Groß Köris
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
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| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 10′ N, 13° 40′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12061192}}
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| Bundesland: | Brandenburg | |||||
| Landkreis: | Dahme-Spreewald | |||||
| Amt: | Schenkenländchen | |||||
| Höhe: | 35 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12061192}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 15746 | |||||
| Vorwahl: | 033766 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | LDS, KW, LC, LN | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 61 192 | |||||
| Gemeindegliederung: | 1 Ortsteil | |||||
| Adresse der Amtsverwaltung: | Markt 9 15755 Teupitz | |||||
| Website: | www.amt-schenkenlaendchen.de | |||||
| Bürgermeister: | Marco Kehling | |||||
| Lage der Gemeinde Groß Köris im Landkreis Dahme-Spreewald | ||||||
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Bild:Groß Köris in LDS.png|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 197 227 199 224 196 219 195 205 191 202 183 206 173 210 174 221 Alt Zauche-Wußwerk poly 110 222 120 219 128 210 126 201 113 193 108 185 100 191 103 204 107 203 114 201 116 205 Bersteland poly 78 91 71 77 75 64 81 72 94 66 94 82 93 88 93 90 Bestensee poly 225 237 237 229 239 218 236 204 223 203 221 213 212 222 206 232 Byhleguhre-Byhlen poly 61 222 58 212 50 211 51 205 68 198 72 202 77 219 Drahnsdorf poly 76 19 86 18 80 13 71 14 Eichwalde poly 81 208 78 207 73 199 50 193 45 193 65 180 83 169 93 190 104 199 Golßen poly 85 122 90 116 82 109 68 110 69 105 69 95 86 91 96 96 104 94 117 99 116 119 110 125 104 116 98 130 Groß Köris poly 99 166 89 153 85 155 83 146 77 144 80 132 81 131 87 120 99 125 103 122 103 139 121 145 118 163 108 168 Halbe poly 101 288 107 275 115 266 112 259 105 257 105 246 89 252 89 238 65 248 65 240 71 240 71 227 61 222 57 242 57 250 63 260 47 269 58 285 89 286 95 296 Heideblick poly 122 100 103 92 99 98 91 92 100 81 90 65 102 59 112 52 110 40 138 43 134 53 140 66 133 75 137 79 139 93 131 94 Heidesee poly 276 183 276 169 289 168 296 163 290 159 281 159 281 149 265 141 268 157 265 163 258 159 256 176 Jamlitz poly 110 214 113 207 114 200 105 205 92 203 81 210 74 212 74 220 Kasel-Golzig poly 84 68 102 59 107 56 110 39 116 28 105 18 108 12 100 8 94 26 83 32 83 47 78 47 69 42 63 54 73 56 Königs Wusterhausen poly 135 185 140 163 143 161 144 154 135 150 120 153 117 159 104 168 106 174 122 172 Krausnick-Groß Wasserburg poly 262 201 259 185 252 190 241 174 233 171 235 161 242 159 251 154 264 141 268 153 262 162 259 157 254 179 264 176 277 186 284 203 Lieberose poly 173 220 181 205 171 201 165 189 159 189 140 185 130 183 124 193 127 210 139 227 162 220 Lübben poly 137 288 144 276 132 275 132 266 139 242 136 238 142 226 131 211 117 221 109 221 109 216 98 215 67 222 75 239 65 239 66 246 84 238 92 247 106 245 110 259 117 270 107 277 119 289 Luckau poly 132 138 118 115 114 120 107 117 105 141 121 145 124 153 141 147 Märkisch Buchholz poly 172 197 165 187 161 185 162 157 157 148 149 141 151 134 160 122 163 117 178 125 201 130 216 147 206 159 206 172 208 180 204 182 203 195 194 189 179 185 Märkische Heide poly 59 116 66 115 72 104 69 98 77 91 71 71 75 65 80 65 76 56 64 51 68 42 51 45 56 37 44 29 38 52 44 48 40 53 52 57 36 64 38 74 56 77 66 83 67 92 61 93 Mittenwalde poly 137 143 142 137 147 128 137 122 143 116 142 103 148 103 148 99 134 93 123 98 117 103 119 120 Münchehofe poly 197 226 207 209 213 204 202 191 180 186 167 199 176 206 188 202 198 206 Neu Zauche poly 88 180 81 168 83 157 86 155 103 165 109 173 95 172 Rietzneuendorf-Staakow poly 156 186 159 165 163 155 149 164 139 163 137 173 137 184 Schlepzig poly 67 43 62 29 74 12 56 11 49 6 33 8 37 0 28 3 26 21 39 30 Schönefeld poly 124 196 124 190 132 182 121 171 93 180 84 186 98 197 99 184 107 185 115 197 Schönwald poly 68 33 74 27 74 22 78 15 75 11 64 16 59 30 Schulzendorf poly 83 125 90 113 86 108 68 107 67 113 Schwerin poly 238 214 261 206 267 203 260 188 250 190 239 174 231 168 244 160 232 154 226 146 214 149 214 141 206 156 205 175 211 183 Schwielochsee poly 224 206 209 205 206 196 201 190 203 183 210 181 220 193 229 203 Spreewaldheide poly 48 207 37 207 22 205 24 198 24 186 42 192 60 195 65 198 Steinreich poly 209 229 212 220 222 207 212 207 197 227 Straupitz (Spreewald) poly 77 143 82 130 84 122 72 112 60 114 58 134 Teupitz poly 147 167 163 154 162 145 148 141 154 134 162 120 145 125 142 137 136 151 Unterspreewald poly 82 45 85 42 83 35 72 36 68 43 Wildau poly 82 35 84 28 85 15 73 23 75 31 58 33 68 41 Zeuthen poly 195 99 196 0 297 0 297 97 297 99 Brandenburg </imagemap> | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Groß Köris ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie wird vom Amt Schenkenländchen verwaltet.
Geografie
Die Gemeinde liegt am Schulzensee, Zemminsee, Großen und Kleinen Moddersee, der Gemeindeteil Klein Köris am Klein Köriser See. Im Norden der Gemarkung liegen weiterhin der Kleine Karbuschsee, der Große Karbuschsee, der Diecksee sowie im Nordwesten der Buhrsee, Güldensee und der Kleine und Große Roßkardtsee. Das nordwestlich des Gemeindezentrums liegende Waldgebiet wird durch den Peschkegraben entwässert, der in den Zemminsee mündet.
Gemeindegliederung
Nach der Hauptsatzung gehören zur Gemeinde Groß Köris der Ortsteil Löpten und der Gemeindeteil Klein Köris<ref name="Hauptsatzung" /> sowie die Wohnplätze Am Pätzer See, Am Rohga, Forsthaus Buschmeierei, Forsthaus Löpten, Hammer, Löpten-Nord, Löpten-Süd, Neubrück, Rankenheim und Wilhelminenhofer Weg.<ref>Groß Köris | Service Brandenburg. Abgerufen am 1. Mai 2024.</ref>
Geschichte
Frühzeit bis 17. Jahrhundert
Die Region war bereits nachweislich im 2. bis 5. Jahrhundert besiedelt, wie Ausgrabungen in Klein Köris zeigten. Groß Köris kam im 14. Jahrhundert in den Einflussbereich derer Schenk von Landsberg, die sich in der Region über die Jahrhunderte – von 1330 bis 1717 – einen Machtbereich in der südlichen Mark Brandenburg schufen. Der Ort wurde 1546 als Grossen Kuriß erstmals urkundlich erwähnt. 1624 bestand er aus zehn Hufen, auf denen es acht Kötterhöfe sowie einen Hirten gab. Der Schulze leistete einen Taler und 18 Groschen Abgaben, die Kötter je einen Taler, ebenso der Krüger – demzufolge muss es auch bereits einen Krug gegeben haben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Groß Köris schwer getroffen. 1652 lebten im Ort nur noch drei Bauern und vier Kötter.
18. Jahrhundert
Groß Köris erholte sich und so war der Bestand an Wohngebäuden auf 10 Giebel (=Wohnhäuser) im Jahr 1711 angewachsen. Es gab wieder einen Hirten, einen Schäfer sowie vier Paar Hausleute. Sie gaben für die elf Hufen große Gemarkung je vier Groschen Abgaben. Die Linie der Schenken starb 1721 mit Ludwig-Alexander Schenk von Landsberg aus und der Besitz gelangte durch einen Aufkauf Friedrich Wilhelm I. in das preußische Königreich. Es dürfte sich jedoch nur um wenige Kötter und Bauern gehandelt haben, die zu dieser Zeit in Groß Köris in einem Straßendorf lebten. Im Jahr 1743 gab es im Ort 14 „von der Prinzlichen Gesamtkammer egalisierte Einwohner“ und einen Krug. 1752 lebten in Groß Köris zehn Bauern, vier Ganzkötter einschließlich des Krügers, sowie zwei kleine Kötter einschließlich den Schulzen.
Überlieferungen zufolge entstand 1753 nordöstlich des Dorfzentrums – und damit zur Zeit Friedrich II. – der Wilhelminenhof. Daneben entstanden weitere Gehöfte auf der Gemarkung von Groß Köris. Im Jahr 1771 war der Bestand aus 16 Giebel angewachsen. Es gab einen Hirten, 1,5 Paar Hausleute, die 17 Hufen bewirtschafteten und hierfür je vier Groschen gaben. Zur Gemarkung zählten dabei auch vier Hufen, die ursprünglich Löpten zustanden. 1786 erbauten Handwerker auf Anordnung Friedrich Wilhelm II. eine handbetriebene Zugbrücke mit einem Brückenwärterhaus zwischen dem Großen Moddersee und dem Schulzensee.
19. Jahrhundert
1801 gab es in Groß Köris 16 Ganzbauern, fünf Büdner, 15 Einlieger und einen Krug. Erstmals erschien auch eine Försterei; der Ort hatte 15 Feuerstellen. 1816 wurde in Groß Köris ebenfalls die Bauernbefreiung durchgesetzt. An Stelle von Naturalabgaben traten nun vorzugsweise Steuern an den preußischen Staat, die die Landwirte und Fischer von Groß Köris entrichten mussten. In dieser Zeit entstanden zu beiden Seiten der Dorfstraße (später Hauptstraße, im 21. Jahrhundert Lindenstraße) um einen Dorfplatz mit einem Krug ihre Gebäude. 1840 existierten im Ort 16 Bauernhöfe und 17 Wohngebäude, in denen insgesamt 249 Einwohner lebten. 1858 bestanden mit Wilhelminenhof 16 Hofeigentümer sowie ein Pächter, die zehn Knechte und Mägde beschäftigten. Außerdem gab es 25 nebengewerbliche Landwirte mit insgesamt 42 Besitzungen. Die größte Besitzung war 353 Morgen groß. 16 weitere waren zwischen 30 und 300 Morgen groß und umfassten zusammen 2453 Morgen. 12 Besitzungen waren zwischen 5 und 30 Morgen groß (zusammen 162 Morgen), 13 weitere unter fünf Morgen. 1860 errichteten Straßenbauer eine erste befestigte Verbindung zwischen Königs Wusterhausen und Märkisch Buchholz, die 1937 zur Reichsstraße und später zur Bundesstraße 179 umbenannt wurde. Im gleichen Jahr gab es im Dorf zwei öffentliche, 41 Wohn- und 44 Wirtschaftsgebäude. Daneben bestand das Forsthaus Groß Köris mit einem Bruckenwärterhaus sowie zwei Wohn- und vier Wirtschaftsgebäuden.
Ab 1869 konnten die Schüler des Ortes in einem eigens dafür errichteten Gebäude unterrichtet werden; zuvor fand der Unterricht in einem Schulgehöft statt, zu dem Überlieferungen zufolge auch ein Kuhstall und ein Schweinestall gehört haben sollen.<ref>Das Bauerndorf – Groß Köriser Geschichte(n), Webseite von Schenkenland Tourist e. V., abgerufen am 4. Februar 2017.</ref> Eine eigene Kirche gab es hingegen noch nicht. Die Gläubigen mussten einen rund sechs Kilometer langen, sandigen Weg durch den Wald gehen, um zur Heilig-Geist-Kirche nach Teupitz zu gelangen. 1894 bestand der Ort aus dem Dorf, dem Bahnhof, zwei Bahnwärterhäusern sowie dem Gemeindebezirk mit den Wohnplätze Am Pätzersee, Am Rohga, Etablissement Rankenheim, Am Schulzensee, Etablissement Auf dem Ackerplan, Brückenwärteretablissement, Kalkhofen und Wilhelminenhof. Seit 1896 ist Klein Köris über eine Straße mit Groß Köris verbunden. Zuvor bestand nur eine Fährverbindung, die 1930 aufgegeben wurde. Ein Jahr später eröffnete der Bahnhof an der Bahnstrecke Berlin–Görlitz. Die Landwirte konnten nun ihre Produkte mit der Bahn nach Berlin transportieren, ebenso wichtig benötigte Rohstoffe aus der Region wie Holz und Ton. Im gleichen Jahr kam die Villenkolonie Am Großen Karbuschsee sowie das Fischereietablissement Neubrück zum Ort hinzu.
20. Jahrhundert
Im Jahr bestanden in Groß Köris 86 Häuser; der Bestand wuchs auf 158 Häuser im Jahr 1931 an. Dieser Zeit kamen immer mehr Reisende aus Berlin, die nicht nur die Naherholung am Wochenende suchten, sondern in den Außenbezirken an den Seen repräsentative Villen errichteten. Zu den Neubürgern zählten zum Beispiel die Künstler Josef Kremo und Sylvester Schäffer junior. Neben Künstlern waren es aber auch Wassersportler, die nach 1900 in die Stadt kamen. Es entstanden Gaststätten und Privatunterkünfte für Touristen.<ref>Tourismus – Groß Köriser Geschichte(n), Webseite von Schenkenland Tourist e. V., abgerufen am 4. Februar 2017.</ref> Zwischen dem Bahnhofsgebäude und der Zugbrücke wuchsen neue Straßenzüge, an denen sich Gewerbetreibende, Arbeiter und Angestellte, aber auch Rentner niederließen. In den nächsten Jahren eröffneten eine Schneiderei, ein Dachdeckerbetrieb, eine Schmiede und ein Friseurgeschäft. Hinzu kamen eine Bäckerei, fünf Gaststätten und ein Kolonialwarenhandel sowie 1912 eine Bau- und Möbeltischlerei. Bis 1910 wuchs der Bestand so auf 117 Wohngebäude. Der neue Ortsteil rund um die Chausseestraße entwickelte im Gegensatz zu dem dörflich geprägten, älteren Ortskern, eher städtische Züge. Doch auch im historischen Kern siedelten sich immer mehr Handwerker an.
Die Bevölkerung wuchs weiter und damit auch der Wunsch nach einer eigenen Kirche. 1914 – die Postagentur wurde in ein Postamt III. Klasse aufgewertet – begannen daher Handwerker mit dem Bau der Christuskirche. Sie wurde nach Plänen von Georg Büttner vom Architekten Hans Palm im Heimatstil bis 1916 errichtet. Da die königliche Hofkammer es ablehnte, ein Grundstück im königlichen Forst – und damit in der Nähe des historischen Dorfkerns – bereitzustellen, nutze die Gemeinde ein Grundstück südlich der Zugbrücke.<ref name="Jahrebuch">Hans Sonnenberg: Unter und über dem Sternenhimmel, veröffentlicht im JahreBuch 2016 des Naturschutzbundes Deutschland, Regionalverband Dahmeland, Herbst 2015, ISSN 1869-0920, S. 122</ref> Im Zuge der Einweihung wurde der angrenzende Verbindungsweg vom alten in das neue Dorf in Kirchstraße umbenannt. Das Pflaster der Straße im Fischgrätmuster besteht aus gelblichen Mauerziegeln, die in der Region hergestellt wurden.<ref>Sabine Schmidt: Rund um die Heideseen, veröffentlicht im JahreBuch 2016 des Naturschutzbundes Deutschland, Regionalverband Dahmeland, Herbst 2015, ISSN 1869-0920, S. 122</ref> 1919 eröffnete eine Armaturenfabrik. 1921 erhielt der Ort den Anschluss an das elektrische Stromnetz. 1925 – Groß Köris hat nun 158 Wohngebäude – ließ sich ein Zahnarzt, 1931 ein praktischer Arzt im Ort nieder.<ref>Die Gründerjahre – Groß Köriser Geschichte(n), Webseite von Schenkenland Tourist e. V., abgerufen am 4. Februar 2017.</ref> Zwischen der zweiten Hälfte der 1920er und Anfang der 1930er Jahre entstand zwischen dem Bahnhof und dem Schulzensee eine weitere Wochenendsiedlung, der Sandberg. Das Gelände wurde parzelliert und mehrheitlich an Berliner Bürger veräußert, die dort Lauben und Wochenendhäuser errichten ließen.
1928 wurden etwa 117 Hektar des Gutsbezirk Teupitz Schloss in die Gemeinde Groß Köris eingemeindet. Ein Jahr später kamen Teile aus dem Gutsbezirk Königs Wusterhausener Forst, rund 1081 Hektar der Mochheide, ebenfalls zum Ort. 1932 bestanden Groß Köris die Wohnplätze Rankenheim, Forsthaus Rohga, Bahnhof Teupitz-Groß Köris, Wilhelminenhof sowie die Siedlungen Am Ackerplan, Am Großen Roßkardtsee, Am Güldensee, Am Karbuschsee, Am Kleinen Roßkardtsee, Am Pätzersee und Am Schulzensee. 1936 eröffnete am Schulzensee ein Strandbad mit einer Seebrücke und einem Sprungturm. Zur gleichen Zeit entstanden am Klein Köriser See sowie am Schweriner See einige Campingplätze.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort durch Kriegseinwirkungen zum Teil schwer beschädigt: Die Schule brannte im April 1945 ab, deutsche Soldaten sprengten die Zugbrücke. Ein durchgängiger Bootsverkehr war nun zunächst nicht mehr möglich. Im Zuge der Bodenreform wurden 147 Hektar Fläche enteignet und davon 145 Hektar neu aufgeteilt. 84 Bauern erhielten zusammen 34 Hektar, sieben Betriebe insgesamt 95 Hektar sowie 14 Altbauern weitere 17 Hektar. Die Zersplitterung führte auch in Groß Köris zur Gründung einer LPG Typ I im Jahr 1953, die 1956 in einen Typ III in Wilhelminenhof umgewandelt wurde. 1955 hatte sie sechs Mitglieder, die 32 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschafteten. Die Bevölkerung baute den Ort in den 1950er Jahren wieder auf und eröffnete 1951 eine Jugendherberge.
In der Nähe von Klein Köris am Hölzernen See befand sich zu DDR-Zeiten das Zentrale Pionierferienlager „Enver Hodscha“. Trägerbetrieb war der VEB Elektrokohle Berlin-Lichtenberg. Am Großen Roßkardtsee gab es mit „Heinrich Rau“ seit 1952 ein weiteres Ferienlager. Hinzu kamen in der Hoch-Zeit sieben Ferienheime, beispielsweise das der Kabelwerke Oberspree. Neben diesen zentral gesteuerten Freizeiteinrichtungen entstanden – bevorzugt an den Uferlagen der Seen – zahlreiche Wochenendhäuser. Der Wassertourismus lebte wieder auf; zahlreiche Gaststätten warben um Urlauber und Touristen. 1950 gab es die Wohnplätze Ausbau mit dem Forsthaus Rankenheim, Künstlersiedlung und Wilhelminenhof. 1963 eröffnete eine neue Schule. Vorausgegangen waren zahlreiche Bemühungen, die bis in die 1950er Jahre reichten, auf Grund begrenzter Ressourcen an „Baukapazität und Baumaterial“<ref>Unsere Schule – Groß Köriser Geschichte(n), Webseite von Schenkenland Tourist e. V., abgerufen am 4. Februar 2017.</ref> jedoch verschoben wurde. 1960 brannte eine Schulbaracke ab, so dass ein Neubau nunmehr zeitnah erfolgten musste. Im gleichen Jahr hatte die LPG Typ III bereits 22 Mitglieder und 98 Hektar Fläche. Daneben gab es eine LPG Typ I mit mittlerweile zehn Mitgliedern und 64 Hektar Fläche. 1968 schloss sich die LPT Typ III mit der LPG in Löpten zusammen. Klein Köris und Neubrück wurden am 1. März 1970 nach Groß Köris eingemeindet,<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Löpten kam am 26. Oktober 2003 hinzu.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003</ref> 1973 gab es im Ort den VEB Bau, das Kombinat Schlösser und Beschläge Döbeln mit dem Betriebsteil in Groß Köris, der VEB Mechanische Werkstätten sowie die Revierförstereien Groß Köris und Schwerin mit Sitz in Groß Köris.
Nach der Wende schlossen die Ferienheime, das zentrale Pionierlager und die Kinderferienlager. Der Tourismus brach ein und damit auch die Arbeitsplätze zahlreicher Einwohner von Groß Köris. Zur Förderung des Tourismus gründete sich bereits 1992 ein Tourismusverein, der Vorläufer des Schenkenlandtourist e. V. Hotels wurden modernisiert, Pensionen warben wieder um Besucher. 1993 eröffnete in der Nähe des Bahnhofs ein Discounter, der im Jahr 2000 um eine Tankstelle erweitert wurde. 1996 gründete sich der Camping-Club Schweriner See e. V., der sich erfolgreich gegen die Schließung des Zeltplatzes eingesetzt hatte. Seit 1998 steht der Bevölkerung eine Mehrzweckhalle zur Verfügung.
21. Jahrhundert
2002 entstand ein Radweg zwischen Groß Köris und Klein Köris und damit eine durchgehende Verbindung vom Bahnhof bis nach Löpten. Die Freiwillige Feuerwehr kann seit dem Jahr 2005 ihr neues Feuerwehrhaus nutzen.
Verwaltungsgeschichte
Groß Köris gehörte seit 1836 zum Kreis Teltow in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Königs Wusterhausen im DDR-Bezirk Potsdam. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald.
Bevölkerungsentwicklung
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel (PDF) S. 14–17</ref><ref>Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7</ref><ref>Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)</ref>, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022<ref>Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022</ref>
Religion
21 % der Einwohner von Groß Köris sind evangelisch, 3 % katholisch.<ref>Vorlage:Zensus-BRD</ref> Die evangelische Kirchengemeinde Groß Köris mit ihrer Christuskirche gehört zum Kirchenkreis Zossen-Fläming der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Katholiken sind der Pfarrei St. Trinitas in Lübben, Bistum Görlitz, zugeordnet, deren nächste Filialkirche St. Maria Stella Matutina in Schwerin ist.
Politik
Gemeindevertretung
Die Gemeindevertretung von Groß Köris besteht aus 12 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 68,2 % zu folgendem Ergebnis:
| Partei / Wählergruppe | Stimmenanteil 2019<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019</ref> |
Sitze 2019 |
Stimmenanteil 2024<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024</ref> |
Sitze 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Feuerwehr, Tourismus und Vereinsleben<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | 17,5 % | 2 | 24,6 % | 3 | |
| AfD | – | – | 21,1 % | 3 | |
| Zusammen die Zukunft gestalten | – | – | 17,3 % | 2 | |
| Bürgerbündnis Köris | 19,1 % | 2 | 13,3 % | 2 | |
| SPD | 8,1 % | 1 | 7,1 % | 1 | |
| CDU | 9,3 % | 1 | 6,2 % | 1 | |
| BürgerBewegungLöpten | 12,5 % | 2 | 4,2 % | – | |
| FDP | 26,0 % | 3 | 3,7 % | – | |
| BVB/Freie Wähler-Schenkenländchen | – | – | 1,6 % | – | |
| Einzelbewerber Jörg Stegemann | – | – | 1,0 % | – | |
| Die Linke | 7,4 % | 1 | – | – | |
| Insgesamt | 100 % | 12 | 100 % | 12 |
<templatestyles src="FN/styles.css" />
Bürgermeister
- 1998–2003: Margret Keller (CDU)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Dahme-Spreewald ( vom 10. April 2018 im Internet Archive)</ref>
- 2003–2008: Detlef Roggan<ref>Kommunalwahlen 26. Oktober 2003. Bürgermeisterwahlen, S. 23</ref>
- seit 2008: Marco Kehling<ref>Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28. September 2008. Bürgermeisterwahlen, S. 8</ref>
Kehling wurde bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 ohne Gegenkandidat mit 84,0 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren<ref>Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)</ref> gewählt.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024</ref>
Bürgerinitiativen
- BI für Errichtung und Ausbau von Schallschutzwänden an der Autobahn
- BI gegen den geplanten Trassenverlauf durch das Ortsgebiet
- BI „Keine Erdgasverdichteranlage in Groß Köris und im Naturpark Dahme-Heideseen“
- BI Plattform OPAL-SO-NICHT
Sehenswürdigkeiten und Kultur
Bauwerke
In der Liste der Baudenkmale in Groß Köris und in der Liste der Bodendenkmale in Groß Köris stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.
- Klappbrücke aus dem Jahr 1958, die die Vorläufer, u. a. die handbetriebene Zugbrücke über den Kanal zwischen dem Großen Moddersee und Schulzensee, ersetzte.<ref>Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Denkmalliste des Landes Brandenburg. Landkreis Dahme-Spreewald PDF ( des Vorlage:IconExternal vom 30. März 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Stand: 31. Dezember 2018, Denkmal 09140742. Abgerufen am 2. Oktober 2019.</ref> 1860 wurde bereits ein Brückenwärterhäuschen in einem historischen Ortslexikon erwähnt. Das Gebäude nutzte im 20. Jahrhundert ein Förster. Die Brücke wurde im April 1945 von deutschen Soldaten gesprengt. Anschließend gab es bis in die 1950er Jahre eine Notbrücke, die von Fußgängern genutzt wurde. Die Brücke von 1958 wurde bis 1977 von Hand betrieben.<ref>Informationstafel an der Zugbrücke, Inaugenscheinnahme im September 2015.</ref>
- Christuskirche im Heimatstil, die von Georg Büttner geplant und zwischen 1914 und 1916 von Hans Palm erbaut wurde.
- Die Oberförsterei Hammer ist ein Bauensemble aus dem 18. Jahrhundert. Nach einer denkmalgerechten Restaurierung in den 2000er Jahren sind die Gebäude Sitz der Landeswaldoberförsterei Hammer im Landesbetrieb Forst Brandenburg.
- Das Spritzenhaus wurde vermutlich im Jahr 1858 erbaut und diente als Aufbewahrungsort für eine Wasserdruckpumpe und eine Spritze. 2003 restaurierten Einwohner das Bauwerk.
- Sandrasen-Trockenflächen nordwestlich des Großen Roßkardtsees, die im Zuge eines LIFE-Projektes renaturiert wurden.
- Naturdenkmal Drei Eichen am Straßendreieck Pätzer- und Motzener Straße
Museum
Germanische Siedlung in Klein Köris: Bei Erdarbeiten stießen Archäologen im Jahr 1976 auf die Reste einer Siedlung, die vom 2. bis 5. Jahrhundert bestand. Durch einen hohen Grundwasserspiegel waren viele hölzerne Gegenstände und Konstruktionen in einem guten Erhaltungszustand. Sie konnten bis 1995 gesichert werden. Gebäude, Brunnen und andere Einrichtungen wurden an originalen Standorten wieder aufgebaut. Das Museumsdorf wird vom Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris e. V. betrieben.
Drachenbaum
Nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges wollte die Bevölkerung in Klein Köris wie in anderen Orten eine Friedenseiche pflanzen. Da sie sich über den Standort nicht einigen konnten, pflanzte eine Gruppe einen Baum an einen Platz an der Schule und eine weitere Gruppe einen anderen Baum vor dem Spritzenhaus. Die Eiche an der Schule wurde zur „offiziellen“ Friedenseiche erklärt. Der zweite Baum wuchs jedoch stärker, bis er in den 1990er Jahren aus Altersgründen gefällt werden musste. Aus dem Holz schufen die Motorsägenkünstler Thomas Hartmann, Gilbert Biek, Lorenz Tacke, Edgar Krieg und Christian Wehner den Drachenbaum, der an die seit 2003 stattfindenden Drachenbootrennen erinnert.
Naturschutzgebiet und Seen
Südlich von Groß Köris befinden sich die Wustrickwiesen, die zum Naturschutzgebiet Löptener Fenne–Wustrickwiesen gehören. Die Wiese befindet sich im Südosten der Gemeinde und wird östlich von der Bahnstrecke begrenzt. Sie ist von einem Wanderweg einsehbar, die in südöstlicher Richtung entlang des Naturschutzgebietes verläuft. Auf der Gemarkung der Gemeinde liegen weiterhin der Große und der Kleine Roßkardtsee sowie der Güldensee. Im Ortsteil Löpten existiert in der Löptener Fenne ein Verlandungsmoor, das Teil einer Schmelzwasserrinne aus der letzten Eiszeit ist.
Regelmäßige Veranstaltungen
Seit 1980 feiert Groß Köris ein Backofenfest, bei dem alljährlich im Sommer der große Backofen angefeuert wird. Außerdem wird in jedem Jahr Fastnacht, Rosenbaum, Neptunfest, Herbstparty und Weihnachtsmarkt an den „drei Eichen“ gefeiert.
Vereine
- Fest- und Traditionsverein Groß Köris
- Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris e. V.
- Freiwillige Feuerwehr Groß Köris
- Heimatverein Klein Köris
- Partnerschaftsverein „Die Brücke“
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Groß Köris liegt direkt an der gleichnamigen Anschlussstelle (4) der Bundesautobahn 13 (Berlin–Dresden). Die Bundesstraße 179 (Königs Wusterhausen–Märkisch Buchholz) und die Landesstraße L 742 (Teupitz–Klein Köris) verlaufen durch das Gemeindegebiet.
Der Bahnhof Groß Köris (1897 eröffnet) befindet sich an der Bahnstrecke Berlin–Görlitz und wird von der Regionalbahnlinie RE 7 (Bad Belzig–Berlin–Senftenberg) bedient.
Sport
Der Sportverein Teupitz/Groß Köris hat etwa 300 Mitglieder und ist in 7 unterschiedliche Abteilungen gegliedert: Fußball, Handball, Tischtennis, Tennis, Volleyball und zwei Gymnastikabteilungen.
Persönlichkeiten
In Groß Köris geborene Persönlichkeiten
- Manfred Heinemann (* 1941), Politiker (CDU)
Weitere Persönlichkeiten, die in Groß Köris leben oder gelebt haben
- Jenny Jaeger (1909–1986), Jongleurin
- Rolf Herricht (1927–1981), Schauspieler
- Gunter Wächtler (* 1934), Designer
- Andreas Scheffler (* 1966), Autor
Literatur
- Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg: Teltow (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Band 4). Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1976.
Weblinks
- Gemeinde Groß Köris beim Amt Schenkenländchen
- Tourismusverein
- Bürgerverein Schenkenland
- Website der Bürgerinitiative Plattform OPAL-SO-NICHT
- Website des Freilichtmuseums Germanische Siedlung Klein Köris
Fußnoten
<references> <ref name="Hauptsatzung"> Hauptsatzung der Gemeinde Groß Köris vom 2. März 2009 PDF bzw. 2. Nachtragssatzung zur Hauptsatzung der Gemeinde Groß Köris vom 12. September 2011 PDF </ref> </references>
Städte: Golßen | Königs Wusterhausen | Lübben (Spreewald) (Lubin/Błota) | Luckau | Märkisch Buchholz | Mittenwalde | Teupitz | Wildau
Gemeinden: Alt Zauche-Wußwerk (Stara Niwa-Wózwjerch) | Bersteland | Bestensee | Byhleguhre-Byhlen (Běła Góra-Bělin) | Drahnsdorf | Eichwalde | Groß Köris | Halbe | Heideblick | Heidesee | Jamlitz | Kasel-Golzig | Krausnick-Groß Wasserburg | Lieberose | Märkische Heide (Markojska Góla) | Münchehofe | Neu Zauche (Nowa Niwa) | Rietzneuendorf-Staakow | Schlepzig (Slopišća) | Schönefeld | Schönwald | Schulzendorf | Schwerin | Schwielochsee (Gójacki Jazor) | Spreewaldheide (Błośańska Góla) | Steinreich | Straupitz (Spreewald) (Tšupc (Błota)) | Unterspreewald | Zeuthen
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- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Groß Köris
- Gemeinde in Brandenburg
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-06
- Ort im Landkreis Dahme-Spreewald
- Naturpark Dahme-Heideseen
- Ersterwähnung 1546