video Operations Room“) und werden dort Funkkontakt mit den Schiedsrichtern in den Stadien halten. Dabei sollen die Zuschauer die Kommunikation zwischen dem Video-Assistenten und dem Schiedsrichter zu hören bekommen, wenn ein Vorfall überprüft werden muss. Sobald der Schiedsrichter eine Entscheidung getroffen hat, sollen auf den Stadionleinwänden und Fernsehbildschirmen eine Grafik („Goal Given“, „Goal Disallowed“, „Penalty Given“, „Penalty Not Given“, „Red Card Given“, „Red Card Not Given“ oder „Mistaken Identity“) eingeblendet werden und die Wiederholungen der Szene zu sehen sein. Zusätzlich sollen die Zuschauer über die Gründe der Entscheidung informiert werden.<ref name="FIFAvar">5 grundlegende Fakten zum Videobeweis. FIFA, abgerufen am 5. Mai 2018.</ref>

    Dabei kommt pro Spiel ein Video-Assistenten-Team (VAR-Team) zum Einsatz. Dieses besteht neben dem Video-Assistenten (VAR) aus drei weiteren Schiedsrichterassistenten (AVAR1, AVAR2 und AVAR3). Der Video-Assistent leitet das VAR-Team, verfolgt das Spiel, überprüft die Vorfälle aus allen geeigneten Kamerawinkeln und kommuniziert mit dem Schiedsrichter im Stadion. Der Assistent AVAR1 verfolgt das Spiel und unterstützt den Video-Assistenten während eines Vorfalls, indem er das Live-Geschehen während einer Überprüfung beobachtet und den Video-Assistenten darüber informiert. Der Assistent AVAR2 ist nur für die Bewertung von Abseitssituationen zuständig. Der Assistent AVAR3 ist der Verbindungsmann zwischen dem Video-Assistenten und AVAR2 und leitet die Informationen weiter. Zusätzlich unterstützt er den Video-Assistenten bei der Beurteilung eines Vorfalls und beobachtet die Fernsehbilder.

    Dem VAR-Team stehen vier technische Assistenten, die sogenannten Operatoren, zur Seite. Diese wählen die besten Kamerawinkel für das VAR-Team aus. Am 30. April 2018 nominierte die FIFA 13 Schiedsrichter, die ausschließlich als Video-Assistenten eingesetzt werden. Dabei sind Bastian Dankert und Felix Zwayer aus einem deutschsprachigen Land nominiert worden. Darüber hinaus werden auch einige Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten, die bereits Ende März 2018 für die Weltmeisterschaft nominiert wurden und im Stadion zum Einsatz kommen, als Video-Assistenten eingesetzt.<ref>Aufgebot von 13 Video-Spieloffiziellen für FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018. FIFA, 30. April 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Mai 2018.</ref><ref name="VARListe">List of Video match officials. (PDF; 239 kB) FIFA, 30. April 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. April 2018; abgerufen am 5. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/resources.fifa.com</ref>

    Technischer Leiter des Video Operations Room ist der Deutsche Johannes Holzmüller, bei der FIFA zuständig für technische Innovationen.<ref>FIFA-Schiedsrichterchef: Kein WM-Tor ohne Videokontrolle. In: zdf.de. Abgerufen am 9. Juni 2018.</ref>

    Die Schiedsrichter haben von der FIFA Anweisungen erhalten, wann „sie Informationen vom Video-Assistenten ohne weitere Prüfung akzeptieren können und in welchen Situationen Videoaufnahmen am Spielfeldrand angeschaut werden müssen, bevor sie eine Entscheidung treffen“:<ref name="FIFAvar" />

    Überprüfung am Spielfeldrand
    (zur Auslegung)
    Information vom Video-Assistenten
    (für faktische Entscheidungen)
    Tore
    • Foul durch einen angreifenden Spieler
    • Behinderung bei Abseitspositionen
    • Abseitsposition vor einem Tor
    • Ball aus dem Spiel vor einem Tor
    Strafstoß­entscheidungen
    • Vergehen, die zu einem Strafstoß führen
    • Foul durch einen angreifenden Spieler
    • Foul inner- oder außerhalb des Strafraums
    • Ball aus dem Spiel vor einer Strafstoßentscheidung
    • Abseitsposition vor einer Strafstoßentscheidung
    Sonstiges
    • Alle Vorfälle im Zusammenhang mit Feldverweisen
    • Alle Fälle von Spielerverwechslungen

    Nach dem Ende der Gruppenphase zog die FIFA ein erstes Zwischenfazit, nach dem durch den Video-Assistenten 99,3 % der 335 Überprüfungen zu einer korrekten Entscheidung geführt hätten, ohne den Video-Assistenten hätte diese Quote bei 95 % gelegen.<ref>FIFA sieht Traumquote bei Videobeweis, auf sportschau.de, vom 29. Juni 2018. Abgerufen am 30. Januar 2018.</ref>

    Schiedsrichter

    Hauptschiedsrichter

    Am 29. März 2018 nominierte die FIFA 36 Schiedsrichter plus 63 Schiedsrichterassistenten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />List of Match Officials for the 2018 FIFA World Cup (Memento vom 30. März 2018 im Internet Archive). In: resources.fifa.com (englisch)</ref> Felix Brych war wie schon 2014 der einzige Schiedsrichter aus einem deutschsprachigen Land. Als Assistenten begleiteten ihn erneut Mark Borsch und Stefan Lupp.

    Der Schiedsrichter Fahad al-Mirdasi (Saudi-Arabien) wurde Ende Mai 2018 lebenslänglich gesperrt, da er vor dem Endspiel des saudi-arabischen King Cups zwischen dem Ittihad FC und dem al-Faisaly FC Bestechungsgeld vom Ittihad-Präsidenten gefordert habe.<ref>Vor Pokalfinale in Saudi-Arabien – WM-Schiedsrichter fragt nach Bestechungsgeld. In: Spiegel Online. 16. Mai 2018, abgerufen am 16. Mai 2018.</ref> Seine Schiedsrichter-Assistenten Mohammed al-Abakry und Abdulah al-Shalwai wurden ebenfalls vom Turnier zurückgezogen. Es wurde kein neuer Schiedsrichter nachnominiert. Das FIFA-Schiedsrichterkomitee nominierte stattdessen zwei Schiedsrichter-Assistenten, um das Schiedsrichterteam von Mohammed Abdullah Hassan Mohammed (Vereinigte Arabische Emirate) bzw. Ryūji Satō (Japan) zu vervollständigen: Hasan al-Mahri (Vereinigte Arabische Emirate) und Hiroshi Yamauchi (Japan).<ref>FIFA statement on the situation of the Saudi Arabian referee Fahad AL MIRDASI. FIFA, 30. Mai 2018, abgerufen am 1. Juni 2018.</ref><ref>Updated: List of FIFA match officials (30. Mai 2018). (PDF; 157 kB) FIFA, 30. Mai 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Juni 2018; abgerufen am 1. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Am 7. Juni 2018 wurde bekannt, dass auch der kenianische Schiedsrichterassistent Marwa Range in Bestechungsvorwürfe verwickelt sei. Dieser soll ein Geschenk von rund 600 US-Dollar angenommen haben, während der BBC-Journalist Anas Anas dies filmte. Daraufhin wurde er ohne offizielles Statement der FIFA von der Liste der Linienrichter gestrichen. Über eine Teilnahme seines weiteren Teams, bestehend aus dem gambischen Schiedsrichter Bakary Gassama und dem burundischen Assistenten Jean-Claude Birumushahu, wurde im Anschluss diskutiert.<ref>Kenyan linesman Aden Range Marwa exposed in documentary and will miss World Cup. 7. Juni 2018, abgerufen am 8. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Aden Rangwe Marwa Caught on Camera Taking Bribes in BBC Exposé. Abgerufen am 8. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Arbeit der Journalisten führte zum Rücktritt des CAF-Vizepräsidenten Kwesi Nyantakyi wegen Korruption sowie zur Sperre von Range und 21 weiteren afrikanischen Schiedsrichtern Anfang Juli 2018.<ref>WM-Schiedsrichter aus Kenia lebenslang gesperrt, auf ran.de, vom 8. Juli 2018. Abgerufen am 10. Juli 218.</ref>

    Verband Schieds­richter Land Assistent 1 Assistent 2 Spie­le Datei:Yellow card.svg Datei:Yellow-red card.svg Datei:Red card.svg Spiele

    als 4O

    Spiele

    als VAR

    AFC Fahad al-Mirdasi<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien Mohammed al-Abakry<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 Abdullah al-Shalwai<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
    style="text-align:left;" IranDatei:Flag of Iran.svg Iran 4 18 0 0 1 0
    style="text-align:left;" <templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 Usbekistan Usbekistan 2 13 0 0 0 0
    style="text-align:left;" Vereinigte Arabische Emirate[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Arabische Emirate 1 4 0 0 3 0
    style="text-align:left;" Japan[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Japan 0 0 0 0 4 0
    style="text-align:left;" Bahrain[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bahrain KatarDatei:Flag of Qatar.svg Taleb al-Marri 2 9 0 0 2 0
    CAF style="text-align:left;" AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Algerien 0 0 0 0 4 0
    style="text-align:left;" SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Senegal 3 7 1 0 1 0
    style="text-align:left;" GambiaDatei:Flag of The Gambia.svg Gambia BurundiDatei:Flag of Burundi.svg Jean-Claude Birumushahu KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Marwa Range<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 /
    AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Abdelhak Etchiali<templatestyles src="FN/styles.css" /> 5
    1 3 0 0 1 0
    style="text-align:left;" AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Redouane Achik SudanDatei:Flag of Sudan.svg Waleed Ahmed 1 4 0 0 0 0
    style="text-align:left;" SambiaDatei:Flag of Zambia.svg Sambia Angola Jerson Dos Santos SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Zakhele Siwela 2 9 0 0 2 0
    style="text-align:left;" AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg Äthiopien TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Anouar Hmila 0 0 0 0 4 0
    CONCA­CAF style="text-align:left;" El SalvadorDatei:Flag of El Salvador.svg El Salvador Costa RicaDatei:Flag of Costa Rica.svg Juan Mora<templatestyles src="FN/styles.css" /> 6 1 3 0 0 0 0
    style="text-align:left;" Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Joe Fletcher 3 14 0 0 0 8
    style="text-align:left;" Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten El SalvadorDatei:Flag of El Salvador.svg Juan Zumba<templatestyles src="FN/styles.css" /> 7 1 1 0 0 3 5
    style="text-align:left;" Costa RicaDatei:Flag of Costa Rica.svg Costa Rica 0 0 0 0 4 0
    style="text-align:left;" PanamaDatei:Flag of Panama.svg Panama 0 0 0 0 4 0
    style="text-align:left;" MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 3 7 0 0 1 0
    CONME­BOL style="text-align:left;" ChileDatei:Flag of Chile.svg Chile 0 0 0 0 5 0
    style="text-align:left;" ParaguayDatei:Flag of Paraguay.svg Paraguay 2 8 0 0 1 0
    style="text-align:left;" <templatestyles src="FN/styles.css" /> 8 UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Uruguay 3 11 0 0 2 0
    style="text-align:left;" <templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 5 15 0 0 0 0
    style="text-align:left;" BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 3 9 0 0 1 2
    style="text-align:left;" KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Kolumbien 2 3 0 0 1 0
    OFC style="text-align:left;" NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland TongaDatei:Flag of Tonga.svg Tevita Makasini 1 1 0 0 1 0
    style="text-align:left;" TahitiDatei:Flag of French Polynesia.svg Tahiti NeukaledonienDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Bertrand Brial 0 0 0 0 4 0
    UEFA style="text-align:left;" Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland 1 5 0 0 0 0
    style="text-align:left;" <templatestyles src="FN/styles.css" /> 8 Turkei Türkei 3 12 0 0 1 0
    style="text-align:left;" Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland 1 6 0 0 2 0
    style="text-align:left;" NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 4 11 0 0 3 0
    style="text-align:left;" SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien 3 10 0 0 1 0
    style="text-align:left;" PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 2 2 1 0 0 4
    style="text-align:left;" ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 3 13 0 0 1 3
    style="text-align:left;" Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien 2 7 0 0 3 0
    style="text-align:left;" SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 3 8 0 2 1 0
    style="text-align:left;" FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2 6 0 0 1 6

    <templatestyles src="FN/styles.css" />

    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    1 
    kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft wegen Bestechlichkeit lebenslänglich gesperrt
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    2 
    kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft wegen Bestechlichkeit von der Schiedsrichterliste gestrichen
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    3 
    Rekordschiedsrichter mit neun geleiteten WM-Spielen (vor der WM 2018: fünf bei der WM 2010, vier bei der WM 2014)
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    4 
    leitete das Eröffnungsspiel sowie das Finale
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    5 
    wurde durch die Sperre von Marwa Range als zweiter Assistent von Bakary Gassama eingesetzt
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    6 
    wurde als zweiter Assistent von Joel Aguilar eingesetzt
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    7 
    wurde auch als zweiter Assistent von Jair Marrufo eingesetzt
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    8 
    leitete ein Halbfinale

    Video-Assistenten (VAR)

    Am 30. April nominierte die FIFA 13 Schiedsrichter, die ausschließlich als Video-Assistenten eingesetzt wurden.<ref name="VARListe" /> Darüber hinaus wurden auch einige Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten, die im Stadion zum Einsatz kamen, als Video-Assistenten eingesetzt (Schiedsrichter siehe Tabelle oben, Schiedsrichterassistenten in dieser Tabelle mit ‡ markiert).

    Verband Schiedsrichter Land Spiele Anmerkungen
    AFC style="text-align:left;" KatarDatei:Flag of Qatar.svg Katar 3 2 Einsätze als 4. Offizieller
    style="text-align:left;" KatarDatei:Flag of Qatar.svg Katar 2
    CONCACAF style="text-align:left;" Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Kanada 6 Spiel um Platz 3
    style="text-align:left;" Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten 2
    CONMEBOL style="text-align:left;" ChileDatei:Flag of Chile.svg Chile 18 Eröffnungsspiel und Finale
    style="text-align:left;" BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 1
    style="text-align:left;" KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Kolumbien 1
    style="text-align:left;" ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 4
    style="text-align:left;" BolivienDatei:Flag of Bolivia.svg Bolivien 8
    style="text-align:left;" ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 15 Eröffnungsspiel und Finale
    style="text-align:left;" BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 8
    OFC style="text-align:left;" NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 1
    UEFA style="text-align:left;" Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland 8
    style="text-align:left;" Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland 17 Spiel um Platz 3
    style="text-align:left;" PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 8
    style="text-align:left;" Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Spanien 6
    style="text-align:left;" ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 3
    style="text-align:left;" PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 16
    style="text-align:left;" FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 4
    style="text-align:left;" ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 17 Eröffnungsspiel und Finale
    style="text-align:left;" PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 9
    style="text-align:left;" NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 18 Finale
    style="text-align:left;" ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 15 Eröffnungsspiel
    style="text-align:left;" PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 3
    style="text-align:left;" ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 14 Spiel um Platz 3
    style="text-align:left;" NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 3
    style="text-align:left;" Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland 16

    Preisgelder

    Der FIFA Weltverband schüttet 400 Mio. US-Dollar an Preisgeld (Vergleich 2002: 134 Mio. US-Dollar<ref>Gesamtvolumen ausgezahlter Preisgelder bei der Fußball-WM von 2002 bis 2018 (in Millionen US-Dollar). In: statista.com. 2018, abgerufen am 8. Juli 2018.</ref>) und 48 Mio. US-Dollar an Vorbereitungsgeldern an die teilnehmenden Verbände aus. Die Staffelung der Preisgelder ist in der Tabelle aufgeschlüsselt. Außerdem werden weitere 209 Mio. US-Dollar über das „Club Benefits Programme“ vergeben. Diese Gelder erhalten die Clubs der am Turnier beteiligten Spieler<ref name="preisgelder38">Preisgelder steigen um 38 %. In: sponsors.de. 13. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2018; abgerufen am 14. Juni 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sponsors.de</ref>.

    Preisgelder<ref name="preisgelder38" />
    Vorbereitungsgelder je 1,5 Mio. US-Dollar
    Ausscheiden nach der Gruppenphase 8 Mio. US-Dollar
    Ausscheiden im Achtelfinale 12 Mio. US-Dollar
    Ausscheiden im Viertelfinale 16 Mio. US-Dollar
    Vierter 22 Mio. US-Dollar
    Dritter 24 Mio. US-Dollar
    Vize-Weltmeister 28 Mio. US-Dollar
    Weltmeister 38 Mio. US-Dollar
    Σ max. 448 Mio. US-Dollar

    Geldstrafen wegen Fehlverhaltens

    Datei:Ger-Mex (4).jpg
    Mexikanische Fans

    Organisation und Umfeld

    Infrastruktur und Kosten

    Vor Beginn des Turniers wurde vor allem an Verbesserungen der Infrastruktur gearbeitet. Nach Angaben des WM-Organisators wurden rund 265 Milliarden Rubel in die sportliche Infrastruktur – in den Um- und Neubau der Stadien und den Trainingsplätzen – investiert. 228 Milliarden Rubel wurden in die Verkehrsinfrastruktur sowie weitere 74 Milliarden Rubel in den Um- und Neubau von Wohnanlagen und medizinischen Infrastrukturen sowie Stromversorgungssystem investiert. Hinzu kommen weitere 116 Milliarden Rubel an laufenden Kosten. Laut des vorläufigen Berichts wurden somit insgesamt 683 Milliarden Rubel von der staatlichen Seite für die Vorbereitung und Durchführung der Weltmeisterschaft 2018 ausgegeben. Hinzu kämen weitere mehrere Milliarden Rubel von privaten Investoren (bspw. die Stadien in Moskau und Sankt Petersburg sowie Hotels in den Austragungsstädten).<ref>Das Organisationskomitee Russland-2018 berichtete über die Auswirkungen der WM 2018 auf die Entwicklung des Landes. In: welcome2018.com. Russische Föderation, 25. April 2018, abgerufen am 10. Juni 2018.</ref><ref>Report on economic, social, and environmental impact of the 2018 FIFA World Cup Russia. (PDF; 21,1 MB) In: welcome2018.com. Russische Föderation, abgerufen am 10. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), vorläufiger Bericht von April 2018).</ref><ref>Оргкомитет ЧМ-2018 назвал сумму расходов на инфраструктуру. In: rbc.ru. 17. Januar 2018, abgerufen am 10. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Übertragung und Berichterstattung

    Produktion

    Die FIFA-Abteilung Host-Broadcasting-Produktion (Host Broadcasting Production Department) organisierte für den Weltverband die Bereitstellung der Standard-Übertragungssignale aus dem Sendezentrum in Moskau.<ref>Host Broadcasting. FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Mai 2018.</ref><ref>Host broadcasting. In: hbs.tv. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Mai 2018; abgerufen am 7. Mai 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hbs.tv</ref><ref name="Pressemappe" /> Zum fünften Mal stellte das zur Schweizer Infront Sports & Media-Sportrechte-Agentur gehörende Unternehmen Host Broadcast Services (HBS) die Fernsehbilder der Fußball-Weltmeisterschaften nach FIFA-Richtlinien her.<ref name="HBSWC18">2018 FIFA World Cup Russia. Abgerufen am 7. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch für die Produktion des Radiosignals, und für weitere Übertragungsdienste und -einrichtungen war HBS verantwortlich.<ref name="HBSWC18" /> Die Übertragungsrechte verkaufte die FIFA jedoch direkt, und zwar in Form von Paketen, die von Fernsehsendern und -konsortien weltweit erworben wurden.<ref name="FIFArightlicense">2018 FIFA World Cup Russia Media Rights Licensees. (PDF; 257 kB) FIFA, 26. März 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. April 2018; abgerufen am 7. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Erstmals wurden bei einer Fußball-Weltmeisterschaft 4K- beziehungsweise UHD-Kameras für die Live-Produktion eingesetzt. Bei jedem Spiel waren 37 Kameras im Einsatz, 8 davon mit UHD/HDR und 1080p/SDR dual output und weitere 8 mit 1080p/HDR und 1080p/SDR dual output. Zudem wurden die Spiele in Virtual Reality bzw. für die Virtual-Reality-Brille und als 360-Grad-Videos zur Verfügung gestellt.<ref>FIFA World Cup 2018: all matches to be produced in UHD/HDR in landmark move. SVG Europe, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>

    Deutschland

    In Deutschland übertrugen ARD und ZDF die Weltmeisterschaft, jeweils mit unterschiedlichen Spielen. Für die Übertragungsrechte hatten sie nach Berichten des Spiegel 218 Millionen Euro bezahlt. Die Sender selbst machten zur Höhe der Ausgaben keine Angaben.<ref>ARD und ZDF zahlen mehr für Fußball-WM. In: Spiegel Online. 23. Januar 2015, abgerufen am 2. Juni 2018.</ref> ARD und ZDF zeigten alle Spiele der WM live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Von den gleichzeitig stattfindenden letzten Spielen der Gruppenphase wurde in den Hauptsendern das wichtigere Spiel aus beiden Spielen gesendet, das Parallelspiel wurde auf One bzw. ZDFinfo gezeigt. Zusätzlich im Livestream und in den sozialen Netzwerken übertrugen ARD und ZDF die Pressekonferenzen und Trainingseinheiten live.<ref name="Pressemappe">FIFA Fußball-WM – Pressemappe. (PDF; 2,3 MB) ARD und ZDF, abgerufen am 23. April 2018.</ref> Die Rundfunkanstalten der ARD übertrugen alle Spiele im Radio live – inklusive Reportagen, Interviews und Nachberichterstattung.<ref name="Pressemappe" />

    Das Erste strahlte das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien aus, während das ZDF das Finale übertragen hatte. Die K.-o.-Spiele wurden kurzfristig verteilt. Beide Sender hatten, wie bereits zum FIFA-Konföderationen-Pokal 2017, in den SWR-Studios Baden-Baden ein gemeinsames Studio, das jeweils unterschiedlich gestaltet war.

    Für die ARD berichteten zwei Moderatoren: Alexander Bommes und Matthias Opdenhövel im Wechsel mit den Experten Thomas Hitzlsperger, Stefan Kuntz und Hannes Wolf. Zusätzlich gab Philipp Lahm – zusammen mit Moderatorin Jessy Wellmer – vom Tegernsee Einblicke in das Turnierleben eines deutschen Nationalspielers. Der Abend im Ersten wurde von Micky Beisenherz und Jörg Thadeusz abgeschlossen, die von der Hamburger Reeperbahn die Sendung „WM-Kwartira“ moderierten.<ref name="Pressemappe" /> Für das ZDF berichtete Oliver Welke als Moderator und wurde, wie schon bei der WM 2014 und der EM 2016, von Oliver Kahn als Experte unterstützt. Zusätzlich wurden die Vorrundenspiele von Moderator Jochen Breyer begleitet. An seiner Seite war Sebastian Kehl als Experte vorgesehen, der bereits mit Breyer die ZDF-Übertragungen vom FIFA Confederations Cup 2017 präsentierte. Am 23. April beendete Kehl sein Engagement beim ZDF, da er zum 1. Juni 2018 die neu geschaffene Position des Leiters der Lizenzspielerabteilung bei Borussia Dortmund übernommen hatte.<ref>WM in Russland: ARD mit Lahm – Kehl-Ausstieg „misslich“. In: kicker.de. 23. April 2018, abgerufen am 23. April 2018.</ref> Das ZDF suchte nach einem adäquaten Ersatz und gab Ende Mai 2018 bekannt, dass Christoph Kramer als Experte verpflichtet wurde, der zusammen mit Breyer die WM-Spiele analysierte.<ref>Christoph Kramer wird ZDF-Experte bei der Fußball-WM 2018. ZDF, 25. Mai 2018, abgerufen am 25. Mai 2018.</ref> Als weitere Experten fungierten Holger Stanislawski und der ehemalige schweizerische Schiedsrichter Urs Meier.<ref name="Pressemappe" /> Pro Spieltag war beim ZDF zudem ein Studiogast, oft mit direktem Bezug zum übertragenen Spiel, bei der Übertragung anwesend.<ref name="Pressemappe" /> Außerdem berichteten Gerhard Delling (ARD) und Katrin Müller-Hohenstein (ZDF) vom deutschen Mannschaftslager.<ref name="Pressemappe" />

    Für die ARD kommentierten vor Ort Tom Bartels, Gerd Gottlob und Steffen Simon den Hauptanteil der Spiele. Je zwei Spiele wurden außerdem von Florian Naß und Stephan Schiffner sowie ein Spiel von Eik Galley kommentiert. Aus den Stadien an der Seitenlinie meldeten sich Julia Scharf und Ralf Scholt – als Experte stand Kevin Kurányi bei einigen Spielen zur Seite.<ref>Kuranyi verstärkt ARD-Team bei der WM. In: sportschau.de. 8. Mai 2018, abgerufen am 10. Mai 2018.</ref> Für das ZDF kommentierten vor Ort Claudia Neumann, Béla Réthy, Oliver Schmidt, Martin Schneider und Thomas Wark aus den Stadien, an der Seitenlinie berichteten Alexander Ruda, Katja Streso und Sven Voss.<ref name="Pressemappe" /> Für die ARD-Hörfunksender kommentierten vor Ort Alexander Bleick, Armin Lehmann, Julia Metzner, Jens-Jörg Rieck, Andre Siems sowie vier weitere Radiokommentatoren.<ref name="Pressemappe" />

    Am 4. April 2018 gab der Pay-TV-Sender Sky Deutschland bekannt, 25 ausgewählte Partien exklusiv im hochauflösenden UHD-Format zu zeigen, darunter das Eröffnungsspiel, vier Achtelfinalspiele, zwei Viertelfinalspiele, beide Halbfinalspiele, das Spiel um Platz 3, das Finale sowie alle Begegnungen der deutschen Nationalmannschaft – Sky Deutschland übertrug somit an jedem Spieltag ein Spiel. Die Vereinbarung wurde mit SportA, der Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, geschlossen. Über die Höhe der gezahlten Summe für die Sublizenzen machten weder SportA noch Sky Deutschland Angaben.<ref name="DWDLSky">Alexander Krei: Bestätigt: Sky überträgt Fußball-WM in Ultra HD. In: dwdl.de. 4. April 2018, abgerufen am 23. April 2018.</ref> Für Sky Deutschland kommentierte Wolff-Christoph Fuss von Unterföhring aus die Spiele.<ref>Das beste Bild verdient die beste Stimme: Wolff-Christoph Fuss kommentiert alle 25 Ultra-HD-Spiele der FIFA WM 2018 bei Sky. Sky Deutschland, 13. April 2018, abgerufen am 24. April 2018.</ref>

    Funktion Datei:ARD 2003 logo.svg Datei:ZDF logo.svg Datei:SKY Basic Logo.svg
    Modera­toren Matthias Opdenhövel
    Alexander Bommes
    Oliver Welke
    Jochen Breyer
    Experten Thomas Hitzlsperger
    Stefan Kuntz
    Hannes Wolf
    Kevin Kurányi (im Stadion)
    Oliver Kahn
    Christoph Kramer
    Holger Stanislawski
    Urs Meier
    und wechselnde Gäste<templatestyles src="FN/styles.css" /> D1
    Begleiter der DFB-Elf Gerhard Delling Katrin Müller-Hohenstein
    Stadion­team Julia Scharf
    Ralf Scholt
    Alexander Ruda
    Katja Streso
    Sven Voss
    Kommentatoren (Fernsehen) Tom Bartels
    Gerd Gottlob
    Florian Naß
    Steffen Simon
    Claudia Neumann
    Béla Réthy
    Oliver Schmidt
    Martin Schneider
    Thomas Wark
    Wolff-Christoph Fuss<templatestyles src="FN/styles.css" /> D2
    Kommentatoren (Radio) Alexander Bleick
    Armin Lehmann
    Julia Metzner
    Jens-Jörg Rieck
    Andre Siems
    vier weitere Kommentatoren

    <templatestyles src="FN/styles.css" />

    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    D1 
    Bjarne Goldbæk, Mladen Petrić, Zé Roberto, René Higuita, Lutz Pfannenstiel, Christian Karembeu, Gaizka Mendieta, Gernot Rohr und Danny Mills (Zu jedem Spiel wurde meist ein Gast, oft mit direktem Bezug zum übertragenen Spiel, eingeladen.)
    <templatestyles src="FN/styles.css" />
    D2 
    Alle 25 Spiele, die Sky Deutschland in Ultra HD übertrug.

    Schweiz

    In der Schweiz wurden alle Spiele auf den Fernsehsendern, Apps und Streams der SRG SSR übertragen. Je nach Empfangsweg wurden die Spiele auch auf UHD und HDR übertragen.<ref>Swisscom TV zeigt Fussball wie noch nie – und so viel wie noch nie. Swisscom, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>

    Österreich

    Die Übertragungsrechte für Österreich sicherte sich der Österreichische Rundfunk (ORF).<ref name="FIFArightlicense" /> Dabei übertrugen sie 56 der 64 WM-Spiele live,<ref name="ORFwm">Die Fußball-WM 2018 im ORF. ORF, 29. Mai 2018, abgerufen am 10. Juni 2018.</ref> denn oe24.TV hatte sich mit dem ORF auf eine Sublizenzierung von acht Spielen der Vorrunde geeinigt. Es handelte sich hierbei um die Parallelspiele, die aus Wettbewerbsgründen gleichzeitig mit anderen Spielen ausgetragen wurden. Zusätzlich wurden auf dem Sender sämtliche WM-Spiele, die beim ORF übertragen wurden, noch einmal zeitversetzt ausgestrahlt.<ref>oe24.TV erhält FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Russland 2018-Zweitrechte vom ORF. In: oe24.at. 18. April 2018, abgerufen am 7. Mai 2018.</ref>

    Der ORF bot zudem via Mediathek des ORF – die ORF TVthek – eine UHD-Übertragung an. Die UHD-Übertragungen wurden über die ORF-TVthek-App und auf TVthek.ORF.at als Internet-Livestream angeboten.<ref name="ORFwm" />

    Funktion Datei:ORF logo.svg Datei:Oe24.TV Logo 2016.svg
    Modera­toren Rainer Pariasek,
    Alina Zellhofer,
    Bernhard Stöhr
    Edi Finger junior,
    Robert Seeger
    Experten Herbert Prohaska,
    Roman Mählich,
    Marcel Koller,
    Thomas Janeschitz
    Frenkie Schinkels
    Kommentatoren Michael Bacher,
    Boris Kastner-Jirka,
    Thomas König,
    Oliver Polzer,
    Michael Roscher,
    Dietmar Wolff
    Edi Finger junior,
    Robert Seeger
    Schiedsrichterexperte Thomas Steiner
    Reporter Kristina Inhof,
    Christian Diendorfer
    David Herrmann-Meng

    Eröffnungsfeier

    Die Eröffnungsfeier fand am Donnerstag, den 14. Juni 2018, direkt vor dem ersten Spiel der Heimmannschaft gegen Saudi-Arabien statt und dauerte etwa eine halbe Stunde. Im Stadion saßen unter anderem der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri, Ruandas Präsident Paul Kagame und der deutsche Altkanzler Gerhard Schröder.<ref name="sportschau130">www.sportschau.de</ref>

    Als Teil der Eröffnungsfeier trat unter anderem Robbie Williams auf, der mehrere seiner Lieder sang, darunter Let Me Entertain You, Angels und Rock DJ, zum Teil im Duett mit der Opernsängerin Aida Garifullina. Das Model Wiktorija Lopyrjowa brachte als WM-Botschafterin den offiziellen WM-Ball ins Stadion, wie auch Diego Maradona. Künstlerischer Leiter der Show war Felix Michailow.<ref name="sportschau130" />

    Schlussfeier

    Die Schlussfeier fand am Sonntag, den 15. Juli 2018, eine halbe Stunde vor dem Finale zwischen Frankreich und Kroatien statt. Will Smith führte zusammen mit Nicky Jam und Era Istrefi den WM-Song Live It Up auf. Die russische Opernsängerin Aida Garifullina sang Kalinka, der ehemalige brasilianische Fußballspieler Ronaldinho spielte dazu eine Buschtrommel. Philipp Lahm brachte gemeinsam mit dem russischen Model Natalja Wodjanowa den WM-Pokal ins Stadion.

    Maskottchen

    Datei:Rus-IvoryCoast (13).jpg
    Maskottchen Zabivaka

    Das offizielle Maskottchen der WM 2018 ist der Wolf Zabivaka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/Sabiwaka, übersetzt „Der einen Treffer erzielt“<ref>Lernen Sie Zabivaka kennen, das Offizielle Maskottchen der FIFA WM 2018. In: fifa.com. FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juni 2018; abgerufen am 16. Juni 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref> oder „kleiner Torschütze“<ref name="maskottwahl">Wolf zum Maskottchen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018 gewählt. In: de.fifa.com. 21. Oktober 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juli 2017; abgerufen am 17. Juni 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref>). Er ist in den Landesfarben gekleidet und trägt eine Skibrille. Offiziell vorgestellt wurde Zabivaka am 26. Oktober 2016 bei einer Live-Sendung im russischen Fernsehen. Der Wolf setzte sich gegen einen Tiger und einen Kater durch. Für die Vorschläge konnte einen Monat lang auf der Website der FIFA oder während der TV-Show abgestimmt werden. Insgesamt wurden eine Million Stimmen abgegeben.<ref name="maskottwahl" />

    Das offizielle Logo hat die Form des WM-Pokals und ist vorwiegend in Rot, Gold, Schwarz und Blau gestaltet, was an die russischen Nationalfarben und an weltbekannte russische Kunstwerke erinnern soll. An der Spitze findet sich ein „magischer Ball“. Dieser ist aus dem Feuervogel hervorgegangen, der auf dem Logo des Confed Cups 2017 zu sehen ist. Das Emblem soll Magie und Träume vereinen.<ref>Offizielles Emblem. In: fifa.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2017; abgerufen am 17. Juni 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref>

    Offizieller Song

    Der offizielle Song der WM heißt Live It Up. Er wird von dem in Boston geborenen Nicky Jam, dem US-Amerikaner Will Smith und der Kosovo-Albanerin Era Istrefi gesungen und wurde am 25. Mai 2018 veröffentlicht<ref>Billboard: Will Smith & Nicky Jam Will Perform Official FIFA World Cup Song With Era Istrefi. 21. Mai 2018, abgerufen am 18. Juni 2018.</ref><ref>FIFA: 2018 FIFA World Cup Russia™ Official Song 'Live It Up' to be performed by all-star line-up. 23. Mai 2018, abgerufen am 18. Juni 2018.</ref>.

    Sponsoren und Trikotausrüster

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    Neben den ständigen „Partnern“ Adidas, Coca-Cola, Gazprom, Hyundai/Kia, Qatar Airways, Visa und Wanda Group traten fünf internationale „WM-Sponsoren“ (Anheuser-Busch InBev mit der Marke Budweiser, Hisense, McDonald’s, Mengniu Dairy und Vivo) und acht „regionale Sponsoren“ auf. Davon kamen vier aus Europa (alle aus Russland: Alfa Bank, Alrosa, Rostelekom und die russische Eisenbahn (RŽD)), drei aus Asien (Diking, Luci und Yadea) und einer aus Afrika (Egypt – Experience & Invest).<ref>FIFA: Marketing. fifa.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Juli 2018; abgerufen am 9. Juli 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref><ref>Gregor Becker: Hallo, WM-Sponsoren? Ist da jemand? In: Zeit Online. 2. Mai 2018, abgerufen am 9. Juli 2018.</ref>

    Die Trikotausrüster der 32 WM-Mannschaften waren folgende: Adidas (zwölf Teams: Ägypten, Argentinien, Russland, Belgien, Deutschland, Iran, Japan, Kolumbien, Marokko, Mexiko, Schweden, Spanien), Nike (zehn Teams: Australien, Brasilien, England, Frankreich, Polen, Portugal, Kroatien, Nigeria, Südkorea, Saudi-Arabien), Puma (vier Teams: Schweiz, Senegal, Serbien, Uruguay), New Balance (zwei Teams: Costa Rica, Panama), Umbro (Peru), Erreà (Island), Hummel (Dänemark) und Uhlsport (Tunesien).<ref>manager-magazin.de: Diese Underdogs fordern Adidas und Nike heraus (13. Juni 2018), abgerufen am 11. Oktober 2019</ref>

    Spielbälle

    Datei:Adidas Telstar 18 in Russia vs. Argentina.jpg
    Spielball der Gruppenphase: Telstar 18

    Bei der Weltmeisterschaft 2018 kamen zwei offizielle Spielbälle zum Einsatz: in der Gruppenphase der „Telstar 18“<ref>Vorstellung des Offiziellen Spielballs für die FIFA WM 2018: Telstar 18. In: fifa.com. 9. November 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2017; abgerufen am 9. November 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref> – namens- und designtechnisch angelehnt an den ersten Adidas-WM-Spielball von 1970 – und in der K.o.-Phase der „Telstar Mechta“,<ref>adidas Football enthüllt den Offiziellen Spielball für die K.o.-Phase. In: fifa.com. 26. Juni 2018, abgerufen am 27. Juni 2018.</ref> welcher sich designtechnisch durch rote Farbakzente vom Vorrundenmodell unterscheidet.

    Freiwillige

    Datei:FWC 2018 - Group E - SRB v BRA - Photo 010.jpg
    Freiwillige

    Die Suche nach freiwilligen Helfern startete am 1. Juni 2016. Bis zum Anmeldeschluss am 30. Dezember desselben Jahres lagen 177.000 Anträge vor. Insgesamt werden 17.040 Freiwillige des Organisationskomitees und über 18.000 städtische Freiwillige in 11 Gastgeberstädten des Turniers aus 112 Ländern teilnehmen.<ref>http://www.winworldcup.com/en/17040-volunteers-help-fifa-world-cup-2018/</ref> Die Freiwilligen des Organisationskomitees mussten am 10. Mai 2018 mindestens 18 Jahre alt sein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juni 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref>

    Fans

    Die Anhänger der japanischen Nationalmannschaft fielen während der Vorrunde dadurch auf, dass sie nach Spielende Müll einsammelten und das Stadion aufräumten.<ref>Japanische Fans putzen nach Abpfiff Stadion, auf sport.orf.at. Abgerufen am 24. Juni 2018.</ref> Zum Teil wurden sie dabei von den Fans der gegnerischen Teams unterstützt. Die japanischen Fußballfans waren bereits bei vergangenen Turnieren mit diesem Verhalten aufgefallen und stießen damit erneut auf positive Resonanz aus aller Welt.<ref>https://www.news.com.au/sport/football/world-cup/japan-fans-win-the-2018-fifa-world-cup/news-story/8733b385e9fd47ae06148f1455845871</ref> Die eigene Mannschaft tat es ihnen gleich und verließ die eigene Umkleidekabine außerordentlich sauber.<ref>WM 2018 – Nach dramatischem Aus: Japan verlässt Kabine blitzsauber, eurosport.de, abgerufen am 7. Juli 2018</ref>

    Sammelalben

    Auch zur WM 2018 gab das Unternehmen Panini ein Sammelalbum heraus (Erscheinungstermin in Deutschland 27. März 2018<ref name=":0">Presse-Factsheet. Panini Verlags GmbH, abgerufen am 28. März 2018.</ref>). Es wurde in den Medien kontrovers diskutiert, beispielsweise dass das Album lange vor Festlegung der endgültigen Kader gedruckt wurde und damit teilweise nicht nominierte Spieler enthält.<ref>Panini-Sticker: So sieht der deutsche WM-Kader zum Sammeln aus. In: FAZ.net. 19. März 2018, abgerufen am 28. März 2018.</ref> Auch die hohen Kosten, das Album mit 682 Bildern<ref name=":0" /> zu vervollständigen, und die optimale Strategie für das sogenannte Sammelbilderproblem wurden oft diskutiert.

    Das Tschuttiheftli als Alternative zum Panini-Heft („Kunst statt Kommerz“) wurde zur WM 2018 in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich vertrieben. Verschiedene Künstler gestalteten die Porträts. Ein allfälliger Gewinn kommt kulturellen Projekten zugute, den Hilfsorganisationen Terre des hommes und Viva con Agua.<ref>Colette M. Schmidt: Tschutti-Heftli: Das alternative WM-Sammelalbum. In: derStandard.at. 16. April 2018, abgerufen am 24. April 2018.</ref><ref>Peter Stolterfoht: Die Schweizer Antwort auf das Panini-Album. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 30. März 2018, abgerufen am 24. April 2018.</ref>

    Wie schon in vorherigen Jahren gaben Ferrero<ref>Die Sammelaktion zur WM 2018: Team Cards. Ferrero, 2018, abgerufen am 9. Juni 2018.</ref> und Rewe<ref>Jetzt einkaufen und sammeln! Bist du ein Fan, sind wir dein Markt. Rewe, 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2018; abgerufen am 10. März 2022.</ref> aus Werbegründen Sammelalben (Sammelkarten) heraus.

    Ramadan

    Durch den erst am Tage des Eröffnungsspiels zu Ende gehenden muslimischen Fastenmonat Ramadan wurden von Trainern negative Auswirkungen auf die Leistungen der Mannschaften Saudi-Arabiens, Ägyptens, des Irans, Marokkos, Tunesiens, des Senegals und Nigerias befürchtet, obgleich es Raum für Ausnahmen gebe.<ref>Wenn die Religion zur Belastung wird. In: saarbruecker-zeitung.de. 12. Juni 2018, abgerufen am 12. Juni 2018.</ref>

    Kritik an Organisation und Umfeld

    Vor und während des Turniers übten verschiedene Seiten Kritik an der Durchführung der Weltmeisterschaft in Russland. Im Zentrum der Kritik standen die Menschenrechtslage, die Einschränkung der Medienfreiheit und die Dopingproblematik. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wies im Vorfeld der Weltmeisterschaft darauf hin, dass in Russland die Menschenrechte „systematisch verletzt“ würden, und veröffentlichte für das Turnier ein Menschenrechtshandbuch.<ref>FIFA muss vor Fußball-WM in Russland handeln. In: Human Rights Watch. 30. Mai 2018 (hrw.org [abgerufen am 8. Juli 2018]).</ref><ref>Human Rights Watch (Hrsg.): Russia: FIFA World Cup 2018. Human Rights Guide for Reporters. 2018, ISBN 978-1-62313-602-4 (hrw.org [PDF]).</ref>

    Menschenrechtslage

    Für die Zeit der WM wurden in Russland temporär Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte aufgehoben. Im Guardian oder von der Korrespondentin des ORF wurde erklärt, wie die „Fiktion“ der Versammlungsfreiheit sofort nach der WM wieder aufgehoben werde.<ref>Radio SRF Nachrichten von 06:30 Uhr, 16. Juli 2018</ref><ref>Vladimir Putin’s Russia is a creaking ship. Don’t fall for the propaganda, The Guardian, 25. Juli 2018; „the World Cup created the illusion Russia was a well-run country with a contented population. But now the sports pageantry is over, Russians are back to the grey reality of everyday life, and a dire lack of prospects. And the idea of the nation being united around Vladimir Putin is fiction.“</ref> In der BBC beschrieb Steve Rosenberg die Verwandlung Russlands als Ritt auf dem Regenbogen aus der bekannten Schwarz-Weiss-Realität in das Traumland von Oz, der SRF-Sportjournalist Manuel König nannte die Existenz dieser Freiheiten in Russland einen „Ausnahmezustand“.<ref>Is Russia the real winner of World Cup 2018?, BBC, 14. Juli 2018</ref><ref>Russland, die Fussball-WM und wir: Verstehen wir uns wieder?, SRF global, 5. Juli 2018; „Das Moskau, wie ich es mir immer gewünscht hätte; ein Moskau, das mehr Freiheiten bietet“, Minute 2, der Sportjournalist Manuel König nannte die WM einen Ausnahmezustand im positiven Sinne.(Minute 12)</ref> Ein Kommentator der Nowaja Gaseta nannte die Periode ein „riesiges Theater“<ref>Die Illusion einer offenen Gesellschaft, Nowaja Gaseta, 15. Juli 2018</ref> was aber auch von zivilgesellschaftlichen Gruppen ausgenutzt wurde; als zwanzig angerückte Polizisten bei einer kleinen Geburtstagsfeier für Oleh Senzow nicht eingriffen, war das „nicht verhaftet zu werden“ alleine meldenswert.<ref>Im Zentrum von Moskau haben Aktivisten den Geburtstag von Oleg Sentsov gefeiert. Ohne Inhaftierung, Nowaja Gaesta, 13. Juli 2018</ref> In St. Petersburg und Moskau waren „Diversity House“ eingerichtet worden als „Freiräume auf Zeit“ mit der Gefahr, „Feigenblätter für das internationale Image zu werden“ (NZZ). Die ursprünglich vom Netzwerk Football Against Racism initiierten Räume wurden in St. Petersburg im Rahmen einer „Mobilisierung der Bürgergesellschaft“ gegen den politischen Druck regierungsnaher Kreise errichtet. Anstelle von Freiräumen für ausländische Fans wurde das Lokal in St. Petersburg von lokalen Gruppen gebraucht für Podien zu Umweltschutz oder Demokratie, für Filmabende und Vernetzungstreffen, ohne von den Behörden wie sonst üblich schikaniert zu werden.<ref>Ivo Mijnssen: Petersburgs überraschend langlebiges Feigenblatt, NZZ, 12. Juli 2018, Seite 2</ref>

    Missstände beim Stadionbau

    Beim Bau der Stadien für die Weltmeisterschaft wurden nordkoreanische Arbeiter eingesetzt. Ihre Arbeitsbedingungen wurden von internationalen Organisationen als moderne Form der Sklaverei bezeichnet. Andere Bauarbeiter wurden in ähnlicher Weise ausgebeutet. Auf den WM-Baustellen kam es zu mindestens 17 Todesfällen, davon allein fünf am Bau des Sankt-Petersburg-Stadions. Bei der Inspektion der Baustelle in Sankt Petersburg durch die Internationale Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter sei festgestellt worden, dass Gesundheits- und Sicherheitsstandards von den meisten beschäftigten Subunternehmern „anhaltend und ernsthaft“ unterlaufen wurden.<ref>Jeré Longman: Report Finds 17 Deaths and Labor Abuses at Russia’s World Cup Stadiums. In: The New York Times. 14. Juni 2017, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref><ref>Fußball-WM in Russland: Tod und Ausbeutung in russischen WM-Stadien. In: faz.net. 2. April 2017, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref><ref>World Cup 2018: Fifa admits workers have suffered human rights abuses. The Guardian, 25. Mai 2017, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref> Die FIFA und das WM-Organisationskomitee gaben zu, dass in Sankt Petersburg Arbeiter aus Nordkorea eingesetzt wurden. Reporter des WDR und SWR haben später auch an der Baustelle des Luschniki-Stadions in Moskau nordkoreanische Arbeiter angetroffen. Der Einsatz nordkoreanischer Arbeiter wurde von den Vereinten Nationen massiv kritisiert. Laut einer Resolution des UN-Sicherheitsrats würden Nordkoreaner, die in anderen Staaten tätig seien, durch die dort erworbenen Devisen dazu beitragen, nordkoreanische Nuklear- und Raketenprogramme zu finanzieren. Ihre Löhne würden zu einem Großteil an das nordkoreanische Regime zwangsabgeführt.<ref>WDR/SWR-Doku: Massive Hinweise auf nordkoreanische Arbeiter an weiterer russischer WM-Baustelle. WDR, 25. Juni 2017, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref>

    Rassismus

    Einem Bericht der Organisation Football Against Racism in Europe und dem SOWA-Zentrum in Moskau zufolge nahmen vor Beginn der Weltmeisterschaft rassistische und schwulenfeindliche Gesänge in russischen Stadien zu.<ref>Russia sees spike in racist and homophobic chants before World Cup. In: The Guardian, 30. Mai 2018 (englisch).</ref> Bei der Niederlage der russischen Nationalmannschaft beim Testspiel gegen Frankreich am 27. März 2018 in Sankt Petersburg machten Zuschauer Affenlaute in Richtung dunkelhäutiger Spieler der französischen Nationalelf.<ref>Rassismus in Russland: Affenlaute im WM-Stadion bei Pleite gegen Frankreich. In: welt.de. 28. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref><ref>Drei Monate vor Fußball-WM: Fifa ermittelt wegen Rassismus-Vorwürfen gegen Russland. In: Spiegel Online. 28. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref> Nach Auswertung der Beweise und Aufnahmen befand die FIFA-Disziplinarkommission den russischen Fußballverband für schuldig und teilte im Mai 2018 mit, dass Russland eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Schweizer Franken (rund 25.000 Euro) zahlen müsse.<ref>World Cup 2018: Russia fined by Fifa for racist chants by fans in France friendly. In: independent.co.uk. 8. Mai 2018, abgerufen am 24. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kurz vor Fußball-WM: Fifa verurteilt Russland wegen rassistischer Beleidigungen. In: Spiegel Online. 8. Mai 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref> Das Urteil der FIFA sorgte für Unmut, weil die Geldstrafe für rassistische Verunglimpfung durch russische Fans nur marginal höher ausfiel als die Strafe für das Mitführen eines nicht gesponserten Energydrinks durch einen englischen Jugendspieler.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Energydrinks und Affengeräusche. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juni 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.11freunde.de In: 11 Freunde, 5. Juni 2018.</ref><ref>Fifa’s 'hardline approach' at World Cup will be to take the money and run. In: The Guardian, 6. Juni 2018 (englisch).</ref>

    Im Vorfeld wurden Bedenken über eine Gefahr durch russische Hooligans aus der rechtsextremen Szene laut. Das Bundeskriminalamt hielt laut einem an „Bild“ gelangten Bericht fest, dass Teile der russischen Fanszene für ihre Gewaltbereitschaft und ihren Rassismus bekannt seien.<ref>Russland: BKA warnt vor Terrorgefahr bei Fußball-WM. In: tagesspiegel.de. 6. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref> Hooligans genossen in Russland seit Jahren die Unterstützung der Behörden.<ref name="RussianNeo-Nazis">Simon Parkin: The rise of Russia’s neo-Nazi football hooligans. In: The Guardian. 24. April 2018, abgerufen am 24. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den Ausschreitungen während der Fußball-Europameisterschaft 2016 griffen russische Hooligans englische und französische Fans an. Damals hatten russische Politiker die Schlagkraft ihrer Hooligans gelobt.<ref>Rassismus und Fußballgewalt: Hat Russland sein Hooligan-Problem vor der WM im Griff? In: FAZ.net. 21. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref> 2017 strahlte die BBC die Dokumentation Russia's Hooligan Army aus, in der russische Hooligans ein „Festival der Gewalt“ während der Weltmeisterschaft ankündigten und Moskauer Hooligans als Fußsoldaten Präsident Putins bezeichneten.<ref name="RussianNeo-Nazis" /><ref>Russische Hooligans: Nur nicht die WM gefährden. In: Spiegel Online. 8. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref> Als Reaktion auf die Gewalt während der Europameisterschaft 2016 investierte die russische Regierung in Öffentlichkeitsarbeit und führte Gesetzesverschärfungen ein, um das Image russischer Fans zu verbessern und die Gefahr von Gewalt beim Turnier zu reduzieren.<ref name="RussianNeo-Nazis" />

    Die FIFA teilte am 30. Juni mit, dass Russland verwarnt und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 8.650 Euro auferlegt wurde, weil russische Fans während WM-Partien diskriminierende Banner zeigten. Bei der russischen Niederlage gegen Uruguay am 25. Juni stellten Fans ein neonazistisches Banner zur Schau. Auch der Verband Serbiens musste eine Strafe in Höhe von 17.300 Euro zahlen, weil serbische Anhänger beim Spiel gegen Brasilien ein Plakat trugen, das eine nationalistische Gruppe aus dem Zweiten Weltkrieg feierte.<ref>FIFA Fines Russian, Serbian Soccer Federations After Fans Display Racist Banners. In: Radio Free Europe, 30. Juni 2018 (englisch).</ref>

    Der nigerianische Journalist Duro Ikhazuagbe von der Zeitung This Day beschrieb zum Abschluss seiner Berichterstattung von der WM, es hätte eine ursprüngliche Verunsicherung seiner Landsleute bestanden und zu deren Überraschung hätten sie durchweg von positiven Erlebnissen berichtet.<ref>Spasibo Russia, for this Wonderful World Cup. In: thisdaylive.com, 7. Juli 2018 (englisch).</ref>

    Zum Ende der WM zog Football Against Racism in Europe im Bezug auf Diskriminierung ein weitgehend erfreuliches Fazit, es hätte beispielsweise keine Berichte über rassistische Vorfälle gegeben; allerdings fanden vereinzelt sexuelle Belästigungen statt. Der Geschäftsführer lobte vor allem die Bevölkerung in Russland. Sie seien gastfreundlich und warmherzig gewesen.<ref>Mehr Sexismus als Rassismus bei der WM. In: FAZ.net, 11. Juni 2018.</ref>

    Homosexualität

    In Russland ist es seit Einführung der Gesetze gegen sogenannte „homosexuelle Propaganda“ strafbar, sich öffentlich zur Homosexualität zu bekennen oder in Anwesenheit Minderjähriger über Homosexualität zu sprechen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von umgerechnet bis zu 1360 Euro oder bis zu 15 Tage Haft, Ausländer können des Landes verwiesen werden. 2013 forderte die FIFA von Russland eine Klarstellung zu diesen Gesetzen.<ref>Homosexuellen-Gesetz in Russland: Fifa fordert Klarstellung. In: die tageszeitung, 14. August 2013.</ref> Brasiliens Regierung hat Fußballfans empfohlen, bei der Weltmeisterschaft in Russland auf gleichgeschlechtliche „Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit“ zu verzichten. Der brasilianische Außenminister stellte einen Leitfaden zum WM-Besuch in Russland vor, in dem es heißt, dass in Russland das Zeigen von Zuneigung im öffentlichen Raum nicht üblich sei und als „Propaganda für nichttraditionelle Beziehungen interpretiert und mit Geldstrafe und Ausweisung geahndet werden“ könne.<ref>Fußball-WM 2018 Brasilien warnt Fans vor homosexuellen Zärtlichkeiten in Russland. In: Spiegel Online, 8. Juni 2018.</ref> Homophobie ist in Russland weit verbreitet. Das Auswärtige Amt wies auf die Lage von sexuellen Minderheiten in Russland hin und rief zur Vorsicht auf. Demnach sei die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der russischen Gesellschaft gering und es komme immer wieder zu Übergriffen auf Homosexuelle.<ref name="Welt180610">Brasilien warnt schwule WM-Fans vor möglichen Attacken. In: Welt Online, 10. Juni 2016.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schwulenhass sogar beim Bäcker: Auswärtiges Amt rät bei Russland-Reisen zur Vorsicht. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juni 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de In: Focus Online, 6. Juni 2018.</ref>

    Am ersten Tag des Turniers wurde ein schwules Paar in Sankt Petersburg angegriffen. Einer der beiden Männer – ein französischer Fußballfan – wurde mit schweren Kopf- und Kieferverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.<ref>Gay Couple Left With Brain Injuries Following St Petersburg Attack Ahead of World Cup Kick Off. In: Sports Illustrated, 14. Juni 2018.</ref><ref>How the World Cup presents huge problems for LGBT fans. In: News.com.au, 15. Juni 2018.</ref> Am selben Tag wurde in Moskau der Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell verhaftet, weil er vor dem Kreml ein Schild hochgehalten und auf die Folter von Homosexuellen in Tschetschenien hingewiesen hatte.<ref>Peter Tatchell detained in Moscow: Gay activist held after one-man protest against Russian treatment of LGBT+ community. In: The Independent, 15. Juni 2018.</ref>

    Football Against Racism in Europe wies auf sexistische und homophobe Vorfälle bei der WM hin und forderte die FIFA auf, sich dieser Probleme anzunehmen.<ref>Fazit der Fifa: Mehr Sexismus als Rassismus bei der WM. In: FAZ.net. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 21. Juli 2018]).</ref>

    Tschetschenien

    Die ägyptische Nationalmannschaft war bis zu ihrem Ausscheiden in Grosny, der Hauptstadt der Autonomen Republik Tschetschenien, untergebracht. Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow nutzte diesen Umstand zu Propagandazwecken, was wiederum Kritik an den Turnierorganisatoren und der FIFA zur Folge hatte. Die Menschenrechtslage in Tschetschenien gilt als besonders prekär.<ref>Simone Brunner: Ramsan Kadyrow: Der Diktator und seine Fußballer. In: Zeit Online. 19. Juni 2018, abgerufen am 8. Juli 2018.</ref>

    Einschränkung der Medienfreiheit

    Einreiseprobleme für Journalisten

    Am 11. Mai 2018 gab die ARD bekannt, dass das für Doping-Experte Hajo Seppelt vom Südwestrundfunk anlässlich der Berichterstattung über die Weltmeisterschaft beantragte Visum von Russland für ungültig erklärt wurde, da Seppelt auf der Liste „unerwünschter Personen“ stehe.<ref>Das Erste: Russland verweigert Hajo Seppelt die Einreise ARD-Doping-Experte steht auf der Liste „unerwünschter Personen“. In: presseportal.de. ARD/Das Erste, 11. Mai 2018, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref> Die FIFA habe Seppelt zuvor eine Akkreditierung für das Turnier ausgehändigt und erwarte von Russland die Darlegung der genauen Hintergründe. Die Pressefreiheit habe für die FIFA einen hohen Stellenwert. Frank Überall, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), bewertet die Entscheidung als „Rachefeldzug“ Russlands, da Seppelt „die Dopingfälle in Russland öffentlich gemacht hat“. Das Auswärtige Amt kündigte an, sich um die Aufklärung der Hintergründe zu bemühen, man werde gegebenenfalls „das Gespräch mit der russischen Seite suchen“.<ref>Russland verweigert ARD-Dopingexperten die WM-Einreise. In: faz.net. 11. Mai 2018, abgerufen am 13. Mai 2018.</ref> Dmitri Swischtschow – russischer Politiker und Abgeordneter der Duma in der LDPR-Fraktion sowie Präsident des russischen Curling-Verbandes – verteidigte die Entscheidung seines Landes. In einem Interview mit der Sport-Nachrichtenagentur R-Sport warf Swischtschow den Journalisten vor, Seppelt wolle die Reise zur Weltmeisterschaft nur nutzen, „um Russland zu verleumden und sich selbst daran zu bereichern“.<ref>Empörung über Einreiseverbot für Seppelt. In: Spiegel Online. 12. Mai 2018, abgerufen am 13. Mai 2018.</ref> Wenige Tage später wurde Seppelt doch ein Einreisevisum erteilt, jedoch müsse er, wenn er „das Gebiet der Russischen Föderation“ betrete, damit rechnen, dass das „Staatliche Ermittlungskomitee erneut Mittel ergreife[n], um ihn zu befragen“.<ref>Russische Justiz will Seppelt vorladen. In: Spiegel Online. 15. Mai 2018, abgerufen am 20. Mai 2018.</ref> Seppelt erklärte daraufhin, dass er eine mögliche Einreise abwägen müsse: „Ich werde gemeinsam mit meinem Sender genau prüfen, ob ich am Ende zur WM fahre. […] Die angekündigte Vorladung vor eine Art Untersuchungsgericht jedenfalls hört sich nicht wirklich einladend an.“<ref>Matthias Gebauer: ARD-Dopingexperte Seppelt „Hört sich nicht wirklich einladend an“. In: Spiegel Online. 15. Mai 2018, abgerufen am 20. Mai 2018.</ref> Gefährdungsanalysen von Bundessicherheitsbehörden, darunter des Bundeskriminalamtes und der Nachrichtendienste, kamen zur Einschätzung, dass der WM-Besuch für Seppelt ein „unberechenbares Risiko“ darstelle. In einer Analyse des Landeskriminalamt Berlin hieß es bereits Mitte Mai 2018, dass „dringend von einer Reise Seppelts nach Russland abgeraten“ werde. Hauptproblem sei die bevorstehende Vernehmung durch russische Behörden in der Strafsache Grigori Rodtschenkow, der Kronzeuge im russischen Dopingskandal ist. Zum einen seien „spontane Gewalttaten selbstmotivierter Akteure“ möglich und zum anderen könne Seppelt in Haft genommen werden, wenn die Behörden der Auffassung sind, dass er nicht kooperiert. Nach einem Gespräch mit Außenminister Heiko Maas traf Seppelt die Entscheidung, nicht zur WM zu reisen. Laut Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, schränke Russland die Freiheit der Berichterstattung ein und halte zudem Zusagen, die es der FIFA gemacht habe, nicht ein. Länder wie Russland kommen ihrer Meinung nach zukünftig nicht mehr in Frage für internationale Veranstaltungen.<ref>Fußball-WM: Seppelt reist nicht nach Russland. In: Tagesschau, 13. Juni 2018.</ref>

    Nachrichtensperre

    Britischen Quellen zufolge hat das russische Innenministerium der Polizei aufgetragen, während der Weltmeisterschaft Berichte über Verbrechen und negative Nachrichten vor der Öffentlichkeit zurückzuhalten. Die Polizei wurde angewiesen, vom 5. Juni bis 25. Juli keine Informationen über die Ergebnisse von Ermittlungen, Polizeirazzien oder anderen Operationen zu veröffentlichen und stattdessen positive Nachrichten zu betonen. Die russische Regierung wolle so ein positives Image des Landes und Gewaltfreiheit vermitteln. Normalerweise veröffentlicht die russische Polizei regelmäßig Informationen über Verbrechen, einschließlich Raubüberfälle und Morde bis hin zu vereitelten Terroranschlägen. Die Polizeibehörden in allen Föderationssubjekten Russlands haben seit dem 6. Juni keine Nachrichten über Straftaten veröffentlicht. Der Pressedienst des Innenministeriums der Region Krasnodar, wo sich der WM-Austragungsort Sotschi befindet, teilte auf Anfrage einer russischen Nachrichtenseite mit, dass die Pressestelle nur positive Informationen herausgeben dürfe. Bei der Polizei des zentralen Föderalbezirks im Großraum Moskau wies ein Vorgesetzter die Beamten zudem an, soziale Medien zu überwachen, um negative Nachrichten über das Innenministerium und die Regierung abzufangen.<ref>Russian police told to keep lid on bad news during World Cup. In: Reuters, 14. Juni 2018.</ref><ref>Russia orders media blackout on crime news for World Cup. In: The Telegraph, 15. Juni 2018.</ref>

    Daneben wurde auch die staatliche Propaganda gegen den angeblich russophoben und dekadenten Westen heruntergefahren. Das unabhängige Meinungsforschungszentrum Lewada belegte für die Zeit nach der WM eine signifikante Zunahme der Russen, welche eine Annäherung an den Westen unterstützten;<ref>Die antiwestliche Propaganda ist gescheitert, dekoder.org, 14. August 2018</ref> Lilija Schewzowa konstatierte, die Russen wollten nicht länger in der von den staatlich gelenkten Medien gezeichneten „belagerten Festung“ leben, einem Bild, welches dem Machterhalt der Kreml-Elite dient.<ref>Das Scheitern der Kremlpropaganda, rosbalt.ru, 6. August 2018</ref>

    Doping

    Ein weiterer Anlass für Kritik waren Enthüllungen zu langjährigem russischem Staatsdoping im Zuge des McLaren-Reports im Jahr 2016 und des daraus resultierenden Teilausschlusses des russischen Verbands bei den Olympischen Sommerspielen 2016.<ref>Kritik an Russland: Grüne fordern Neuvergabe der Fußball-WM 2018. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 13. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. April 2017; abgerufen am 27. April 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haz.de</ref> Im weiteren Verlauf der Enthüllungen wurde bekannt, dass die russische Fußballnationalmannschaft der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 sowie elf weitere Fußballspieler verdächtigt werden, in das russische Staatsdopingsystem involviert gewesen zu sein.<ref>Russisches WM-Team gedopt? In: dw.com. 25. Juni 2017, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref> Bereits Ende 2014 hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im Moskauer Kontrolllabor 155 Proben von Fußballern in Russland beschlagnahmt, unter ihnen befinden sich auch viele Nationalspieler und damit auch Spieler aus dem WM-Kader 2018.<ref>Verdacht: Spieler aus aktuellem WM-Kader Russlands betroffen. In: sportschau.de. 20. Mai 2018, abgerufen am 10. Juni 2018.</ref> 34 Dopingtests russischer Fußballspieler waren „möglicherweise positiv“ oder wurden manipuliert.<ref name="dw122107">FIFA stellt Zeitplan für Doping-Ermittlungen vor. In: dw.com. 8. Dezember 2017, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref> Laut eigenen Angaben konnte die FIFA in den Proben bisher keinen Dopingverstoß feststellen, die verdächtigen Dopingkontrollflaschen seien im Mai 2018 allerdings noch nicht auf Manipulation untersucht worden.<ref name="dw122107" /> Daraufhin kam international Kritik auf, dass auffällige Dopingproben von russischen Nationalspielern aus dem vorläufigen WM-Kader nicht ausreichend untersucht worden seien und dass die FIFA, die sowohl als Veranstalter der WM als auch als alleiniger Dopingkontrolleur auftritt, ein Interesse daran habe, positive Proben zu vertuschen, um das Turnier nicht zu stören.<ref>Fifa sieht keine Verstöße bei aktuellen russischen WM-Spielern. In: spiegel.de. 22. Mai 2018, abgerufen am 10. Juni 2018.</ref><ref>WM in Russland: Wie die Fifa mit Doping umgeht. In: Spiegel Online, 14. Juni 2018.</ref> Im Juni 2018 deckten Ermittler auf, dass in mindestens einem Fall die Urinprobe eines russischen Nationalspielers – Ruslan Kambolow vom Rubin Kasan – auf Anordnung des Sportministeriums ausgetauscht und vertuscht wurde.<ref>Urinaustausch offenbar auch bei Russlands Kambolov. In: Sportschau, 18. Juni 2018.</ref><ref>Schmutziger Urin bei Kambolow: Dopingfahnder greift russische Nationalelf an. In: N-tv, 24. Juni 2018.</ref> Der Vater des russischen Nationalspielers Denis Tscheryschew sagte in einem Interview mit einem russischen Sportmagazin, dass seinem Sohn vor dem Turnier ein Wachstumshormon gespritzt worden sei. Der Spieler dementierte dies später.<ref>Russian star forced to deny doping after dad says he used ‘growth Hormone‘. In: Sydney Morning Herald, 1. Juli 2018.</ref><ref>Russia World Cup hero Denis Cheryshev could be asked to provide evidence injection was legal. In: The Telegraph, 2. Juli 2018.</ref> Die außergewöhnliche Laufleistung der russischen Spieler, die von allen Teams konstant am meisten gelaufen sind, sowie die auffälligen Leistungssprünge im Vergleich zu früheren Turnieren ließen den Verdacht auf Doping neu aufkommen.<ref>Sie laufen und laufen und laufen. In: Tagesanzeiger, 25. Juni 2018.</ref><ref>Moskau staunt über sich selbst. In: Zeit Online, 2. Juli 2018.</ref><ref>Russischer Fußball: Die erstaunliche Laufleistung der Sbornaja. In: Deutschlandfunk, 25. Juni 2018.</ref>

    In der WDR-Dokumentation „Geheimsache Doping – Showdown für Russland“ vom Juni 2016 erhärtete der ARD/WDR-Dopingexperte Hajo Seppelt mit bislang unveröffentlichten Dokumenten den Verdacht, dass die russische Regierung und der Sportminister Witali Mutko direkt an der Vertuschung des staatlich gesteuerten Dopings beteiligt gewesen seien.<ref>Streit mit Rossija TV – ARD/WDR-Dopingexperte: „reihenweise abstruse Fragen“. WDR vom 14. Juni 2016, abgerufen am 11. Mai 2018</ref> Mutko selbst war zur Zeit der Enthüllung auch Präsident des Russischen Fußballverbandes und WM-Cheforganisator. In einem Interview mit der Sport-Nachrichtenagentur R-Sport im September 2017 wies Mutko die staatliche Beteiligung am systematischen Doping vehement zurück und warf stattdessen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) vor, mit dem Verweis auf Grigori Rodtschenkow, der als ehemaliger Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors die systematischen Dopingpraktiken in Russland öffentlich gemacht hatte, die ganze Affäre mitverursacht zu haben.<ref>Мутко: Россия никогда не согласится с обвинениями в государственной поддержке допинга. Abgerufen am 11. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Internationale Olympische Komitee stufte Mutko als zentralen Kopf der systematischen Manipulation ein und schloss ihn am 5. Dezember 2017 lebenslänglich von den Olympischen Spielen aus.<ref>IOC schließt Putins WM-Organisator von allen Olympischen Spielen aus. In: welt.de. 12. Mai 2017, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref> Ende Dezember 2017 gab Mutko bekannt, die Führung des Russischen Fußballverbandes vorübergehend niederzulegen. Dies wurde als Konsequenz aus den Dopingvorwürfen gegen Russland angesehen. Dennoch behielt sich Mutko das Recht vor, den Posten des WM-Cheforganisators zu behalten.<ref>Russische Dopingaffäre Mutko tritt als Fußballchef zurück – sein Einfluss bleibt. In: Spiegel Online. 25. Dezember 2017, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref> Kurz danach gab Mutko auch den Posten als Cheforganisator der Weltmeisterschaft ab.<ref>Mutko tritt auch als Cheforganisator der Fußball-WM 2018 zurück. Spiegel Online, 27. Dezember 2017, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref>

    Sicherheitskonzept

    Das Sicherheitskonzept sah neben dem Engagement der Polizei, der Armee und der Nationalgarde auch vor, in mehreren Austragungsorten Kosaken-Milizen als Sicherheitskräfte einzusetzen. Anfang Mai 2018 wollte der Menschenrechtsrat beim russischen Präsidenten von den Strafverfolgungsbehörden Antworten darauf, warum bei den Demonstrationen vom 5. Mai 2018 in Moskau genau dort Gewaltszenen stattgefunden hätten, wo Kosaken zugegen waren, sowie zu deren Zusammenarbeit mit Behörden.<ref>СПЧ решил выяснить роль казаков и НОД в пресечении акции оппозиции 5 мая (dt.: „Der Menschenrechtsrat beschloss, die Rolle der Kosaken und der NOD bei der Unterdrückung der Oppositionsaktion am 5. Mai zu untersuchen“). In: Nowaja Gaseta, 7. Mai 2018.</ref> Das Schweizer Fernsehen nannte die Gruppen „Schlägertrupps“, nachdem die Ultrakonservativen regierungskritische Demonstranten niederknüppelten, und stellte die Eignung dieser Milizen im Umgang mit Hooligans in Frage.<ref>FOKUS: Demonstranten in Russland werden gewaltsam entfernt. In: 10vor10, 7. Mai 2018</ref> Einige Mitglieder der paramilitärischen Kosakentruppen in Sotschi, Samara, Rostow am Don, Jekaterinburg, Kaliningrad und darüber hinaus in Jessentuki, wo die nigerianische Nationalmannschaft untergebracht war, hatten zuvor für Russland in den Kriegen in der Ukraine und in Syrien gekämpft (vgl. Russisch-Ukrainischer Krieg und Russischer Militäreinsatz in Syrien).<ref>The fighters linking World Cup security and Kremlin's foreign wars. In: Reuters, 13. Juni 2018.
    Militias guarding World Cup have links to Kremlin's foreign wars. In: Reuters, 13. Juni 2018.</ref> Im Rahmen der Weltmeisterschaft kamen die Kosaken schließlich unbewaffnet zum Einsatz.<ref>André Ballin: Russland: Die Kosaken-Wächter der WM müssen auf ihre Waffen verzichten. 24. Juni 2018 (handelsblatt.com [abgerufen am 8. Juli 2018]).</ref>

    Boykottaufrufe

    Bereits im Frühjahr 2014 wurden infolge der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland und vor dem Hintergrund des russischen Kriegs in der Ukraine seit 2014 erstmals in den Medien Stimmen laut, die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu boykottieren.<ref>Krim-Krise: Grüne bringen Boykott der Fußball-WM 2018 ins Spiel – Gazprom streicht Ukraine-Rabatt. In: wirtschaftsblatt.at. Wirtschaftsblatt, 4. März 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. März 2014; abgerufen am 12. März 2014.</ref><ref>Agence France-Presse: Cohn-Bendit für Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland. In: welt.de. Die Welt, 4. März 2014, abgerufen am 27. März 2014.</ref> Im Juli 2014 äußerten deutsche Spitzenpolitiker massive Kritik an der Vergabe der Weltmeisterschaft an Russland.<ref>Politiker stellen Fußball-WM in Russland infrage. In: zeit.de. Die Zeit, 23. Juli 2014, abgerufen am 23. Juli 2014.</ref> Der Weltfußballverband erklärte jedoch, am Ausrichter Russland festhalten zu wollen.<ref>Russland bleibt WM-Ausrichter 2018. In: fussball-wm-total.de. 26. Juli 2014, abgerufen am 26. Juli 2014.</ref>

    Im April 2015 starteten 13 US-Senatoren einen erneuten Vorstoß mit einem Brief an die FIFA und Blatter. In diesem kritisieren sie die Ukraine-Krise und die Haltung des russischen Präsidenten Wladimir Putin und plädieren für eine neue Vergabe der WM 2018. Aus Sicht der Kritiker erlange Russland durch die Spiele eine „wirtschaftliche Erleichterung“ und somit stütze die FIFA „das Regime“.<ref>US-Senatoren wollen Russland WM wegnehmen. In: krone.at. Kronen Zeitung, 2. April 2015, abgerufen am 2. Juni 2015.</ref><ref>Brief an Blatter: US-Senatoren wollen Russland Fußball-WM 2018 entziehen. In: spiegel.de. Spiegel Online, 2. April 2015, abgerufen am 2. Juni 2015.</ref>

    Im Frühjahr 2018 erklärten England und Island nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergei Skripal und dessen Tochter den politischen Boykott der Weltmeisterschaft. Auch die britische Königsfamilie sagte einen Besuch des Turniers ab.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Island erklärt diplomatischen Boykott der Fußball-WM in Russland (Memento vom 12. Juni 2018 im Internet Archive). In: Reuters, 21. März 2018.</ref><ref>World Cup 2018: Ministers & Royal Family will not go to Russia. In: BBC, 14. März 2018.</ref><ref>Fall Skripal – Islands Politiker boykottieren Fußball-WM in Russland. In: spiegel.de. Spiegel Online, 28. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref> Der britische Außenminister Boris Johnson sagte, Putin werde die Weltmeisterschaft nutzen, „wie Hitler die Olympischen Spiele 1936 nutzte“.<ref>Johnson: Fußball-WM in Russland wie Olympische Spiele 1936. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. März 2018.</ref><ref>Boris Johnson compares Russian World Cup to Hitler’s 1936 Olympics. In: The Guardian, 21. März 2018.</ref> Der polnische Präsident Andrzej Duda ließ verkünden, dass er bei der Eröffnungszeremonie abwesend sein werde, und auch die Regierungen von Dänemark und Schweden erwogen einen diplomatischen Boykott wegen des Falls Skripal.<ref>Sweden considering diplomatic snub of Russia World Cup. In: TheLocal.se, 20. März 2018.</ref> 60 Europaabgeordnete aus fünf Parlamentsfraktionen und 16 Ländern riefen anlässlich des Giftanschlags in einem offenen Brief die EU-Mitgliedsstaaten dazu auf, dem Beispiel Englands und Islands zu folgen. Gründe dafür seien Russlands militärische Invasion der Ukraine, die Unterstützung von Baschar al-Assad, systematische Hackerattacken und Wahleinmischung sowie die Repressionen gegen Regimekritiker in Russland.<ref name="SRF23518" /><ref>Protestbrief: EU-Abgeordnete rufen zum politischen WM-Boykott auf. In: Spiegel Online, 20. April 2018.</ref>

    In der Schweiz wurde im Vorfeld ein politischer WM-Boykott von links-grünen Politikern gefordert. Gemäß der Präsidentin der Grünen, Regula Rytz, sollte die Gefährdung der Menschenrechte durch die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht durch einen Besuch des Bundespräsidenten „legitimiert“ werden.<ref name="SRF23518">Boykottaufruf aus der Schweiz. In: srf.ch. 23. Mai 2018, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref>

    Australien beschloss, keine Regierungsvertreter zum Turnier zu schicken, nachdem neue Beweise veröffentlicht wurden, dass Russland direkt an dem Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugs 17 mit 27 australischen Passagieren an Bord beteiligt war.<ref>Australian Government confirms boycott of 2018 Russia World Cup. In: ESPN, 6. Juni 2018.</ref> In diesem Zusammenhang wurde in den Niederlanden über einen Boykott diskutiert, nachdem der ehemalige Nationalspieler John van ’t Schip an den niederländischen Fußballverband appelliert hatte, das Turnier wegen der MH17-Tragödie zu boykottieren.<ref>Niederländer diskutieren Boykott der WM 2018 nach MH17-Unfall. In: Westfalenpost, 21. Juli 2014.</ref> Nach den Erkenntnissen zum Abschuss von Flug MH17 plädierte auch das Bündnis 90/Die Grünen dafür, dass keine Spitzenpolitiker aus der Europäischen Union an den Feiern der Fußball-WM teilnehmen.<ref>MH17-Abschuss: Hardt erwartet „Verurteilung Russlands vor internationalen Gerichten“. In: Welt online, 26. Mai 2018.</ref>

    Rentenreform in Russland

    Am Eröffnungstag der WM wurden vom Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew unerwartete Reformpläne für das russische Rentensystem verkündet, die eine wesentliche Anhebung des Rentenalters zur Folge hätten und von einer deutlichen Mehrheit der Staatsbürger abgelehnt werden. In diesem Zusammenhang warf man der Regierung vor, die Weltmeisterschaft als Deckmantel für die fragliche Initiative missbraucht zu haben, insbesondere mit Rücksicht darauf, dass Straßenaktionen während der WM aus Sicherheitsgründen verboten waren. Nach dem Abschluss der WM kam es zu landesweiten Protesten.<ref name="pensref">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Was hat Russlands Wirtschaft von der WM?] Handelsblatt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juli 2018: „Während die Russen… den.. Sieg gegen Saudi-Arabien feierten, jubelte ihnen die Regierung eine höhere Mehrwertsteuer und ein höheres Rentenalter unter.“  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrz.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="zeit28Juli">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Zehntausende Russen demonstrieren gegen Rentenreform.] Die Zeit, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. August 2018: „Die Regierung hatte die Pläne… im Schatten der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft… verkündet.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

    Statistiken

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    Einzelnachweise

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