Zum Inhalt springen

Gymnocalycium paraguayense

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Gymnocalycium paraguayense
Datei:Gymnocalycium fleischerianum 1.jpg

Gymnocalycium paraguayense

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Gymnocalycium
Art: Gymnocalycium paraguayense
Wissenschaftlicher Name
Gymnocalycium paraguayense
(K.Schum.) Hosseus

Gymnocalycium paraguayense ist eine Pflanzenart in der Gattung Gymnocalycium aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton paraguayense verweist auf das Vorkommen der Art in Paraguay.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 177.</ref>

Beschreibung

Gymnocalycium paraguayense wächst anfangs einzeln und später gruppenbildend mit glänzend grünen, anfangs abgeflachten, später kugelförmigen Trieben und erreicht Durchmesser von 5 bis 8, selten bis 12 Zentimeter. Die sieben bis zwölf (selten ab 5) Rippen sind kaum auffällig höckrig aber durch Querfurchen unterteilt mit einem Kinn unter dem Höcker. Die drei bis neun ausgebreiteten, geraden bis leicht gebogenen, hell bräunlichgelben, später hell vergrauenden Dornen sind bis zu 3,5 Zentimeter (selten bis 6 Zentimeter) lang.

Die weißen zweihäusigen Blüten besitzen einen etwas purpurrosafarbenen Schlund. Sie erreichen eine Länge von bis zu 6 Zentimeter und weisen ebensolche Durchmesser auf. Das 1 bis 2 cm lange Perikarpell ist grün bis olivgrün und mit heller randigen, an den Spitzen leicht rötlich überlaufenden Schuppen besetzt. Griffel und Narbe sind weiß, die Staubfäden rosa oder weißlich und der Pollen gelblich.

Die grünen birnen- bis keulenförmigen Früchte werden bei der Reife weich. Die Samen sind braun bis schwarz, 1 bis 1,6 mm groß und oval.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Gymnocalycium paraguayense ist in Paraguay in den Departamentos Paraguarí und Cordillera, sowie in der Region Chaco auf 150 bis 300 m im Halbschatten verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus paraguayensis erfolgte 1903 durch Karl Moritz Schumann.<ref>Bulletin de l’Herbier Boissier. 2. Folge, Band 3, 1903, S. 252 (online).</ref> Carl Curt Hosseus stellte die Art 1939 in die Gattung Gymnocalycium.<ref>Archivos de la Escuela de Farmacia de la Facultad de Ciencias Medicas de Cordoba. Band 9, 1939, S. 106.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Echinocactus denudatus var. paraguayensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Schelle (1907) und Gymnocalycium paraguayense <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Schütz (1971).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Pin, A. & Oakley, L., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 323.
  • Detlev Metzing: Gymnocalycium paraguayense (K. Schumann) Hosseus. In: Kakteen und andere Sukkulenten. Band 62, Nummer 5, 2011, S. XIX f.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Gymnocalycium paraguayense – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien