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Gut Rocholz

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Datei:Rittergut Rocholz Sammlung Duncker.jpg
Gut Rocholz um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Datei:Gevelsberg - Rocholzallee - Gut Rocholz 03 ies.jpg
Gut Rocholz 2012

Das Gut Rocholz ist ein von Gräften umgebener früherer Adelssitz des Geschlechtes von Berchem in Gevelsberg.<ref>Chronik von Gevelsberg-Berge mit Gut Rocholz in: Gevelsberger Geschichte(n) Nr. 9/2017, Stadt Gevelsberg – Stadtarchiv gevelsberg.de (PDF; 0,7 MB)</ref>

Geschichte

Neben einem Herrenhaus aus dem Jahr 1696 befinden sich auch zahlreiche Wirtschafts- und Stallgebäude auf dem Areal. 1740 ging das Gut auf die Familie von Maltitz über. 1788 erwarb es die Kaufmannsfamilie Wuppermann. Danach folgten noch verschiedene Eigentümer. Während der Zeit des Nationalsozialismus befand sich auf Gut Rocholz ein Zwangsarbeiterlager für verschiedene Gevelsberger Unternehmen.

Das Gut Rocholz war weder gut erhalten noch wurde es genutzt, als es 2006 von einem Immobilieninvestor erworben wurde. Die Gebäude wurden in mehrere Wohneinheiten aufgeteilt. Daneben wurden auch noch einige neue Wohnhäuser errichtet.

Im November 2009 wurden die neuen Bewohner aufgrund starker Regenfälle von Wassermassen in ihren Wohnungen überrascht.<ref>Volker Speckenwirth: Land unter auf Gut Rocholz. In: Westfälische Rundschau. Funke Mediengruppe, 23. November 2009, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> Bei dem Unwetter am 20. Juni 2013 drang in zwölf Wohnungen Wasser<ref>Peter Ring, Hartmut Breyer, Bernd Richter: Bericht. In: WR.de. 21. Juni 2013, abgerufen am 22. Juni 2013.</ref> und Klärschlamm<ref>Klärschlamm stand kniehoch in der Wohnung – Gevelsberg. In: WR.de. 17. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juli 2013; abgerufen am 23. September 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.derwesten.de</ref> ein.

Siehe auch

Literatur

  • Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW / Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Burgen auf Ruhr. Unterwegs zu 100 Burgen, Schlössern und Herrensitzen in der Ruhrregion. Klartext Verlag, Essen 2010, S. 116–119.
  • Vorlage:SammlungDunckerGrafik

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 19′ 57″ N, 7° 22′ 1″ O

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