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Gewerkschaftshaus Dresden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Gewerkschaftshaus Dresden.JPG
Gewerkschaftshaus Dresden (rechts, links das Volkshaus von 1915)
Datei:Gewerkschaftshaus Dresden Seitenansicht.jpg
Gewerkschaftshaus Dresden, Seitenansicht

Das Gewerkschaftshaus Dresden am Schützenplatz 14 in der Wilsdruffer Vorstadt Dresdens besteht aus zwei Gebäuden: Dies ist zum einen das westlich gelegene Volkshaus von 1915 (auch als Dresdner Volkshaus bezeichnet) und das westlich gelegene sogenannte Hochhaus von 1929. Beide Gebäude werden gemeinsam genutzt und sind ein heute unter Denkmalschutz<ref>Eintrag auf der Denkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege</ref> stehendes Gebäudeensemble. Sie sind traditioneller Sitz der Gewerkschaften in Dresden. Vorlage:Hinweisbaustein

Volkshaus von 1915

Vorlage:Hinweisbaustein

Hochhaus von 1929

Das von Carl Fritz Richter von 1929 bis 1930 errichtete Gewerkschaftshaus ist ein „blockartiger voluminöse[r] Anbau mit einer turmartigen Erhöhung im nüchternen Stil der Neuen Sachlichkeit“.<ref name="dnd">Gewerkschaftshaus am Schützenplatz potentiell in die Höhe strebend. www.das-neue-dresden.de, abgerufen am 4. August 2009.</ref> Der siebengeschossige Stahlbetonbau wurde an ein 1915 bis 1916 errichtetes Volkshaus angebaut. Der Vergleich zwischen dem Gewerkschaftshaus aus den Jahren 1915/16 und dem in den Jahren 1929/30 erfolgten Anbau zeigt einen „Übergang vom Historismus in die Moderne des frühen 20. Jahrhunderts unter Weglassung von angedeuteten Spiegelfeldern, Fensterverdachungen und Simsen“.<ref name="dnd" />

Jüngere Vergangenheit

Im Jahr 2006 wurde das Gebäude zusammen mit den Gewerkschaftshäusern in Leipzig, Zwickau, Bautzen, Chemnitz, Magdeburg, Jena und Suhl an die Cerberus Capital Management verkauft.<ref>„Heuschrecke“ kauft Immobilien. Focus Online, 19. Dezember 2006, abgerufen am 4. August 2009.</ref> Das Gewerkschaftshaus Dresden wurde im Juni 2012 von der Igemet, der immobilienwirtschaftlichen Vermögensverwaltung der IG Metall, für die Gewerkschaften zurückgekauft.<ref>Gerda Gericke Gewerkschaften kaufen Dresdner Volkshaus zurück in www.immobilien-zeitung.de</ref>

Literatur

  • Peter Russig: Das Dresdner „Volkshaus“ der Gewerkschaft 1902 bis 1999. DGB Kreis Dresden, Dresden 1999.
  • Willy Buschak: Das Volkshaus Dresden – Schauplatz und Erinnerungsort. In: Dresdner Geschichtsverein (Hrsg.): Dresdner Hefte, H. 130 (2/2017), S. 18–26

Weblinks

Commons: Gewerkschaftshaus Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 3′ 21,1″ N, 13° 43′ 37,6″ O

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