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Günter Fahlbusch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Günter Albin Hermann Fahlbusch (* 22. Oktober 1919 in Stettin) war ein deutscher Politiker (DP).

Leben

Fahlbusch wurde nach dem Besuch der Oberrealschule zunächst Polizeiverwaltungsbeamter.<ref name="Wahlkandidaten">„Wahlkandidaten stellen sich vor“, in: Hamburger Abendblatt vom 5. November 1957, abgerufen am 4. Oktober 2018.</ref> Er beantragte am 26. Mai 1937 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.783.317).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8270652</ref> Im Zweiten Weltkrieg geriet er in Kriegsgefangenschaft. Nachdem er aus dieser entlassen worden war, wurde er Leiter der Verwaltungspolizei in Mühlhausen/Thüringen. 1947 ging er in den Westen und wurde beim Landesernährungsamt in Oldenburg (Oldb) tätig. Dort schloss er sich 1949 der Deutschen Partei an, deren Bezirksgeschäftsführer in Oldenburg er 1950/51 war.<ref name="Wahlkandidaten" /> Anschließend zog es ihn nach Hamburg, wo er als Geschäftsführer eines Unternehmens arbeitete. 1953 – er wohnte im Stadtteil Eppendorf – rückte er für seine Partei bis zum Ende der Wahlperiode im selben Jahr in den Bezirksausschuss Hamburg-Nord nach. Bei der Bürgerschaftswahl 1953 wurde er auf dem Wahlvorschlag des Hamburg-Blocks in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt. Die Bürgerschaft wählte ihn zu einem ihrer vier Schriftführer.<ref>„Bürgerschaft hatte Premiere“, in: Hamburger Abendblatt vom 21. November 1953, abgerufen am 4. Oktober 2018.</ref> Nachdem die wieder eigenständig kandidierende DP 1957 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, schied er aus dem Hamburger Landesparlament aus.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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