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Gießener Ring

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Gießener Ring
480 485 49 429 E40 E 44
Karte
Übersichtskarte Gießener Ring
Übersichtskarte Gießener Ring
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 23,6 km (im Uhrzeigersinn)

Bundesland:

Straßenverlauf
Vorlage:AB/Wartung/Leer Osttangente (10,7 km)
Datei:Autoroute icone.svg als 485
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (1)  Gießener Nordkreuz 480 (Westteil)
(incl.)  Gießen-Marburger Straße
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (1)  Gießener Nordkreuz 3a (Ostteil)
(2)  Gießen-Wieseck
(3)  Gießen-Ursulum 49
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Universitätsstadt Gießen
(4)  GI-Grünberger Straße 49 nur AusfahrtSymbol: Rauf
(5)  Gießen-Licher Str. 457
(6)  Gießen-Schiffenberger Tal
Linden-Oberhof
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Bergwerkswald
Datei:AB-Kreuz-blaugelb.svg (7)  Bergwerkswald 49
Vorlage:AB/Wartung/Leer Südtangente (2,4 km)
Datei:Autoroute icone.svg als 49
Datei:AB-Kreuz-blaugelb.svg (7)  Bergwerkswald 485
Gießen-Kleinlinden
Datei:Zeichen 330.2 - Ende der Autobahn, StVO 2013.svg Kraftfahrstraße
Talbrücke Kleinlinden 490 m
Datei:AB-Kreuz-gelb.svg Lahnfelddreieck 429 E40 E 44
Vorlage:AB/Wartung/Leer Westtangente (4,6 km)
Datei:Autoroute icone.svg als 429 E40 E 44
Datei:AB-Kreuz-gelb.svg Lahnfelddreieck 49 E40 E 44
Gießen-West
Wettenberg 480 E40
Vorlage:AB/Wartung/Leer Nordtangente (4,1 km)
Datei:Autoroute icone.svg als 480 E40
(3)  Wettenberg 429 E40 E 44
Datei:Zeichen 314.svg Datei:Zeichen 365-58 - Toilette (600x600), StVO 2017.svg Silbersee/Gleiberger Land
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Gleiberger Land
Lahnbrücke 370 m
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (4)  Gießener Nordkreuz 485 (Westteil)
  • In Bau
  • In Planung
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Als Gießener Ring wird der Ring aus Bundesstraßen und Autobahnen bezeichnet, der um die mittelhessische Stadt Gießen führt.

    Datei:Bundesstraße 3 Giessen02 2009-08-15.jpg
    Überführung der A 480 am Nordkreuz

    Streckenverlauf

    Der Gießener Ring erstreckt sich über die A 485 vom Gießener Nordkreuz bis zur wie ein Autobahndreieck ausgebauten Anschlussstelle Bergwerkswald, von dort führt er als B 49 in Richtung Wetzlar über die Talbrücke Kleinlinden bis zum sogenannten Lahnfelddreieck. Dort führt der Ring auf die B 429 bis nach Wettenberg, wo das letzte Stück über die A 480 wieder zurück zum Gießener Nordkreuz führt.

    Während die Bundesstraße 49 nur teilweise zum Gießener Ring gehört und auch überregional eine wichtige Bedeutung hat, sind die anderen Teile fast nur auf den Ring beschränkt. Die B 429 gehört als einzige Straße komplett zum Gießener Ring. Sie führte jedoch in der Vergangenheit bis nach Limburg; dieser Abschnitt wurde zur B 49 umgewidmet.

    Die beiden Autobahnteilstücke waren Teil der verworfenen Planungen der Autobahnen 48 und 49. Die A 480 beginnt kurz vor der Anschlussstelle Wettenberg und führt außerhalb des Gießener Rings noch bis zum nahe gelegenen Reiskirchen und der A 5. Zudem befindet sich rund um das Wetzlarer Kreuz ein kleiner Teil der aufgegebenen Strecke, der aber nur sehr schwach frequentiert wird. Die A 485 ist ein ausgebautes Teilstück der geplanten Nord-Süd-Strecke A 49. Sie ersetzt auf voller Länge die B 3 und gehört zum Großteil zum Gießener Ring. Sie mündet direkt beim Gießener Nordkreuz und wenige Kilometer nach dem Dreieck Bergwerkswald bei Langgöns wieder in die Bundesstraße 3 nach Marburg bzw. Butzbach.

    Die Bundesstraßen sind mit Ausnahme der Verbindung von der B 429 zur A 480 alle komplett autobahnähnlich ausgebaut. An der AS Wettenberg gibt es nur von der nach Norden führenden B 429 eine planfreie Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Reiskirchen. Die anderen Verbindungen sind als normale Anschlussstelle mit Ampelkreuzung realisiert.

    Über den Ring kann man die B 49 nach Limburg oder die B 3 nach Butzbach im Süden oder Marburg im Norden erreichen. Zudem befinden sich die A 5 (Frankfurt, Kassel) und die A 45 nach Hanau oder Dortmund in direkter Nähe. Sie können über die einzelnen Teilstücke außerhalb des Gießener Rings erreicht werden.

    Planungen

    Datei:Dreieck Bergwerkswald 2010-09-20.jpg
    A 485 mit Blick auf das Dreieck Bergwerkswald

    Für die Zukunft ist eine weitere Anschlussstelle zwischen dem Dreieck Bergwerkswald und der AS Schiffenberger Tal geplant. Sie würde an der L 3130 nahe beim Lindener Stadtteil Oberhof liegen und soll während des Berufsverkehrs die anderen Anschlussstellen entlasten. Vor allem an der Anschlussstelle Kleinlinden kommt es immer wieder zu gefährlichen Rückstaus, die bis auf den Gießener Ring reichen und ein hohes Unfallrisiko darstellen. Alternative Verkehrsversuche zur Entlastung der Anschlussstelle zeigten dabei nicht den gewünschten Erfolg.<ref>Gießener Allgemeine: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 29. Dezember 2010 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>mittelhessen.de: Vorlage:Toter Link/CoreRausch bricht Verkehrsversuch ab (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Jedoch ist eine zeitnahe Realisierung unwahrscheinlich, da für den Neubau einer Anschlussstelle vor allem eine Verbesserung für den überregionalen Verkehr erreicht werden muss. Dabei würde eine weitere Zufahrt auf der A 485 den Fluss des Fernverkehrs eher belasten.<ref>Gießener Anzeiger: Vorlage:Toter Link/CoreOberhof-Anschluss wird infrage gestellt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Geschichte

    Der Gießener Ring wurde am 19. November 1979 durch den Bau der Südtangente fertiggestellt und kostete 317 Millionen DM. Weitere Kosten entstanden in den Folgejahren durch Fahrbahnsenkungen und mehrere Erdabrutschungen. Insbesondere Naturschützer kritisierten den Bau aufgrund des großen Flächenverbrauchs und die Beeinträchtigung der Naturschutzgebiete Bergwerkswald und Hangelstein.<ref>Gießener Allgemeine: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Jahrelang wurde auch über eine Schließung der ehemaligen Behelfsausfahrt Grünberger Straße diskutiert, die den Ring in nördlicher Richtung direkt auf die Bundesstraße 49 Richtung Reiskirchen führt. Dies ist jedoch unterblieben, da diese Ausfahrt vor allem für den Schwerlastverkehr eine wichtige Bedeutung hat und die alternative Strecke über Ursulum nicht dafür ausgelegt ist. Ein von der Stadt Gießen vorgeschlagener Ausbau zu einer vollwertigen Anschlussstelle ist aus technischen Gründen nicht genehmigungsfähig.<ref>Gießener Allgemeine: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 24. Februar 2016 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Einzelnachweise

    <references />

    Weblinks