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Georg Schroeter (Chemiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Georg Schroeter (* 10. Mai 1869 in Passenheim, Ostpreußen; † 14. Oktober 1943 in Berlin) war seit 1910 Professor für Chemie an der Tierärztlichen Hochschule Berlin.

Während seines Studiums wurde er 1888/89 Mitglied der Landsmannschaft Fidelitas Karlsruhe.<ref>Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft. Teil 1. Hamburg 1932, S. 125.</ref>

Gemeinsam mit Hugo Haehn entwickelte er während des Ersten Weltkriegs ein technisches Verfahren zur Herstellung von Erdölersatz (Tetralin).<ref>Eintrag von Georg Schroeter in Deutsche Biographie, abgerufen am 17. November 2017.</ref>

Mit der Integration der Tierärztlichen Hochschule 1934 in die Friedrich-Wilhelms-Universität änderte sich der Name des von Schroeter geleiteten Instituts in „Institut für Veterinär-Chemie“. 1935 wurde Schroeter emeritiert.

Seine Schwester war die Kunsthistorikerin Marie Luise Gothein.

Schroeter wurde an der Universität Bonn als akademischer Schüler von Richard Anschütz promoviert.<ref name="Fieser">Louis Fieser, Mary Fieser: Organische Chemie, Verlag Chemie Weinheim, 2. Auflage, 1972, S. 478, ISBN 3-527-25075-1.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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