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Götz Sambale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Götz Sambale (* 1967 in Schweinfurt) ist ein deutscher Bildhauer.

Leben

Nach seiner Ausbildung zum Schreiner studierte Götz Sambale von 1992 bis 1996 Bildhauerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter/Bonn. Neben seinem künstlerischen Schaffen arbeitete er zunächst in der Kunst- und Werkpädagogik. In dieser Zeit entwickelten sich Ausstellungsprojekte mit kirchlichen Trägern.<ref>Götz Sambale - @1@2Vorlage:Toter Link/www.erzbistum-koeln.deEin Ausstellungsprojekt des Bildungswerkes der Erzdiözese Köln (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Abgerufen am 19. Mai 2017.</ref> Seit 1999 widmete er sich ganz der freien Kunst. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Er ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Götz Sambale lebt und arbeitet in Köln.

Werk

Sambale arbeitet seine Werke vorwiegend in Holz und Bronze. Bei seinen Bronzefiguren steht der Mensch als König im Mittelpunkt seiner Arbeiten.<ref>Hanna Styrie: @1@2Vorlage:Toter Link/www.rundschau-online.deSuche nach der Menschenwürde (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. In: Kölnische Rundschau, 27. März 2006. Abgerufen am 25. April 2017.</ref> Sie stehen auf Eichen-Stelen, dem Betrachtenden meist auf Augenhöhe. Der entwickelte Grundtypus seiner Figuren variiert durch unterschiedliche Haltungen. Reduziert und stilisiert drücken sie Würde und Innerlichkeit aus.
Ein weiterer Schwerpunkt Sambales sind in Stammholz gearbeitete Formenreihen. Der Ursprung der künstlerischen Auseinandersetzung mit Formenreihen ist für ihn nicht das Holz allein, sondern der Baum, der durch die fließenden Formkräfte der Natur entstanden ist. Aus diesen Formkräften entwickelt er innerhalb der einzelnen Formenreihen Metamorphosen, die in ihrem organischen Aufbau an knochenartiges Wachstum, Zellteilung und Samenkeimlinge erinnern. Die Arbeiten bewegen sich zwischen organischer und konkreter Form.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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