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Ghostscript

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Ghostscript

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Ghostscript-Logo
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Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Artifex Software Inc.
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Linux, Unix, VMS, Windows, macOS, Mac OS Classic, MSDOS, OS/2, AmigaOS, u. a.
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Software
Lizenz Duales Lizenzsystem: AGPL-3+ und kommerziell (Artifex Ghostscript)
deutschsprachig ja
www.ghostscript.com

Ghostscript ist ein freier Interpreter der Seitenbeschreibungssprache PostScript (PS) und des Portable Document Formats (PDF). Ghostscript stellt eine Programmierschnittstelle mit Funktionen bereit, um PostScript- und PDF-Inhalte darstellen und drucken zu können.

Geschichte

1986<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ghostscript C coding guidelines: (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Juni 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ghostscript.com „The first Ghostscript code was written in 1986“.</ref> begann L Peter Deutsch Ghostscript für das GNU-Projekt zu entwickeln. Er gründete Aladdin Enterprises, um Ghostscript auch kommerziell vermarkten zu können. Dazu nutzte er ein eigenes duales Lizenzsystem, bei dem er die jeweils aktuelle Version zunächst unter der Aladdin Free Public License (AFPL) veröffentlichte. Diese schränkt eine kommerzielle Nutzung der Software stärker als die GNU Affero General Public License (AGPL) ein, erlaubt aber eine unentgeltliche Verbreitung und Nutzung. Unternehmen, die Ghostscript mit ihrem Produkt vertreiben möchten und sich entweder nicht den Lizenzbedingungen der AGPL unterwerfen oder keine veraltete Version unter dieser Lizenz ausliefern wollen, können eine kommerzielle Lizenz, Artifex Commercial License, erwerben. In dieser Lizenz ist Ghostscript in zahlreichen Anwendungen bekannter Hersteller wie z. B. IBM, HP<ref>Adobe Systems: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschäftsbericht vom 3. September 1999: (Memento vom 10. Juli 2007 im Internet Archive) (PDF; 104 kB) „HP began to ship a clone version of Adobe PostScript in some printers“ (vermutlich Ghostscript, vgl. Kundenliste unten).</ref> und Xerox integriert.<ref>Veröffentlichungsmeldung zu Ghostscript 8.00: „Ghostscript currently powers inkjet RIPs from Best Color GmbH, Xerox XES (in partnership with Caldera Graphics), MacDermid/ColorSpan, and Mutoh America.“</ref>

Zum Problem wurde diese Lizenzpolitik, als das von Easy Software Products (ESP) unter der GPL veröffentlichte Common Unix Printing System (CUPS) zum Standarddrucksystem für unixähnliche Betriebssysteme werden sollte. CUPS setzt auf PostScript auf und verwendet Ghostscript als Software-RIP. ESP initiierte daher ESP Ghostscript, eine Abspaltung von AGPL Ghostscript, um unter der GPL eine Version mit aktuellen wichtigen Patches für CUPS verbreiten zu können.

Heute hält das kalifornische Unternehmen artofcode LLC die Urheberrechte. Die kommerzielle Lizenzierung erfolgt durch Artifex Software Inc. Seit 2000 ist Raph Levien als Nachfolger von Peter Deutsch Maintainer des Projekts.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Raph Levien: An open letter to the Ghostscript development community (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Februar 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.linuxtoday.com</ref> Mit Version 8.56 (31. Mai 2006) wurde AFPL Ghostscript eingestellt,<ref>heise: „Ghostscript ab sofort unter der GPL“ vom 16. Juni 2006</ref> so dass seitdem die neueste Version immer sofort unter einer GPL-Variante erscheint. Die Abspaltung ESP Ghostscript konnte mit der 2006 erfolgten Lizenzänderung schließlich aufgegeben werden: GPL Ghostscript 8.57 und ESP Ghostscript 8.15.4 wurden im am 1. August 2007 veröffentlichten GPL Ghostscript 8.60 zusammengeführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Veröffentlichungsmitteilung zu Ghostscript 8.60 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ghostscript.com</ref> Mit Version 9.07 vom 14. Februar 2013 wurde die Lizenz von der GPL auf die AGPL geändert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />History of Ghostscript versions 9.xx (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)</ref>

Verwendung

Die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten von Ghostscript sind:

  • Als Software-RIP zur Rasterung von PostScript- oder PDF-Inhalten
  • Zur Konvertierung von PostScript- und PDF-Inhalten in andere (Datei-)Formate. Überwiegend werden PostScript-Dateien in PDF-Dateien oder reine Rastergrafikformate umgewandelt
  • Zum Testen und Debuggen von PostScript-Code

Grafische Oberflächen

Es gibt zahlreiche Programme, die Ghostscript bereits integriert haben oder eine Grafische Benutzeroberfläche (GUI) bereitstellen (wie z. B. Ghostview bzw. GSView).

Die GPL-Version von Ghostscript diente als Grundlage für Display Ghostscript, eine Nachbildung von Display PostScript. Sie können zur Darstellung grafischer Oberflächen verwendet werden. Das Projekt wurde (vermutlich im Jahr 2000) eingestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Letzter bekannter Stand der Projektseite von Display Ghostscript (Memento vom 29. Dezember 2007 im Internet Archive) (letztes Release am 27. Juni 2000)</ref><ref>Display Ghostscript auf der GNUstep-Seite: „The GNUstep project has halted development of Display GhostScript“.</ref>

Freie Schriftarten

Für Ghostscript werden verschiedene Arten von freien Schriftarten<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ghostscript SVN – URW-Schriftarten (Memento vom 19. September 2015 im Internet Archive) als TrueType-Dateien, abgerufen am 17. August 2015</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ghostscript SVN – URW-Schriftarten (Memento vom 11. Juli 2011 im Internet Archive) als Type-1-Dateien, abgerufen am 17. August 2015</ref> geliefert:<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Debian package – gsfonts.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fonts and font facilities supplied with Ghostscript.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ghostscript.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Linux fonts (mostly X11).] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur

  • Adobe Systems, Inc. (Hrsg.): PostScript Language Reference. Addison-Wesley, Boston 1999, ISBN 0-201-37922-8 (als kostenloser PDF-Download von Adobe Systems, Inc.).
  • Adobe Systems, Inc. (Hrsg.): PDF Reference: Version 1.4. Addison-Wesley, Boston 2001, ISBN 0-201-75839-3 (als kostenloser PDF-Download von Adobe Systems, Inc.).
  • Thomas Merz, Olaf Drümmer: Die PostScript- & PDF-Bibel. dpunkt Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-935320-01-9.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />