Zum Inhalt springen

Hönnersum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hönnersum
Gemeinde Harsum
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(661)&title=H%C3%B6nnersum 52° 11′ N, 10° 0′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(661) 52° 11′ 14″ N, 10° 0′ 22″ O
 {{#coordinates:52,187186111111|10,006197222222|primary
dim=10000 globe= name=Hönnersum region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 91 m ü. NHN
Fläche: 2,97 km²<ref name="destatis1973" />
Einwohner: 661 (30. Juni 2019)<ref name="Einw." />
Bevölkerungsdichte: 223 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31177
Vorwahl: 05127
Lage von Hönnersum in Niedersachsen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Hönnersum ist ein Gemeindeteil der (Einheits-)Gemeinde Harsum im niedersächsischen Landkreis Hildesheim.

Geografie

Der Ort liegt etwa 6 km nordöstlich von Hildesheim in der Hildesheimer Börde.

Hönnersum besitzt ein Naturschutzgebiet, den sogenannten Rodelberg, der ab 1982 von den Einwohnern des Dorfes in Eigenleistung angelegt wurde. Der Hügel weist einen reichhaltigen Baumbestand und Büsche auf und ist mit einer Höhe von 12 Metern die höchste Erhebung im Umkreis des Dorfes.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hönnersum 1380 als „Honershem“.

Im Zweiten Weltkrieg fielen am 26. Juli 1941 Brandbomben auf Hönnersum, wodurch der Brand eines Dachstuhls ausgelöst wurde. In der Feldmark, 1 km nördlich des Dorfes, fielen zwei Sprengbomben und richteten Flurschaden an.

Eingemeindungen

Hönnersum war eine eigenständige Gemeinde und wurde erst im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen am 1. März 1974 in die neu gegründete Gemeinde Harsum eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1910 357 <ref name="Gemeindeverzeichnis" />
1925 380 <ref name="Rademacher" />
1933 388 <ref name="Rademacher" />
1939 399 <ref name="Rademacher" />
1950 721 <ref name="Gemeindeverzeichnis1956" />
1956 605 <ref name="Gemeindeverzeichnis1956" />
1973 535 <ref name="destatis1973" />
Jahr Einwohner Quelle
1980 546 <ref name="Einw." />
1990 488 <ref name="Einw." />
2000 589 <ref name="Einw." />
2010 700 <ref name="Einw." />
2015 683 <ref name="Einw." />
2019 661 <ref name="Einw." />
0 0 0
<timeline>

ImageSize =width:auto height:140 barincrement:28 PlotArea =left:50 bottom:20 top:10 right:10 AlignBars =justify DateFormat=yyyy Period =from:0 till:750 TimeAxis =orientation:vertical ScaleMajor=increment:75 start:0 ScaleMinor=increment:25 start:0 PlotData =

color:orange width:23
bar:1910 from:start till:357
bar:1925 from:start till:380
bar:1933 from:start till:388
bar:1939 from:start till:399
bar:1950 from:start till:721
bar:1956 from:start till:605
bar:1973 from:start till:535
bar:1980 from:start till:546
bar:1990 from:start till:488
bar:2000 from:start till:589
bar:2010 from:start till:700
bar:2015 from:start till:683
bar:2019 from:start till:661

</timeline>

Religion

Die katholische St.-Bernward-Kirche, benannt nach Bernward von Hildesheim, wurde 1865/66 als Ersatz für einen kleineren Vorgängerbau, die Oswaldkapelle, errichtet. Die an der Heinrich-Aue-Straße befindliche Kirche gehört seit dem 1. November 2014 zur Pfarrei St. Martinus mit Sitz in Borsum, im Dekanat Borsum-Sarstedt des Bistums Hildesheim. Die evangelischen Einwohner gehören zur Kirchengemeinde St. Cosmae und Damiani im 5 km entfernten Rautenberg.

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat, der den Ortsteil Hönnersum vertritt, setzt sich aus fünf stimmberechtigten Mitgliedern zusammen. Die Mitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 gewann die Wählergruppe „Gemeinsam für Hönnersum“ alle fünf Sitze.<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref>

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister ist Burkhard Kallmeyer. Sein Stellvertreter ist Detlef Klante.<ref name="Rat" />

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Im Ort gibt es den Kindergarten „Hönnersumer Zwerge e. V.“

Verkehr

ÖPNV

Hönnersum ist durch eine Buslinie über HildesheimSoßmar des Regionalverkehr Hildesheim angebunden.

Persönlichkeiten

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

  • Vincenz Statz (1819–1898), Architekt, er galt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Vertreter der Neugotik im Rheinland, er baute von 1864 bis 1866 die katholische St.-Bernward-Kirche

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="destatis1973">

Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 30, Landkreis Hildesheim-Marienburg (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 22. Februar 2020]).

</ref> <ref name="Einw.">Gemeinde Harsum Haushaltsplan 2020 – Einwohnerzahl. (PDF; 5,3 MB) In: Webseite Gemeinde Harsum. 30. Juni 2019, S. 3, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. März 2023.@1@2Vorlage:Toter Link/www.harsum.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis">

Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hildesheim. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. April 2023; abgerufen am 24. Februar 2020.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">

Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Rademacher">

Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de

</ref> <ref name="Rat">

Ortsrat Hönnersum. In: Webseite Gemeinde Harsum. Abgerufen am 31. März 2024.

</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende