Haboudange
Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich
Haboudange (deutsch Habudingen, früher auch Hoblingen) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins.
Geographie
Die Gemeinde liegt in Lothringen an der Kleinen Seille im Saulnois (Salzgau), etwa 45 Kilometer südöstlich von Metz und 14 Kilometer nordöstlich von Château-Salins, zwischen Château-Salins und Morhange (Mörchingen), auf einer Höhe zwischen 210 und 305 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 10,43 km².
Geschichte
Ältere Ortsbezeichnungen sind Haiboudanges (1286), Gaboudanges (1293) und Habondenges (1349).<ref name=Kraus >Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 186 (books.google.de).</ref> Das Dorf befand sich früher im Besitz des Bistums Metz.<ref name=Huhn >Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 482 (books.google.de).</ref> In Haboudange war einst ein Schloss,<ref>Eduard Sauer: Inventaire-sommaire des archives départementales antérieures a 1790. Département a la Lorraine. Série G. Clergé séculier. Metz 1879, S. 21, linke Spalte (google.books.com).</ref> das Sitz der reichsunmittelbaren Herrschaft Haboudange war, die der Bischof von Metz – wie auch die reichsunmittelbaren Herrschaften Helfedange (Helflingen) und Hinquezange (Hingsingen) – vom Heiligen Römischen Reich als Lehen empfing.<ref>A. F. Büschings große Erdbeschreibung, Neunter Band, Troppau 1785, S. 294, Ziffer 1) (google.books.com).</ref>
Im Jahr 1552 wurde die Herrschaft zusammen mit dem Bistum Metz vom Königreich Frankreich besetzt und annektiert, das sich den Besitz 1648 im Westfälischer Frieden bestätigen lassen konnte.<ref name="duPrel">Maximilian du Prel: Die Deutsche Verwaltung in Elsass-Lothringen 1870–1879. Denkschrift mit Benutzung amtlicher Quellen. Karl J. Trübner, Straßburg 1879, S. 3–50, insbesondere S. 5 (Google Books).</ref>
Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Château-Salins im Bezirk Lothringen zugeordnet. Das Dorf hatte eine Mühle. Dorfbewohner betrieben Getreide- und etwas Wein- und Hopfenbau. Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle.
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | 2019 |
| Einwohner | 196 | 219 | 202 | 224 | 224 | 239 | 265 | 246 |
Sehenswürdigkeiten
- Kirche St. Laurentius
- Schloss
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Weblinks
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Einzelnachweise
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