Griesheimer Düne
Griesheimer Düne und Eichwäldchen
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Griesheimer Düne (2012) mit blühenden Nachtkerzen und Haar-Pfriemengras | ||||||
| Lage | Darmstadt, Hessen | |||||
| Fläche | 46,29 ha | |||||
| WDPA-ID | {{#property:p809}} | |||||
| Natura-2000-ID | DE6117301 | |||||
| FFH-Gebiet | 46,29 ha | |||||
| Geographische Lage | 49° 51′ N, 8° 34′ O
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| Einrichtungsdatum | 1953, erweitert 1983, 1994 | |||||
Die Griesheimer Düne, vollständiger amtlicher Name: Griesheimer Düne und Eichwäldchen,<ref>Standard data form DE6117301 Griesheimer Düne und Eichwäldchen. Natura 2000; abgerufen am 29. Mai 2015.</ref> ist ein zirka 46 ha großes Natur- und Landschaftsschutzgebiet bei Griesheim auf ehemals Griesheimer und jetzt Darmstädter Gemarkung und beherbergt seltene Tiere und Pflanzen, die in kalkhaltigen Sand- und Steppengebieten vorkommen. Aus diesem Grund ist es seit 2000 auch als FFH-Gebiet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Anlage 3a, Erhaltungsziele für FFH-Gebiet 6117-301 Griesheimer Düne und Eichwäldchen. ( vom 19. Dezember 2013 im Internet Archive) Hessisches Umweltministerium; abgerufen am 29. Mai 2015.</ref> und seit 2004 als Europäisches Vogelschutzgebiet "Griesheimer Sand" ausgewiesen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Anlage 5, Vogelschutzgebiet 6117-401 Griesheimer Sand. ( vom 12. Oktober 2013 im Internet Archive), Hessisches Umweltministerium; abgerufen am 29. Mai 2015.</ref>
Besondere Vögel wie die Heidelerche, der Steinschmätzer, das Schwarzkehlchen oder der Wiedehopf leben hier.
Ebenfalls beherbergt das Naturschutzgebiet eine Reihe gefährdeter Insektenarten, wie die Kreiselwespe, den Walker, die Große Wiesenameise, die Italienische Schönschrecke, sowie zahlreiche weitere geschützte Arten der Grabwespen, Raubfliegen, Ameisen, Kurzfühlerschrecken oder Käfer.
Zu den typischen Pflanzenarten dieser Landschaft zählen Steppengräser und Blütenpflanzen des Sandmagerrasens. Die gerade da gemeinsam gedeihenden Sand- und Steppenpflanzen gehören zu den in Mitteleuropa am meisten gefährdeten Pflanzenformationen und stehen unter europäischem Schutz.
Es handelt sich um eine Landschaftsform, die in der letzten Kaltzeit durch Sandaufwehungen entstanden ist. Die Landschaft im „Griesheimer Sand“ war in den vergangenen Jahrzehnten intensiver militärischer Nutzung ausgesetzt (→ Truppenübungsplatz Griesheim), hierdurch wurde das Gelände weitestgehend baumfrei gehalten, was der Steppenvegetation zugutekam.
Der Spargelanbau in diesem Sandgebiet breitete sich enorm aus und zerstörte große Teile der einst weit ausgedehnten Düne. Einige Hügel wurden von Planierraupen beseitigt. Das, was heute von dieser Landschaft übrig geblieben ist, steht seit 1953 unter Schutz.<ref>Esel pflegen die Landschaft. In: FAZ, 6. Februar 2015, S. 41.</ref>
Siehe auch
Weblinks
- Landschaftsschutz. NABU, Kreisverband Darmstadt; mit Infos zum NSG Griesheimer Düne.
- Schutzgebiete in Darmstadt. Stadt Darmstadt.
- griesheimersand.blogspot.com – Private Webseite mit Fotos aus dem Naturschutzgebiet
Einzelnachweise
<references />
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Am Kleewoog von Gräfenhausen | Ehemaliger August-Euler-Flugplatz von Darmstadt | Bessunger Kiesgrube | Brömster bei Darmstadt-Eberstadt | Darmbachaue von Darmstadt | Düne am Ulvenberg von Darmstadt-Eberstadt | Griesheimer Düne | Großer und kleiner Bruch bei Roßdorf | Hegbachaue bei Messel | Im Mörsbacher Grund von Darmstadt-Arheilgen | Lerchenberg und Kernesbellen von Darmstadt-Eberstadt | Scheftheimer Wiesen | Silzwiesen von Darmstadt-Arheilgen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste FFH-Gebiete in Darmstadt
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- Binnendüne
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- Urbaner Freiraum in Darmstadt
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- Schutzgebietsgründung 1953