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Gustav von Rosenstiel

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Datei:VonRosenstiel.jpg
Gustav von Rosenstiel

Theodor Ludwig Gustav von Rosenstiel (* 24. Mai 1824 in Posen; † 17. September 1888 in Gorgast) war Deichhauptmann des Oderbruchs.<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1917, 11. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha Anfang November 1916, S. 716.</ref>

Familie

Gustav von Rosenstiel war Sohn des Inhabers der Deckerschen Hofbuchdruckerei in Posen Wilhelm von Rosenstiel und der Agnes Wahnschaffe<ref>Nadja Stulz-Herrnstadt: Berliner Bürgertum im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, Walter de Gruyter, Berlin 2002, S. 226, S. 227, Vorschau</ref>. Sein Großvater war der preußische Staatsrat Friedrich Philipp Rosenstiel<ref name="buro-klieken.de"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />buro-klieken.de: Stammbaum Bennecke (Memento vom 25. November 2015 im Internet Archive)</ref>. Der Mann seiner Tante Henriette Rosenstiel war der Bildhauer und Grafiker Johann Gottfried Schadow<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch. Alter Adel und Briefadel. 1921, Justus Perthes, Gotha Herbst 1920, S. 704.</ref>. Im Jahr 1850 heiratete er seine Cousine Clara Wahnschaffe, mit der er elf Kinder hatte, von denen ihn acht überlebten.<ref>Christian Rosenstiehl: Theodor Ludwig Gustav von ROSENSTIEL. In: geneanet. Abgerufen am 5. September 2018.</ref><ref name="buro-klieken.de"/> Die Landräte Arnold von Rosenstiel und Conrad von Rosenstiel waren seine Söhne. Seine Tochter Regine (1866–1943), verheiratet mit Bogislaw von Klitzing (1861–1942), war die Großmutter des Nobelpreisträgers für Physik Klaus von Klitzing. Sein Vetter war der Architekt Martin Gropius.<ref>Charlotte Louise Bennecke und Ihr Kreis, 2 Bände, Beilage, Band 2, 3. Auflage, Phillippka Verlag, Münster 1979.</ref>

Leben

Er war Amtsrat und seit 1863 Königlicher Domänenpächter der Domäne Gorgast. Im Jahr 1864 wurde ihm die Polizeiverwaltung des Domänenamtes Gorgast übertragen und er als Polizeiverwalter vereidigt.<ref>Amtsblatt der Regierung zu Frankfurt a. d. Oder 1864. Vorschau</ref> Als Mitglied des Deichamts des Oberoderbruches wurde er am 27. Juli 1876 einstimmig zum Deichhauptmann gewählt und am 2. August bestätigt. Er war außerdem königlicher Amtsrichter und Kreisdeputierter.<ref>Paul Ellerholz: Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. 1. Das Königreich Preussen. 1. Lieferung Provinz Brandenburg. 2. verb. Auflage, Rudolf Stricker, Nicolaische Verlags-Buchhandlung, Berlin 1885. S. 74/5.</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Adolf Hermann Robert FeederDeichhauptmann des Oderbruchs
1876–1888
Günther Reichsgraf Finck von Finckenstein