Hämatoporphyrin
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Hämatoporphyrin | |||||||||||||||||||
| Strukturformel ohne Angabe der Stereochemie | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Hämatoporphyrin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C34H38N4O6 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
violettes Pulver<ref name="sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 598,69 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
172–173 °C<ref name="ChemIDplus" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
307 mg·kg−1 (LD50, Maus, i.v.)<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Hämatoporphyrin, auch Haematoporphyrin geschrieben, entsteht bei der sauren Hydrolyse des Hämoglobins. Hierbei werden die Proteinketten abgespalten sowie das Eisen(II)-ion entfernt. Außerdem werden die beiden Vinylgruppen hydratisiert,<ref name="Römpp">Eintrag zu Hämatoporphyrin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Hämatoporphyrin ist somit ein eisenfreies Häm.
Eigenschaften
Hämatoporphyrin unterscheidet sich von Protoporphyrin IX dadurch, dass die beiden Vinyl-Gruppen infolge Anlagerung von Wasser in Hydroxyethyl-Reste übergegangen sind. Da die Hydratisierung nicht stereospezifisch erfolgt, besteht Hämatoporphyrin aus vier Stereoisomeren.<ref name="Römpp"/>
Verwendung
- Nachweis von Blut im Stuhl (Hämatoporphyrin-Test, Guajak-Test)
- Photosensibilierung von Tumoren (Photodynamische Therapie – PDT)
- Antidepressivum, etwa im als „physiologisches Stimulans“ beworbenen Hämatoporphyrin-Derivat Pyrocal<ref>Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. XCIII (Anzeige der Dr. Kurt Mulli KG Hamburg).</ref> seit den 1920er Jahren
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
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- Pyrrolin
- Pyrrol
- Dicarbonsäure
- Diol
- Polyen
- Chelatligand
- Hämatologie