Gehau (Waldkappel)
Gehau Stadt Waldkappel
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 51° 6′ N, 9° 49′ O
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| Höhe: | Vorlage:Str replace m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Vorlage:Str replace km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | Vorlage:Str replace (17. Feb. 2015)<ref name="DF">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Waldkappel ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 45 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 37284 | |||||
| Vorwahl: | 05656 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Gehau ist ein Stadtteil von Waldkappel im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.
Geographische Lage
Gehau befindet sich etwa 7 km südwestlich von Waldkappel am Schemmerbach. Etwa 3,5 km ostnordöstlich liegt das Ziegenküppel mit einem Aussichtsturm, nach Süden steigt das Gelände zur Stölzinger Kuppe und nach Westen zum Stolzhäuser Rücken an. Südlich vom Dorf treffen sich die Landesstraßen 3226 (Dankerode–Stölzingen–Gehau–Schemmern) und 3249 (Herlefeld–Stölzingen–Eltmannsee), die dort einen kurzen gemeinsamen Abschnitt haben.
Geschichte
Ortsgeschichte
Der Zeitpunkt der Erstbesiedlung ist ungewiss. Bekannt ist aber, dass das Dorf 1376 unter dem Namen Gehauw zum Gericht Schemmern gehörte.<ref name="lagis" /> 1540 wurde die damalige Wüstung neu besiedelt. Der Ort gehört kirchlich zur Pfarre Schemmern. 1747 hatte Gehau 70 Einwohner, 1939 waren es 124 und im 21. Jahrhundert sind es 115 Einwohner.
Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gehau zum 31. Dezember 1971 auf freiwilliger Basis in die Stadt Waldkappel eingemeindet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Für Gehau, sowie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Waldkappel und die Kerngemeinde wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 607 kB) § 6Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Waldkappel ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Gehau angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- vor 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Amt Spangenberg
- ab 1654: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt SpangenbergGehau
- ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Spangenberg
- 1807–1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Bischhausen
- ab 1815: Kurfürstentum Hessen, Amt Spangenberg<ref name="KHK1818" />
- ab 1821/2: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege<ref>Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend, Anlage: Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken. Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August, S. 72 f. (kurhess GS 1821)</ref><ref group="Anm.">Trennung von Justiz (Justizamt Bischhausen) und Verwaltung.</ref>
- ab 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Eschwege
- ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege
- ab 1867: Norddeutscher Bund<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs.</ref>, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege
- ab 1918: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Kurhessen, Landkreis Eschwege
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege
- ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege, Stadt Waldkappel<ref group="Anm.">Am 31. Dezember 1971 als Ortsbezirk zur Stadt Waldkappel.</ref>
- ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Werra-Meißner-Kreis, Stadt Waldkappel
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Gehau 96 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 18 Einwohner unter 18 Jahren, 42 zwischen 18 und 49, 21 zwischen 50 und 64 und 24 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 36 Haushalten. Davon waren 12 Singlehaushalte, 9 Paare ohne Kinder und 12 Paare mit Kindern, sowie 6 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 6 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 21 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" /> | |
| • 1513: | wüst |
| • 1540: | mit 5 Höfen neu besiedelt |
| • 1565: | 7 Häuser |
| • 1747: | 14 Haushaltungen mit 70 Einwohnern |
| Gehau: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2015 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1834 | 139 | |||
| 1840 | 141 | |||
| 1846 | 153 | |||
| 1852 | 167 | |||
| 1858 | 152 | |||
| 1864 | 147 | |||
| 1871 | 118 | |||
| 1875 | 130 | |||
| 1885 | 134 | |||
| 1895 | 122 | |||
| 1905 | 112 | |||
| 1910 | 124 | |||
| 1925 | 130 | |||
| 1939 | 124 | |||
| 1946 | 249 | |||
| 1950 | 223 | |||
| 1956 | 158 | |||
| 1961 | 127 | |||
| 1967 | 123 | |||
| 1970 | 117 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1987 | 111 | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 96 | |||
| 2015 | 65 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Waldkappel<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1885: | 134 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 113 evangelische (= 88,98 %), 11 katholische (= 8,66 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> [[[:Vorlage:LAGIS/WeblinksZ]] Gehau, Werra-Meißner-Kreis.] Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 12. Dezember 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="KHK1818"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Z2011E"> [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 1,1 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 57 und 113, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> </references>
Weblinks
- Stadtteil Gehau. In: Webauftritt der Stadt Waldkappel.
- [[[:Vorlage:LAGIS/WeblinksZ]] Gehau, Werra-Meißner-Kreis.] Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:HessBib
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