Glycolsäure
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Glycolsäure | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Glycolsäure | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C2H4O3 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farb- und geruchloser, hygroskopischer Feststoff<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 76,05 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
1,49 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
76–80 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
100 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
10,8 hPa (80 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| pKS-Wert |
3,83<ref name="chemid">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
sehr gut in Wasser<ref name="chemid" />, Aceton, Ethanol und Diethylether<ref name="Roempp">Eintrag zu Glycolsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Glycolsäure (Hydroxyessigsäure) ist die einfachste α-Hydroxycarbonsäure mit der Formel HOCH2–COOH. Die Hydroxymethylgruppe lässt sich wie bei anderen primären Alkoholen über den Aldehyd (Glyoxylsäure) zur Carboxygruppe (Oxalsäure) oxidieren.
Vorkommen
Glycolsäure findet sich in unreifen Weintrauben, in Zuckerrohrsaft, in Zuckerrüben, in den Blättern des wilden Weins und im Rosmarin. Als Oxidationsprodukt ist sie auch in Eisessig enthalten. Auf Grund ihres natürlichen Vorkommens wird die Glycolsäure zu den Fruchtsäuren gezählt.
Herstellung
Großtechnisch wird Glycolsäure durch alkalische Hydrolyse von Chloressigsäure synthetisiert:<ref name="Roempp" />
- <math>\mathrm{ClCH_2COO^- \ + \ OH^-\longrightarrow \ HOCH_2COO^-\ + \ Cl^- }</math>
Auch die Synthese aus Kohlenstoffmonoxid, Wasser und Formaldehyd ist möglich:
- <math>\mathrm{H_2CO \ + \ H_2O \ + \ CO \longrightarrow \ HOCH_2COOH}</math>
- Aus Formaldehyd, Wasser und Kohlenstoffmonoxid entsteht Glycolsäure
Verwendung
Glycolsäure wird als 20%ige wässrige Lösung zur Entrostung von Rohrleitungen durch Chelatisierung von Calcium- und Eisen-Ionen eingesetzt. In der Textilindustrie wird die Säure zur Haltbarmachung („Avivierung“) und als Katalysator, in der Lederindustrie zum Entkalken von Tierhäuten, zur Chromgerbung und zum Färben eingesetzt. Auch bei der Synthese (als milde organische Säure) sowie als Ausgangsprodukt für verschiedene Ester findet Glycolsäure Verwendung.<ref name="GESTIS" />
Daneben wird die Fruchtsäure Glycolsäure zur Hautpflege eingesetzt. Hier erfüllt sie eine Peeling-Funktion und verbessert so das Hauterscheinungsbild.
Sicherheitshinweise
Die brennbare Glycolsäure wirkt in reiner Form ätzend auf Augen, Haut, Schleimhäute und Atemwege. Im Tierexperiment mit Ratten, Meerschweinchen und Katzen erwies sie sich als nur gering toxisch.<ref name="jiht" /> Dabei zeigte sie Auswirkungen auf das Geruchsvermögen, Atemstörungen, Schläfrigkeit und Veränderungen in Magen- und Nierengewebe.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- Ätzender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Ethansäure
- Alpha-Hydroxycarbonsäure
- Kaffeeinhaltsstoff