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Graue Kreiselschnecke

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Graue Kreiselschnecke
Datei:Gibbula cineraria (5041775210).jpg

Graue Kreiselschnecke (Steromphala cineraria)

Systematik
Unterklasse: Orthogastropoda
Überordnung: Vetigastropoda
Überfamilie: Trochoidea
Familie: Kreiselschnecken (Trochidae)
Gattung: Steromphala
Art: Graue Kreiselschnecke
Wissenschaftlicher Name
Steromphala cineraria
(Linnaeus, 1758)

Die Graue Kreiselschnecke, auch bekannt als Aschgraue Kreiselschnecke, Aschfarbene Kreiselschnecke oder Friesenknopf (Steromphala cineraria) ist eine Schnecke aus der Familie der Kreiselschnecken aus der Gattung Steromphala (Gray, 1847), die im Nordatlantik lebt.

Verbreitung

Bereits seit dem späten Pleistozän ist die graue Kreiselschnecke in der Nordsee endemisch. Mittlerweile findet man die Art außerdem im Atlantik, wo sie auf den Azoren, den Kanarischen Inseln und an den Küsten Marokkos vorkommt.<ref>Steromphala cineraria (Linnaeus, 1758) Global Biodiversity Information Facility, aufgerufen am 1. Juli 2022</ref>

Die Meeresschnecken leben in ständig von Wasser bedeckten Bereichen von bis zu 100 Meter Tiefe (sublitoral). Man findet sie dort auf Hartböden und auch auf großen Tangflächen.

Aussehen

Das kräftige, kegelförmige Gehäuse dieser Schnecken-Art hat bis zu sechs schwach gewölbte Umgänge. Während die Innenseite glatt und perlmuttrig-irisierend ist, zeichnet sich die Außenseite dadurch aus, dass sie flach spiralig gerippt ist. Der Nabel ist wenig von der Mündung der Innenlippe verengt, der Deckel ist rund und hornig. Das Gehäuse mit roten oder violettbraunen Streifen erreicht eine Höhe von 1,6 cm bis zu 2 cm.

Verwandte Arten

Datei:Illustrated Index of British Shells Plate 11.jpg
Illustration von George Brettingham Sowerby II, 1859.
In der zweiten Reihe von unten ist die graue Kreiselschnecke die zweite Schnecke von rechts

Die Graue Kreiselschnecke ist eine von über 30 Spezies aus der Gattung der Steromphala.<ref name = TAX>Steromphala Gray, 1847 World Register of Marine Species, aufgerufen am 6. Oktober 2022</ref>

Die Arten der Gattung, die zum Teil bereits ausgestorben sind, wurden (2022) wie folgt vom World Register of Marine Species aufgeführt:<ref name = TAX/>

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Literatur

  • Storch, Volker; Welsch, Ulrich: Systematische Zoologie 6. Aufl. Spektrum Akademischer Verlag 2003. ISBN 3-8274-1112-2

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Steromphala cineraria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien