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Gerald R. Ford (Schiff)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
USS Gerald R. Ford, Oktober 2022
USS Gerald R. Ford, Oktober 2022
Übersicht
Bestellung 10. September 2008
Kiellegung 14. November 2009
Stapellauf 9. November 2013
1. Dienstzeit Flagge
Indienststellung 22. Juli 2017
Technische Daten
Verdrängung 100.000 ts
Länge 337,1 Meter (Lüa)
332,8 Meter (Flugdeck)
Breite 40,8 Meter (Wasserlinie)
78,0 Meter (Flugdeck)
Tiefgang 11,9 Meter
Besatzung 4539<ref>Gerald R. Ford Class Aircraft Carrier. In: military.com. Abgerufen am 7. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Antrieb 4 Propeller, über 2 Nuklearreaktoren vom Typ A1B angetrieben
Geschwindigkeit 30+ kn
Bewaffnung
Luftfahrzeuge Bis zu 90, darunter: Boeing F/A-18, Boeing EA-18, Grumman C-2, Grumman E-2, Lockheed Martin F-35, Sikorsky SH-60

Die Gerald R. Ford (CVN-78) ist ein Flugzeugträger der United States Navy. Er ist nach dem früheren US-Präsidenten Gerald R. Ford benannt und das Typschiff der gleichnamigen Gerald-R.-Ford-Klasse. Diese gilt als Nachfolge-Schiffsklasse der Nimitz-Klasse.

Die Gerald R. Ford wurde am 22. Juli 2017<ref>Jürg Kürsener: Leitschiff «Gerald R. Ford»: Die USA lancieren neue Generation von Flugzeugträgern. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. Juli 2017, abgerufen am 7. Februar 2025.</ref><ref>Dieser Flugzeugträger steuert sich selbst. In: Welt.de. 19. Juli 2017, abgerufen am 7. Februar 2025.</ref> in Dienst gestellt, als Ersatz für die am 1. Dezember 2012 außer Fahrt<ref>Flugzeugträger USS „Enterprise“ – Letzte Fahrt des schwimmenden Giganten. In: Spiegel Online. 1. Dezember 2012, abgerufen am 13. September 2024.</ref> und am 3. Februar 2017 offiziell außer Dienst<ref>Silke Hasselmann: Abschied von der „USS Enterprise“. Nach 51 Jahren im Dienst. In: tagesschau.de. 1. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Dezember 2012; abgerufen am 13. September 2024.</ref> gestellte Enterprise.<ref>Navy CVN-21 Aircraft Carrier Program: Background and Issues for Congress. In: history.navy.mil. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. September 2013; abgerufen am 7. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Namensgebung

Die Entscheidung, den neuen Träger als USS Gerald R. Ford zu benennen,<ref>Ford Christening Connects President to Navy Roots. Story Number NNS131109-04. In: navy.mil. 11. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2017; abgerufen am 7. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wurde wesentlich vom US-Kongress beeinflusst. Virginias Senator John Warner brachte einen Zusatz zum National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2007 ein, der genau dies vorschlug. Der Kongress stimmte zu, George W. Bush bestätigte die Entscheidung mit seiner Unterschrift am 17. Oktober 2006. Allerdings hieß es dort lediglich „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“. Dieses „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ weist darauf hin, dass die alleinige Verantwortung für die Benennung von Schiffen beim United States Secretary of the Navy, zu diesem Zeitpunkt Donald C. Winter, lag.

Am 3. Januar 2007, wenige Tage nach Fords Tod, kündigte der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld an, dass die Entscheidung für die Benennung nach Ford gefallen sei. Die Navy selbst bestätigte dies offiziell am 16. Januar 2007.<ref>Next Navy aircraft carrier to be named for late President Gerald Ford, buried Wednesday. In: iht.com. International Herald Tribune, 4. Januar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Dezember 2008; abgerufen am 13. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Artikel der International Herald Tribune zur Entscheidung über die Namensgebung).</ref>

Baugeschichte

Datei:USS Gerald R. Ford (CVN-78) in dry dock front view 2013.JPG
Flutung des Docks (Oktober 2013)

Am 10. September 2008 erhielt Northrop Grumman offiziell einen Auftrag im Wert von 5,7 Milliarden Dollar zum Bau des Schiffs mit der Kennung CVN-78. Die Werft Northrop Grumman-Newport News Shipbuilding begann am 11. August 2008 mit dem Bau, dem Zuschneiden von Stahlplatten. Die Kiellegung des Trägers fand am 14. November 2009 statt. 2008 schätzte die US Navy die Gesamtkosten neu auf 10,5 Milliarden Dollar ein. Im Juni 2008 ging das Congressional Budget Office von 11,4 Milliarden Dollar aus. Bei der Indienststellung wurden Kosten von 13 Milliarden Dollar genannt.<ref>„USS Gerald R. Ford“: Das ist das teuerste Kriegsschiff der Welt. In: Spiegel Online. 22. Juli 2017, abgerufen am 13. September 2024.</ref>

Am 9. November 2013 fand der Stapellauf des Schiffes statt. Getauft wurde der Flugzeugträger von Susan Ford Bales, der Tochter von Gerald Ford.<ref>Neuer Flugzeugträger in USA zu Wasser gelassen. In: german.ruvr.ru. Stimme Russlands, 9. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. November 2013; abgerufen am 13. September 2024.</ref><ref name="Taufe">"USS Gerald Ford" – Gigantischer Flugzeugträger getauft. In: N24.de. Axel Springer Deutschland GmbH, 10. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2016; abgerufen am 13. September 2024.</ref>

Kurz nach dem Stapellauf ergab ein interner Bericht, dass der Flugzeugträger die neuen Vorgaben nicht erfüllen konnte. Insbesondere die gegenüber der Nimitz-Klasse geforderte erhöhte Anzahl an Starts und Landungen pro Zeitraum („{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“) konnte nicht erreicht werden, da die neuentwickelten elektromagnetischen Flugzeugkatapulte technisch noch nicht ausgereift seien, ebenso wie die Landefanganlage, die für die Flugleitung notwendigen Radaranlagen und die Munitionsaufzüge. Dies zusammengenommen vergrößerte laut Bericht die Taktzeit zwischen den einzelnen Flugzeugabfertigungen erheblich und mache sie somit sogar langsamer als bei der Nimitz-Klasse. Man ging davon aus, dass die Mängel bis zur Indienststellung 2017 behoben werden können, allerdings mit Mehrkosten von 25 Prozent (ca. 13 Mrd. US-Dollar Gesamtkosten) und Verzögerungen beim Bau der typgleichen Schiffe John F. Kennedy und Enterprise.<ref>Dr. J. Michael Gilmore, Director of Operational Test & Evaluation Office of the Secretary of Defense (Pentagon) in einem 30 seitigen Operational Assessment zum CVN-78-Programm an Verteidigungsminister Hagel; so zitiert in Marineforum, Ausgabe 4/2014, S. 38 ff.</ref> Im Juli 2016 wurde eine Verschiebung der Auslieferung bis nach November 2016 bekannt gegeben.<ref>Zachary Cohen: Der 13 Mrd. $ teure neue Flugzeugträger der US Navy kann nicht kämpfen. In: edition.cnn.com. CNN, 25. Juli 2016, abgerufen am 13. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ab dem 8. April 2017 absolvierte das Schiff Werkstestfahrten mit eigener Antriebskraft.<ref>future USS Gerald R. Ford (CVN 78). In: navy.mil. 8. April 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2019; abgerufen am 13. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 31. Mai 2017 wurde die Gerald R. Ford an die US Navy übergeben<ref>L’USS Gerald R. Ford livré à la flotte américaine. In: meretmarine.com. 1. Juni 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. August 2017; abgerufen am 13. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Future USS Gerald R. Ford Delivered to the Navy. 1. Juni 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. August 2017; abgerufen am 13. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und am 22. Juli 2017 in Norfolk, Virginia<ref>L’US Navy va mettre en service son nouveau porte-avions. In: meretmarine.com. 21. Juli 2017, abgerufen am 21. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Dienst gestellt.<ref>Flugzeugträger Gerald R. Ford: Der neue Meister des Meeres. In: diepresse.com. 21. Juli 2017, abgerufen am 13. September 2024.</ref> Sie gilt als teuerstes Kriegsschiff der Welt.<ref>USA – Das teuerste Kriegsschiff. In: sueddeutsche.de. 21. Juli 2017, abgerufen am 13. September 2024.</ref>

Operationen

Datei:Overhead view of USS Gerald R. Ford (CVN 78) transiting the Atlantic Ocean, March 19, 2023.jpg
Die Gerald R. Ford von oben gesehen (März 2023)

Am 20. März 2021 führte die USS Gerald R. Ford erstmals mit dem italienischen Träger Cavour ein Ready for Operations (RFO) der Italienischen Marine während einer Atlantiküberquerung durch.<ref>ITS Cavour Receives F-35B Flight Clearance Recommendation. In: Overt Defense. 29. März 2021, abgerufen am 6. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 5. Oktober 2022 lief die Gerald R. Ford zu ihrer ersten Einsatzfahrt aus. Sie operierte im Atlantischen Ozean mit NATO-Partnern, u. a. mit der Fregatte Hessen.<ref>Gerald R. Ford Carrier Strike Group Departs for First Deployment. In: U.S. Navy. 5. Oktober 2022, abgerufen am 9. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anfang Mai 2023 verließ der Flugzeugträger den Marinestützpunkt Norfolk zu seiner ersten Kampf-Einsatzfahrt.<ref>Flugzeugträger „Ford“ auf erster Kampf-Einsatzfahrt. In: FlugRevue. 8. Mai 2023, abgerufen am 7. Februar 2025.</ref> Am 24. Mai kam er in der norwegischen Hauptstadt Oslo an, um nach einem mehrtägigen Zwischenstopp weiter zu einem NATO-Manöver am Polarkreis zu fahren.<ref>Norwegen – Weltgrößter Flugzeugträger in Oslo eingetroffen. In: luzernerzeitung.ch. 25. Mai 2023, abgerufen am 7. Februar 2025.</ref>

Am 8. Oktober 2023 wurde entsprechend einer Bekanntgabe des US-Verteidigungsministers Lloyd J. Austin im Rahmen einer umfassenden Unterstützung Israels u. a. die USS Gerald R. Ford ins östliche Mittelmeer beordert.<ref>Statement From Secretary Lloyd J. Austin III on U.S. Force Posture Changes in the Middle East. In: defense.gov. Abgerufen am 8. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dies erfolgte als Reaktion auf einen Großangriff der islamistischen Terrororganisation Hamas gegen Israel am 7. Oktober 2023.<ref>Christian Meier, Christoph Ehrhardt: Massive Attacke der Hamas: „Bürger Israels, wir sind im Krieg“. In: FAZ. 7. Oktober 2023, abgerufen am 13. September 2024.</ref>

Am 18. August 2025 lief der Flugzeugträger in die Nordsee ein. Der Trägerverband um die Gerald R. Ford umfasste das Trägergeschwader Carrier Air Wing Eight (CVW-8), die drei Zerstörer Mahan, Winston S. Churchill und Bainbridge sowie Versorgungsschiffe wie die Supply und die William McLean. Es wurde vermutet, dass diese Verlegung im Zusammenhang mit dem russischen Großmanöver „Sapad 2025“ im September 2025 gestanden haben könnte und gleichzeitig als politisches Signal zu werten gewesen sei.<ref>337 Meter: USA verlegen größtes Kriegsschiff der Welt in die Nordsee – Reaktion auf Sapad? In: t-online.de. 18. August 2025, abgerufen am 18. August 2025.</ref><ref>Dzirhan Mahadzir: Carrier Ford Leaves Mediterranean for North Sea, Carrier Lincoln Operating Off Alaska. In: USNI News. 18. August 2025, abgerufen am 21. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 12. November 2025 wurde das Schiff vor die Küste Lateinamerikas verlegt, um sich nach Angaben der US-Regierung an der Bekämpfung von illegalem Drogenschmuggel in die USA zu beteiligen. Viele lateinamerikanische Regierungen reagierten mit Ablehnung auf die Stationierung und mutmaßten, dass die Präsenz des größten Flugzeugträgers der Welt als Drohgebärde gegenüber der venezolanischen Regierung von Nicolás Maduro zu werten sei.<ref>USA verschärfen mit Flugzeugträger-Verlegung Spannungen mit Venezuela. Abgerufen am 12. November 2025.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Im Februar 2026 verlegte die US Navy die Gerald R. Ford aus der Karibik in Richtung Mittelmeer/Nahost-Region. Nach Angaben der US-Marine wurde die Besatzung Mitte Februar über ihren neuen Einsatz informiert. Am 20. Februar 2026 passierte der Träger die Straße von Gibraltar und erreichte das Mittelmeer. Zuvor war der Flugzeugträger Abraham Lincoln in die Nahost-Region beordert worden. Medienberichte ordneten die Verlegung mehrere Träger in den US-Militäraufmarsch vor dem Irankrieg 2026 ein (u. a. zusätzliche Kampfflugzeuge und Begleitschiffe).<ref name="DLF_2026-02-20">Zweiter US-Flugzeugträger im Mittelmeer eingetroffen. In: Deutschlandfunk. 20. Februar 2026, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref> Die Verlegung sollte der publizierten Medienmeinung zufolge sowohl der Abschreckung als auch der Vorbereitung möglicher militärischer Optionen vor dem Hintergrund stark erhöhter Spannungen zwischen den USA und dem Iran dienen und fand parallel zu (indirekten) Gesprächen über das iranische Atomprogramm statt.<ref name="Euronews_2026-02-14">USS Gerald Ford: Trump schickt mächtigsten Flugzeugträger der Welt von Venezuela in Richtung Iran. In: Euronews. 14. Februar 2026, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref><ref name="taz_2026-02-19">USA rüsten für Krieg gegen Iran: Größtes Luftwaffenaufgebot seit dem Irakkrieg. In: taz. 19. Februar 2026, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref> US-Präsident Trump drohte dem Iran mit einem Militärschlag für den Fall, dass keine Einigung zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms zustande kommen würde.<ref name="DLF_2026-02-20" />

Am 1. März 2026 trat die Gerald R. Ford in aktive Kampfoperationen ein: Im Rahmen der Operation Epic Fury, einer gemeinsamen US-amerikanisch-israelischen Militäroperation gegen den Iran, startete der Trägerverband Kampf-, Aufklärungs- und Elektronik-Kriegsführungsflugzeuge vom östlichen Mittelmeer aus gegen iranische Ziele.<ref>U.S. Aircraft Carrier USS Gerald R. Ford Entered into Active Combat Operations Against Iran. In: Army Recognition. 1. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut dem United States Central Command (CENTCOM), dem für die Region zuständigen der Unified Combatant Commands, wurden dabei nach der ersten Angriffswelle hunderte iranische Raketen- und Drohnenangriffe ohne Verluste auf amerikanischer Seite abgewehrt.<ref>U.S. Aircraft Carrier USS Gerald R. Ford Entered into Active Combat Operations Against Iran. In: Army Recognition. 1. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 5. März 2026 passierte die Gerald R. Ford gemeinsam mit dem Zerstörer Bainbridge den Suezkanal Richtung Rotes Meer, um den bereits im Arabischen Meer operierenden Trägerverband um die Abraham Lincoln zu verstärken.<ref>Mallory Shelbourne: USS Gerald R. Ford Now in the Red Sea, USS George H.W. Bush Wraps Pre-Deployment Exercises. In: USNI News. 6. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es war das erste Mal, dass die Gerald R. Ford den Suezkanal durchquerte. Mit dem gleichzeitigen Einsatz zweier Trägerverbände – Ford im Roten Meer und Lincoln im Arabischen Meer – konzentrierte die US-Marine eine erhebliche Trägerkampfkraft in der Region.

Am 12. März 2026 brach an Bord der Gerald R. Ford ein Brand in der Hauptwäscherei aus. Zwei Matrosen erlitten dabei nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Das Regionalkommando CENTCOM bestätigte den Vorfall und stellte klar, dass die Brandursache nicht kampfbedingt war; der Träger blieb nach eigenen Angaben voll einsatzbereit.<ref>Mallory Shelbourne: Carrier USS Gerald R. Ford Suffers Fire, At Least 2 Sailors Injured. In: USNI News. 12. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Did Iranian missiles cause a fire on the USS Gerald R. Ford aircraft carrier? US Navy clarifies. In: The Week. 13. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach dem Brand waren etwa 600 Crewmitglieder ohne reguläre Kojen und mussten provisorisch Aufenthaltsräume nutzen. Die Wäscherei war außer Betrieb und es gab nur eingeschränkte Hygienemöglichkeiten für die Besatzung.<ref>Brand auf der USS Gerald R. Ford: Neue Details bekannt. In: focus.de. 17. März 2026, abgerufen am 17. März 2026.</ref> Das Schiff befand sich am 18. März noch im Roten Meer und wurde anschließend über den Suezkanal ins Mittelmeer verlegt.<ref>US-Flugzeugträger muss nach Brand Hafen anlaufen. In: orf.at. 18. März 2026, abgerufen am 18. März 2026.</ref> Am 23. März lief die Gerald R. Ford in der Souda-Bucht auf Kreta ein, um Reparaturen und Nachschub aufzunehmen.<ref>USS Gerald R. Ford Arrives in Souda Bay. In: U.S. Naval Forces Europe and Africa / U.S. Sixth Fleet. 23. März 2026, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>USS Gerald R. Ford docks in Greece after onboard fire. In: Stars and Stripes. 23. März 2026, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von dort fuhr der Träger weiter nach Split in Kroatien zu einem mehrtägigen Stopp und stach spätestens am 3. April wieder in See.<ref name="cnn20260403">Brad Lendon: Aircraft carrier USS Gerald R. Ford back at sea after fire repairs completed. In: edition.cnn.com. 3. April 2026, abgerufen am 3. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Währenddessen wurde die George H. W. Bush als ein weiterer Flugzeugträger in Richtung Naher Osten in Marsch gesetzt.<ref>US Navy Replaces USS Gerald R. Ford With USS George H.W. Bush After Aircraft Carrier Fire Near Iran. In: www.armyrecognition.com. 29. März 2026, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Vizeadmiral Jim Kilby, stellvertretender Chief of Naval Operations, sagte Mitte März 2026 vor dem Streitkräfteausschuss des US-Senats, dass der Einsatz der Gerald R. Ford voraussichtlich insgesamt rund elf Monate dauern und der Träger frühestens Ende April oder Anfang Mai 2026 in seinen Heimathafen Norfolk zurückkehren werde.<ref>USS Gerald R. Ford Now in the Red Sea. In: USNI News. 6. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Einsatzdauer würde so im Mai 2026 mit den über 300-tägigen Einsätzen in der Zeit des Vietnamkriegs vergleichbar werden und Mitte April die Dauer von 294 Tagen, für die Abraham Lincoln im Jahr 2020 als erster Träger seit dem Vietnamkrieg verlegt war, übertreffen.<ref>Carrier USS Gerald R. Ford Suffers Fire, At Least 2 Sailors Injured. In: USNI News. 12. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: USS Gerald R. Ford (CVN-78) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gerald R. Ford | John F. Kennedy | Enterprise | Doris Miller | William J. Clinton | George W. Bush

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Vorlage:Klappleiste/Ende