Goschenreith am Taxenbache
| Goschenreith am Taxenbache (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Goschenreith | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |||||
| Pol. Gemeinde | Dobersberg | |||||
| Koordinaten | 48° 54′ 1″ N, 15° 16′ 42″ O
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| Höhe | 490 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06394 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 21121 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Goschenreith am Taxenbache ist eine Ortschaft und als Goschenreith eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Dobersberg im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das rund einen Kilometer östlich des Taxenbaches liegende Dorf befindet sich südwestlich von Dobersberg und ist über die Landesstraße L8166 erreichbar. Zur Ortschaft zählt auch ein Teil der Brillhäuser im Südosten. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Ort wurde in der prima fundatio, dem Zehentamtbuch des Stiftes in St. Georgen genannt und gehörte damals zum Zehentamt in Göpfritzschlag. Die Einwohner waren teils mittelmäßig bestiftete Landbauern und teils Kleinhäusler, schrieb Schweickhardt im 19. Jahrhundert über den Ort, in dem Feldbau und Viehzucht vorherrschend war und auch die Baumwollweberei stark betrieben wurde. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 30 Häusern genannt, das nach Dobersberg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Peigarten besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Dobersberg ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Um 1850 bildeten die Katastralgemeinden Merkengersch, Riegers, Goschenreith, Großharmanns und Kleinharmanns die Gemeinde Merkengersch. Diese wurde 1920 aufgelöst und die Katastralgemeinden Goschenreith, Großharmanns und Kleinharmanns konstituierten sich zur Gemeinde Goschenreith.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Goschenreith zwei Gastwirte, eine Handarbeiterin, zwei Schmiede, ein Schneider, ein Trafikant, ein Tischler und zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 256</ref> Mit 1. Jänner 1966 erfolgte die Zusammenlegung mit der Marktgemeinde Dobersberg.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
