Gaumenbogen
Erscheinungsbild
Vorlage:Hinweisbaustein Als Gaumenbogen (Arcus palatini) werden zwei arkadenförmige Schleimhautfalten bezeichnet, die vom Gaumensegel (Velum palatinum) ausgehen. Die Gaumenbögen sind wesentlich an dem Würgreflex beteiligt.
- Der hintere Gaumenbogen (1) erstreckt sich vom Gaumensegel zum Rachen (Pharynx) und heißt auch Arcus palatopharyngeus.
- Der vordere Gaumenbogen (2) verläuft vom Gaumensegel seitlich zur Wurzel der Zunge (Glossa) und heißt auch Arcus palatoglossus und bildet die Grenze<ref>Detlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden. Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 27 (Das Cavum oris proprium).</ref> zur Mundhöhle.
In der Nische, einer dreieckigen Bucht, zwischen hinterem und vorderem Gaumenbogen liegt jederseits eine Gaumenmandel (Tonsilla palatina).<ref>Detlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden. Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 27.</ref> Nach Gaumenbogenverletzung kann es zu einem offenen Näseln kommen.
Einzelnachweise
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