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Gamaliel I.

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Datei:Gamaliel I 3223.jpg
Gamaliel I.

Gamaliel I. bzw. Rabban Gamaliel der Ältere (Gamliel<ref>Gamaliel bedeutet „Belohnung Gottes“</ref> ha-Zaken; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr |SERVICE={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| }} | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | Ivrit | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | neuhebräisch | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | hebräisch}}}}}} | hebräisch}} |SUITABLE=iv modern prefix neu}}; Vorlage:GrcS, Patriarch ca. 9 bis ca. 50 n. Chr.) war ein pharisäischer Rabbi und die bedeutendste Persönlichkeit des rabbinischen Judentums um die Mitte des ersten nachchristlichen Jahrhunderts.

Leben und Wirken

Gamaliel war Tannait und ein Enkel von Hillel, zusammen mit seinem Sohn Simeon ben Gamaliel war er der bedeutendste Repräsentant der Hillel-Schule.

In der rabbinischen Tradition wird Gamaliel – wie sein Großvater Hillel, sein Vater Simeon und sein gleichnamiger Sohn – als Nasi (Patriarch) bezeichnet. Die neuere Forschung geht dagegen davon aus, dass diese Belege redaktioneller Natur sind und die spätere rabbinische Sicht in die Vergangenheit projizieren.<ref name="Martin Jacobs 1995">Martin Jacobs: Die Institution des jüdischen Patriarchen. Eine quellen- und traditionskritische Studie zur Geschichte der Juden in der Spätantike. Mohr, Tübingen 1995, ISBN 3-16-146503-2 (Texte und Studien zum antiken Judentum 52), (Zugleich: Berlin, Freie Univ., Diss., 1994). S. 99ff.</ref> Auch wenn entsprechend seine Charakterisierung als Vorsitzender des Sanhedrin fragwürdig ist<ref>Haim Hillel Ben-Sasson: Geschichte des jüdischen Volkes / Von den Anfängen bis zur Gegenwart. C.H. Beck, 4. Aufl., München, 1995, S. 349</ref><ref>Michael Krupp: Der Talmud / Eine Einführung in die Grundschrift des Judentums mit ausgewählten Texten. Gütersloher Verlagshaus, 1995, S. 33</ref> so ist dennoch seine Mitgliedschaft in diesem Gremium belegt.(Vorlage:Bibel/Link).

Auch im frühen Christentum wurde er respektiert und positiv rezipiert. Der Apostelgeschichte zufolge war er der Lehrer des Apostels Paulus (Vorlage:Bibel/Link). Nachdem Petrus und andere Apostel in Jerusalem verhaftet worden waren, trat Gamaliel als deren Anwalt auf. Er argumentierte, dass ein menschliches Werk ohnehin untergehen werde, ein göttliches jedoch unzerstörbar sei. Damit bewirkte er, dass Petrus und dessen Gefährten nicht gesteinigt, sondern nur ausgepeitscht und dann freigelassen wurden (Vorlage:Bibel/Link).

In der Mischna (Sota 9:15) heißt es über Gamaliel:

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Die Sprüche der Väter überliefern sowohl Aussagen von Gamaliel als auch von seinem Sohn Simeon bzw. Simon. Aus dem ersten Kapitel (I., 16):

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Folgendes Zitat Gamaliels aus den Sprüchen der Väter (Kapitel 2, Vers 2) wählte Samson Raphael Hirsch als Motto für seine erzieherischen Bemühungen:

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Christliche Legenden

Die positive Darstellung Gamaliels in der Apostelgeschichte wurde in späteren Legenden weiter entwickelt, so dass Gamaliel schließlich als Konvertit zum Christentum dargestellt wurde. In diesem Zusammenhang wird auch ein zweiter Sohn namens Abibas erwähnt, der ebenfalls zum christlichen Glauben annahm.

Ebenfalls nach Gamaliel ist das Gamalielevangelium benannt, eine apokryphe Schrift, die lange nach seinem Tod entstand.

Weblinks

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}}Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart {{#if: | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}} | 2006 ff.}}{{#if: 18858

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Einzelnachweise

<references />

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