Zum Inhalt springen

Haboudange

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich

Datei:Haboudange eglise.jpg
Kirche St. Laurentius

Haboudange (deutsch Habudingen, früher auch Hoblingen) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins.

Geographie

Die Gemeinde liegt in Lothringen an der Kleinen Seille im Saulnois (Salzgau), etwa 45 Kilometer südöstlich von Metz und 14 Kilometer nordöstlich von Château-Salins, zwischen Château-Salins und Morhange (Mörchingen), auf einer Höhe zwischen 210 und 305 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 10,43 km².

Geschichte

Ältere Ortsbezeichnungen sind Haiboudanges (1286), Gaboudanges (1293) und Habondenges (1349).<ref name=Kraus >Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 186 (books.google.de).</ref> Das Dorf befand sich früher im Besitz des Bistums Metz.<ref name=Huhn >Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 482 (books.google.de).</ref> In Haboudange war einst ein Schloss,<ref>Eduard Sauer: Inventaire-sommaire des archives départementales antérieures a 1790. Département a la Lorraine. Série G. Clergé séculier. Metz 1879, S. 21, linke Spalte (google.books.com).</ref> das Sitz der reichsunmittelbaren Herrschaft Haboudange war, die der Bischof von Metz – wie auch die reichsunmittelbaren Herrschaften Helfedange (Helflingen) und Hinquezange (Hingsingen) – vom Heiligen Römischen Reich als Lehen empfing.<ref>A. F. Büschings große Erdbeschreibung, Neunter Band, Troppau 1785, S. 294, Ziffer 1) (google.books.com).</ref>

Im Jahr 1552 wurde die Herrschaft zusammen mit dem Bistum Metz vom Königreich Frankreich besetzt und annektiert, das sich den Besitz 1648 im Westfälischer Frieden bestätigen lassen konnte.<ref name="duPrel">Maximilian du Prel: Die Deutsche Verwaltung in Elsass-Lothringen 1870–1879. Denkschrift mit Benutzung amtlicher Quellen. Karl J. Trübner, Straßburg 1879, S. 3–50, insbesondere S. 5 (Google Books).</ref>

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Château-Salins im Bezirk Lothringen zugeordnet. Das Dorf hatte eine Mühle. Dorfbewohner betrieben Getreide- und etwas Wein- und Hopfenbau. Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 196 219 202 224 224 239 265 246

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Laurentius
  • Schloss

{{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}}

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Haboudange}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins