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Galbiate

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien

Datei:Map of comune of Galbiate (province of Lecco, region Lombardy, Italy).svg
Die Gemeinde Galbiate innerhalb der Provinz Lecco
Datei:Villa Bertarelli 01.jpg
Villa Bertarelli
Datei:Sala al Barro-Galbiate stazione ferr.JPG
Bahnhof Barro-Galbiate

Galbiate ist eine Gemeinde in der Provinz Lecco in der italienischen Region Lombardei mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).

Geographie

Galbiate liegt etwa 6 km südlich der Provinzhauptstadt Lecco und 40 km nordöstlich der Millionen-Metropole Mailand, am Fuß des Monte Barro (922 m, Aussichtsberg auf 5 Seen: Lago di Lecco, Teil des Comersees, im Norden, Lago d’Annone und Lago di Pusiano im Westen, Lago di Garlate und Lago di Olginate im Osten).

Die Gemeinde umfasst die Fraktionen Bartesate, Ponte Azzone Visconti, Sala al Barro und Villa Vergano. Die Nachbargemeinden sind Cortenova, Lierna, Mandello del Lario, Parlasco, Pasturo, Perledo, Primaluna, Taceno und Varenna.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1911 1921 1931 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011 2022
Einwohner 3468 3496 3698 4171 4657 4519 4609 5125 5513 6375 7040 8261 8644 8587 8451
Quelle: ISTAT

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • San Giovanni Evangelista, Pfarrkirche
  • Kirche San Michele: Im Ortsteil San Michele, 3,4 Kilometer nördlich des Zentrums von Galbiates am Osthang des Monte Barro gelegen, steht die gleichnamige unvollendete Kirche nach einem Projekt des bedeutenden Mailänder Barockarchitekten Attilio Arrigoni (1640–1704), der in Mailand den Palazzo Sormani Andriani und die Rotonda della Besana erbaut hat. Der eindrucksvolle Rohbau blieb ohne Ausstattung und ohne Dach, weil der Gemeinde das Geld ausgegangen war.
  • Kirche Santa Maria Bambina
  • Kirche Sant’Alessandro
  • Kirche Santa Maria al Barro
  • Kirche San Rocco
  • Kirche Santi Genesio e Macario
  • Kirche Santa Maria Assunta
  • Oratorium San Giuseppe
  • Museo etnografo dell’Alta Brianza, ein kleines Museum der bäuerlichen Kultur, im Ortsteil Camporeso.
  • Villa Bertarelli.
  • Palazzo Brioschi
  • Monte Barro: der Regionalpark Parco naturale del Monte Barro wurde wegen seiner außerordentlichen Lage (in der letzten Eiszeit Inselberg im Gletscherstrom, der von Berninagruppe und Ortler kam und fast bis Monza reichte) zum Naturpark von Europäischer Bedeutung erklärt. Die Besonderheiten der Flora (mehr als 1000 Arten auf knapp 7 km², darunter rare präglaziale Arten) und der Fauna werden in einem kleinen Museum erklärt, das sich im ehemaligen Eremo auf halber Höhe des Berges befindet. Wenige Minuten höher gibt es einen Pflanzenlehrpfad. Der Bau war ursprünglich Teil eines hochmittelalterlichen Befestigungssystems und wurde in der Renaissance umgebaut (Kapelle San Vittore). Die einst als Herberge benutzten Bauteile wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Luftheilstätte benutzt und sind heute das Zentrum des Naturparks in einem Hain von 200–300jährigen riesigen Buchen. Auf dem Anstiegsweg zum Monte Barro einige Reste von Befestigungstürmen aus ostrogotischer Zeit.

Söhne und Töchter

  • Renato Corti (1936–2020), römisch-katholischer Geistlicher, Kardinal und Bischof von Novara

Literatur

  • Annalisa Borghese: Galbiate. In: Il territorio lariano e i suoi comuni. Editoriale del Drago, Milano 1992, S. 225.
  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 331.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Galbiate Online
  • Oleg Zastrow: Sant’Ambrogio-Immagini tra Lario e Brianza. Cattaneo Editore, Oggiono 1997.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

  • Galbiate auf lombardiabeniculturali.it (italienisch)
  • Galbiate auf tuttitalia.it (italienisch)
  • Galbiate auf comuni-italiani.it (italienisch)
  • Galbiate auf lombardia.indettaglio.it (italienisch)

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden Provinz Lecco