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Geilsdorf (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Geilsdorf-Wappen Sm1605.png
Wappen derer von Geilsdorf in Siebmachers Wappenbuch, 1605

Die Familie von Geilsdorf war ein vogtländisches und fränkisches Adelsgeschlecht. Sie ist eines Stammes mit den von Mühlen und den Wiedersperger von Wiedersperg.

Geschichte

Namensgebender Stammsitz ist Geilsdorf, heute eingemeindet nach Weischlitz. Die dortige Herrschaft im 16. Jahrhundert erstreckte sich u. a. auf den Nachbarort Schwand.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.archiv.sachsen.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> In der Geilsdorfer Kirche verfügte die Familie über eine Familiengruft. Erwähnung findet die Familie auch in der Geschichte von Tobertitz bei Reuth.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Oktober 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tobertitz.de</ref> Als Teil der reichsfreien fränkischen Ritterschaft war sie im Ritterkanton Gebürg (z. B. 1529) organisiert. Anfang des 17. Jahrhunderts war die Familie im Besitz des Ansitzes Hofeck. Letzter Besitzer von Hofeck war Christoph von Geilsdorf, der am 5. Februar 1618 als letzter seines Geschlechtes verstarb.<ref>Hans Hofner: Der Murringhof und Schloß Hofeck - Zur Geschichte eines vogtländischen Rittersitzes am Stadtrand von Hof. In: Sonderdruck aus der Kulturwarte - Nordostoberfränkische Monatsschrift für Kunst und Kultur. Hof 1974.</ref>

Genealogische Nachrichten

Viertes Viertel 16. Jh.

Wappen

Das geteilte Wappen zeigt in der rechten Schildhälfte einen silbernen Balken auf rotem Grund, links in Blau einen springenden natürlichen Wolf mit einem weißen Lamm im Fang. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken der Wolf mit dem Lamm wachsend.

Literatur

  • Georg Friedrich: Die markgräfliche Regierung hielt die adeligen Grundherren streng im Zaume. In: Heimatkalender für Fichtelgebirge und Frankenwald. 1971. S. 69–74.
  • Cord Ulrichs: Vom Lehnshof zur Reichsritterschaft – Strukturen des fränkischen Niederadels am Übergang vom späten Mittelalter zur frühen Neuzeit (Liste des Kantons Gebürg von 1529, StAM GHA II. Nr. 211 a.E.). Franz Steiner Verlag Stuttgart, Stuttgart 1997, ISBN 3-515-07109-1, S. 212.
  • Bernd Wiefel: Amtmann und Abt – aus der Geschichte eines wenig bekannten ritterlichen Geschlechts – Teil 1: Wilhelm von Geilsdorff, Teil 2: Abt Georgius zu Saalfeld. Rudolstädter Heimathefte 1993, Heft 3/4, Seite 81 ff., Heft 5/6, Seite 130 ff.
  • Bernd Wiefel: Die Geschichte der Herren von Geilsdorf, in: Bausteine zur Geschichte des Orlagaues, Band IV, Olbernhau 2021, Seiten 7 bis 40.

Weblinks

Commons: Geilsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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